Emily Atef

Biografie

Emily Atef (* 6. Mai 1973 in Berlin) ist eine deutsche Filmemacherin, die in Berlin lebt und arbeitet.

Im Alter von sieben Jahren zog Atef mit ihren französisch-iranischen Eltern und ihrem Bruder, dem Schlagzeuger Cyril Atef, von Berlin nach Los Angeles. Mit 13 Jahren zog die Familie nach Frankreich, wo Atef die Schule abschloss. Später ging sie nach London, um dort als Schauspielerin in der Theaterszene zu arbeiten. Anschließend kehrte Atef nach Berlin zurück, um an der renommierten Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Filmregie zu studieren.

Ihr erster Spielfilm „Molly’s Way“, der wie ihre beiden folgenden Spielfilme in Zusammenarbeit mit Esther Bernstorff entstand, wurde 2005 beim Filmfest München mit einem Förderpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet und erhielt den Großen Preis der Jury beim Mar del Plata Film Festival, dem einzigen A-Festival Südamerikas, sowie weitere Preise. Ihr zweiter Spielfilm „The Stranger in Me“, der sich mit einer jungen Mutter mit Wochenbettdepression auseinandersetzt, wurde ebenfalls mehrfach ausgezeichnet und in der Internationalen Kritikerwoche der Filmfestspiele von Cannes gezeigt. 2017 schrieb und inszenierte Emily Atef den Spielfilm „3 Tage in Quiberon“. Er schildert drei emotionale Tage im Leben von Romy Schneider, einem der größten Stars Europas, in denen sie dem Magazin „Stern“ ihr letztes deutsches Interview gab. „3 Tage in Quiberon“ feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin und konkurrierte um den Goldenen Bären. Der Film war der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2018 und erhielt sieben Lola-Preise. 2022 wurde ihr Film „More Than Ever“ mit Vicky Krieps und Gaspard Ulliel in den Hauptrollen in der Sektion „Un certain regard“ der 75. Filmfestspiele von Cannes gezeigt.

Bekannt für

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Darsteller

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Drehbuch

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