Marni Nixon
Die bezaubernde Sopranistin Marni Nixon hat sich einen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert, obwohl die meisten Kinobesucher sie auf der Straße wohl nicht erkennen würden. Doch wenn man sie singen hörte, sähe die Sache ganz anders aus. Marni gehört zu den unbesungenen Hel…
Bekannt für
Mulan
Film · 1998
Meine Lieder, meine Träume
Film · 1965
Alice im Wunderland
Film · 1951
Mary Poppins
Film · 1964
My Fair Lady
Film · 1964
West Side Story
Film · 1961
Der König und Ich
Film · 1956
Die große Liebe meines Lebens
Film · 1957
Hollywood Screen Tests: Take 1
Film · 1999
I Think I Do
Film · 1997
Biografie
Schließlich gab sie ihr Leinwanddebüt in dem Musical „The Sound of Music“ (1965) mit Julie Andrews, die Marni äußerlich ähnelte. Ihre Rolle war jedoch klein, und sie hatte als singende Nonne nur wenige Solozeilen in „How Do You Solve a Problem Like Maria?“. Marnis Gesangskarriere im Film endete Mitte der 1960er-Jahre, doch sie trat weiterhin in Konzerten und Konzerthäusern auf und präsentierte sich als „Die Stimme Hollywoods“ in ihren Solo-Kabarettshows. Im Laufe der Jahre spielte sie auch auf der Theaterbühne, unter anderem in den Hauptrollen von „The King and I“ und „The Sound of Music“, und war später als Fräulein Schneider in „Cabaret“ sowie in den Musicals „Follies“ und „70 Girls 70“ zu sehen. Ihre letzte Gesangsrolle in einem Film war die der Großmutter in dem Animationsfilm „Mulan“ (1998). Sie war dreimal verheiratet, zweimal mit Musikern. Einer ihrer Ehemänner, Ernest Gold, mit dem sie drei Kinder hatte, war Filmkomponist und ist vor allem für sein mit dem Oscar ausgezeichnetes Epos „Exodus“ (1960) bekannt.
Marni Nixon starb am 24. Juli 2016 im Alter von 86 Jahren in New York City, New York, USA.