Der 1,93 Meter große, schlanke und drahtige Charakterdarsteller Luis Contreras war der Sohn des ebenfalls europäisch-indigenen lateinamerikanischen Schauspielers Roberto Contreras. Er wurde am 18. September 1950 geboren. Mit seiner stechenden dunklen Augen und dem markanten Gesicht, oft mit einer üppigen Lockenmähne und einem hängenden Schnurrbart, verkörperte Contreras in seinen Filmen sowohl Kriminelle als auch Polizisten. Sein Filmdebüt gab er als Federale in Steven Spielbergs Science-Fiction-Klassiker „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Auch in Spielbergs Komödie „1941“ hatte er einen Gastauftritt als Zoot Suiter. Contreras spielte häufig in Filmen von Regisseur Walter Hill mit, darunter „The Long Riders“, „48 HRS.“, „Extreme Prejudice“, „Red Heat“, „Geronimo: An American Legend“ und „Last Man Standing“. Contreras blieb besonders in Erinnerung als Supermarktdetektiv in der Kult-Science-Fiction-Komödie „Repo Man“, als skrupelloser Anführer einer Kokain-Cowboy-Bande in „Stand Alone“, als feindseliger Biker mit Augenklappe in der herrlich verrückten Komödie „Pee-wee's Big Adventure“ und als verwirrter Obdachloser, der drei Teenager-Mädchen in der Folge „A Night on the Town“ der äußerst unterhaltsamen Horror-Anthologie „After Midnight“ terrorisiert. Contreras hatte außerdem Gastauftritte in Fernsehserien wie „CHiPs“, „Quincy M.E.“, „T.J. Hooker“, „Knight Rider“, „Riptide“, „Hill Street Blues“, „Simon & Simon“, „Night Court“, „Hunter“, „Matlock“ und „Carnivale“ und war in den 1970er- und 1980er-Jahren regelmäßig zu sehen. Luis Contreras starb am 20. Juni 2004 im tragisch jungen Alter von 53 Jahren an Krebs.