Émilie Caen ist eine französische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Ségolène in der Serie „Serial (Bad) Weddings“.
Dank ihrer Mutter, die sie regelmäßig ins Theater mitnahm, beschloss Émilie, Schauspielerin zu werden. Nach dem Abitur schrieb sie sich 1997 an der Schauspielschule Perimony ein, wo sie drei Jahre lang studierte. In den darauffolgenden Jahren setzte sie ihre Ausbildung am Pygmalion Studio fort und besuchte anschließend einen Workshop des Actors Studio.
Parallel dazu begann Émilie Caen ihre Bühnenkarriere mit Stücken wie „Sur la grande route“, „Bal-Trap“ und „L'illusion comique“. Später gab sie ihr Fernsehdebüt mit kleineren Rollen in „Spécial Camera Café“, „Commissaire Cordier“ und „Sections de recherches“.
Die französische Filmwelt öffnete ihr etwas später, im Jahr 2007, die Türen mit einer Rolle in der französisch-kanadischen Romanze „Jusqu'à toi“ an der Seite von Mélanie Laurent. Anschließend spielte sie die Galeristin in dem Kassenschlager „Ziemlich beste Freunde“, Frankreichs größtem Hit des Jahres 2011.
Die Schauspielerin setzte ihre Karriere in weiteren französischen Komödien fort und übernahm kleinere Rollen in Michaël Youns „Vive la France“ und in „La Clinique de l'amour“ ihres Freundes Artus de Penguern, der sie auch für das Musikvideo zu „Benjamin“ von Sänger Florent Marchet engagierte.
2012 ergatterte sie die Hauptrolle in einem Duett mit Michèle Bernier in der TF1-Serie „Injustice“, in der sie deren Assistentin verkörperte.
2013 entdeckten die Zuschauer die Schauspielerin in einer völlig neuen Rolle: Nadine Pitou, die Grundschullehrerin in der TF1-Serie „Pep's“. Die Serie war ein großer Erfolg (Rekordzuschauerzahl: 8,6 Millionen).
2014 spielte sie die Hauptrolle in der Komödie „Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?“ Sie spielt Ségolène, eine der Töchter der Familie Verneuil, eine depressive Malerin, die zum Missfallen ihrer Eltern (gespielt von Chantal Lauby und Christian Clavier) einen Chinesen heiratet.
2015 war sie außerdem in der Miniserie „Le Mystère du lac“ auf TF1 zu sehen.
2016 spielte sie die Hauptrolle in einer Folge von „Joséphine, ange gardien: Enfants, mode d'emploi“. Mittlerweile ein Star auf der Leinwand und im Fernsehen, wirkte sie in der Miniserie „Le Mystère du Lac“ auf TF1 und in der Serie „Un Village français“ mit. Anfang 2017 kehrte sie in „Qu'est-ce qu'on a fait au bon dieu?“ zurück.
Im Juni 2018 übernahm die Schauspielerin eine Rolle in der Serie „Qu'est ce qu'on attend pour être heureux?“.
Ab dem 6. Dezember startet die Serie „Papa ou maman“ mit Émilie Caen in der Hauptrolle der Mutter und Florent Peyre als Vater.
Am 30. Januar 2019 kehrt sie in ihrer Rolle als Ségolène Verneuil zurück, der Hauptfigur in dem Film „Qu'est-ce qu'on an encore fait au Bon Dieu?“, der Fortsetzung des Erfolgsfilms „Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?“ aus dem Jahr 2014. In diesem Spielfilm möchte Ségolène mit ihrem Mann und ihren Kindern nach China fliegen, wo ihre Kunst dank eines potenziellen Käufers, den sie im Internet gefunden hat, besser verstanden werden könnte. Zur Promotion des Films gab die Schauspielerin mehrere Interviews, unter anderem als Gast in den Sendungen „La boîte à questions“ auf Canal+ und „C à Vous“ auf France 5.