Jacques David
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Jacques David

Jacques David, geboren am 28. Oktober 1930 im 6. Arrondissement von Paris und gestorben am 25. April 2011 in Quimperlé, war ein bretonischer Schauspieler und Aktivist. Jacques David wuchs in Paris in einer Arbeiterfamilie auf. Nach seinem Grundschulabschluss begann er mit 14 Jahr…

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Bekannt für

Biografie

Jacques David, geboren am 28. Oktober 1930 im 6. Arrondissement von Paris und gestorben am 25. April 2011 in Quimperlé, war ein bretonischer Schauspieler und Aktivist.

Jacques David wuchs in Paris in einer Arbeiterfamilie auf. Nach seinem Grundschulabschluss begann er mit 14 Jahren eine Lehre in einer Druckerei. Um seinen Lebensunterhalt in jungen Jahren zu verdienen, wandte er sich mit 19 Jahren dem Theater zu und erweiterte sein Wissen durch Selbststudium. Anschließend begann seine Schauspielkarriere, die ihm schnell den Weg zum Film ebnete. Neben seiner Schauspielkarriere engagierte er sich weiterhin stark für soziale Belange. Er war seit den 1950er Jahren Mitglied der Französischen Kommunistischen Partei. Als Schauspieler war er aktives Mitglied der französischen Schauspielergewerkschaft CGT (SFA – Union der darstellenden Künstler), die 1958 durch den Zusammenschluss der SNA (Nationale Schauspielergewerkschaft) und des CNA (Nationales Schauspielerkomitee) entstand und 1975 in Union der darstellenden Künstler umbenannt wurde.

Nach einer kurzen Mitgliedschaft in der MOB (Massachusetts Opera House) im Jahr 1963 trat er schließlich der UDB (United Performing Artists) bei. Von 1977 bis 1983 war er Stadtrat der UDB in Athis-Mons und gründete damit die Pariser Sektion der Gruppe. 1973 kandidierte er für das Amt des Botschafters in der französischen Nationalversammlung.

Nach seiner Pensionierung ließ er sich in Quimperlé, dem Geburtsort seines Vaters, nieder.

Nach sechs Jahren am Théâtre National Populaire unter der Leitung von Georges Wilson arbeitete er mit Marcel Planchon, dann mit Marcel Maréchal, Patrice Chéreau und schließlich mit der Kompanie Renaud-Barrault zusammen. Er spielte auch unter der Regie von Silvia Monfort, Jacques Rosny und Jean Gilibert.

Er wirkte in rund einhundert Fernsehfilmen mit, unter anderem bei Pierre Cardinal, Carrère, Chouchan, Yves Ciampi, Marcel Cravenne, Louis Grospierre und Philippe Levebvre.

Er spielte in etwa vierzig Filmen, darunter die bekanntesten unter der Regie von Yves Boisset, Jules Dassin, Christian de Chalonge, Jacques Deray, Louis Malle, Henri Verneuil und Fred Zinnemann.

In den 1990er Jahren beschloss er, keine Filme mehr zu drehen und gründete mit seiner Partnerin Christine Wener das Theaterensemble Théâtre du Liseron. Gemeinsam spielten sie in etwa fünfzehn Stücken. Er inszenierte auch „Carmen“ für das Internationale Festival der Lyrik in Nevers.

Jacques David war mit der Schneiderin Simone David verheiratet, die Mitglied der Kostümwerkstatt der Comédie-Française war und unter anderem an dem Film „La“ mitwirkte. Reine Margot (die 1995 für den Oscar in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“ nominiert war) und die Chefkostümbildnerin des Théâtre du Liseron war.

Filmografie

Als Darsteller:in