Babak Jalali

Biografie

Babak Jalali (persisch: بابک جلالی; * 1. September 1978 in Gorgan) ist ein iranisch-britisch-amerikanischer Filmregisseur und -produzent. Bekannt wurde er durch die Regie von „Radio Dreams“, für den er beim 45. Internationalen Filmfestival Rotterdam mit dem Hivos Tiger Award ausgezeichnet wurde.

Jalali wurde in Gorgan, Iran, geboren und wuchs in London auf, wo er die London Film School besuchte. 2006 wurde er für seinen Kurzfilm „Heydar, an Afghan in Tehran“ für den BAFTA Award in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. Sein erster Spielfilm, „Frontier Blues“ (2010), entstand mit Unterstützung der Cannes Cinéfondation. „Frontier Blues“ feierte seine Premiere im Wettbewerb des Locarno Filmfestivals und wurde außerdem im Rahmen der Reihe „New Directors“ im Museum of Modern Art und im Lincoln Center gezeigt. 2016 feierte Jalalis Film „Radio Dreams“ Premiere auf dem 45. Internationalen Filmfestival Rotterdam und wurde mit dem Hivos Tiger Award, der höchsten Auszeichnung des Festivals, geehrt. Jalalis dritter Spielfilm „Land“ ist eine italienisch-französisch-niederländische Koproduktion, die unter anderem vom CNC, TorinoFilmLab, Eurimages, Mibac und dem Doha Film Institute gefördert wurde. Er feierte Premiere auf der Berlinale. Jalali schrieb das Drehbuch, schnitt den Film und führte Regie bei seinem vierten Spielfilm „Fremont“, der im Januar 2023 auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte.

Filmografie

Drehbuch

Regie

Schnitt

Produktion