Jean Claudio (28. März 1927 – 11. Januar 1992) war ein französischer Schauspieler.
Seine Schauspielkarriere begann er im Alter von zehn Jahren beim Film mit der Rolle des Zarewitsch, Sohn von Zar Nikolaus II., in „Die kaiserliche Tragödie“.
1938, mit elf Jahren, spielte er Mathieu Sorgue in Christian-Jaques „Die Verstorbenen von Saint-Agil“. Er wurde ins Pariser Konservatorium aufgenommen, wo er mit vierzehn Jahren die Rolle des Chérubin in „Die Hochzeit des Figaro“ erhielt. Seitdem feierte er internationale Erfolge, insbesondere in den Vereinigten Staaten.
Er schrieb den Gedichtband „Les faux joies“ (veröffentlicht 1950) sowie mehrere Romane: „Die heiße Jahreszeit“, „Die gegenseitigen Vergehen“, „Monsieur Damoclès“ und „Der Unbekannte von Genf“.