Ondina ist eine glückliche und lebensbejahende junge Frau. Sie lebt mit Alexia eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aber eines Tages fliegt Alexia in ihr Heimatland Griechenland und kehrt nicht zurück.
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Marcellin überbringt den Schauspielern Pierre Arditi, Sabine Azéma, Anne Consigny, Lambert Wilson, Mathieu Amalric, Anny Duperey, Hippolyte Girardot, Jean-Noël Brouté, Gérard Lartigau, Michel Piccoli, Michel Robin, Jean-Chrétien Sibertin-Blanc und Michel Vuillermoz die Nachricht, dass Theaterautor Antoine d’Anthac überraschend verstorben ist. Er bittet sie, d’Anthacs letzten Wunsch zu erfüllen und sich zur Testamentseröffnung auf sein Landhaus zu begeben. Die Schauspieler treffen nach und nach auf dem Anwesen ein und werden vom Diener Marcellin begrüßt und später aufgefordert, in der Eingangshalle Platz zu nehmen. Es öffnet sich ein großer Bildschirm, auf dem d’Anthac erscheint. In der Aufnahme bedankt er sich bei den Darstellern, die zu unterschiedlichen Zeiten Rollen in seinem Stück Eurydice gespielt haben, so sind beispielsweise seine erste Eurydike, Sabine Azéma, und der erste Orpheus, Pierre Arditi, ebenso da wie die späteren Rolleninhaber Anne Consigny und Lambert Wilson. D’Anthac bittet die Darsteller, sich eine Stück-Inszenierung der jungen Theatergruppe Compagnie de la Colombe anzusehen und einzuschätzen, ob diese Inszenierung gelungen genug ist, um aufgeführt zu werden. Es folgt die Inszenierung des Stücks in vier Akten auf der Leinwand. Im Stück treffen der Geiger Orpheus und die junge Schauspielerin Eurydike in einem Bahnhofscafé aufeinander und verlieben sich auf der Stelle. Orpheus weigert sich daher, mit seinem Vater abzureisen. Eurydike trennt sich von ihrem Freund Mathias, den sie nie geliebt hat und der sich vor den nächsten Zug wirft. Sie reist mit Orpheus nach Marseille, wo beide ein Hotelzimmer beziehen. Eurydike hat Zweifel an ihrer Beziehung, doch kann Orpheus sie beruhigen. Sie geht für das Abendessen einkaufen. Eurydikes Impresario Dulac erscheint und eröffnet Orpheus, dass Eurydike seit einem Jahr seine Geliebte sei, was er nicht glauben will. Kurz darauf erfährt Orpheus, dass Eurydike im Bus nach Toulon verunglückt ist, als ein Tanklaster in den Bus gerast ist. Eurydike war sofort tot. Mithilfe des ominösen Monsieur Henri kann Orpheus Eurydike wiedertreffen. Er darf sie jedoch bis zum Tagesanbruch nicht wiedersehen, vergisst sich in seiner Eifersucht auf Dulac jedoch und schaut sie an. Erst danach erfährt er, dass Dulac Eurydike mit einer Erpressung an sich gebunden hat. Er verfällt in Schwermut, trifft auf seinen Vater, mit dem er nun abreisen will, und sieht schließlich Monsieur Henri wieder, der ihm zunächst einzureden versucht, dass ihre Liebe sowieso nie Bestand gehabt hätte, da einer des anderen überdrüssig geworden wäre. Orpheus verneint heftig und akzeptiert schließlich seinen Tod, um für immer mit Eurydike vereint zu sein. Während das Stück auf dem Bildschirm abläuft, fallen die Gäste immer intensiver in ihre Rollen von damals zurück, sprechen zunächst die Dialoge mit und finden sich schließlich teilweise im Szenenbild des Stücks wieder, beispielsweise am Bahnhof oder im Hotel. Gelegentlich laufen Szenen zwischen Azéma–Arditi und Consigny–Wilson nacheinander oder parallel zueinander ab. Am Ende ist das Stück vorbei und die Gäste befinden sich wieder auf ihren Plätzen. Marcellin hat jedoch eine Überraschung parat: Antoine d’Anthac erscheint. Er war nie tot, er hat sich vielmehr einen Test erlaubt, da er sehen wollte, ob sein Stück es noch immer wert sei, gespielt zu werden. Die Gäste sind erleichtert und begrüßen ihn erfreut. Kurze Zeit später ertränkt sich Antoine d’Anthac im nahen See. Die Zeitungen berichten über seinen Tod. Als die Gäste nach der Beisetzung vom Friedhof verschwunden sind, erscheint die Eurydike-Darstellerin der Compagnie de la Colombe und geht zu seinem Grab. Die Friedhofsszenerie und die Darstellung eines Theatergebäudes, in dem Eurydice aufgeführt wird, vermischen sich mit dem letzten Satz des Stücks: „Orpheus ist bei Eurydike, endlich.“ ↑ In der deutschen Synchronisation stellt er sich selbst als Theaterautor vor („Ihr wisst, dass ich in den Lexika als Theaterautor aufgeführt werde …“). In einigen Filmrezensionen wird Antoine d’Anthac falsch als Theaterregisseur bezeichnet.
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