Komödie 1997 1h 31m

Ganz oder gar nicht

Regie: Peter Cattaneo

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Eine Gruppe von Stahlarbeitern aus Sheffield hofft darauf, dass sie ihre leeren Geldbeutel auffüllen und ihre nachlassende Moral dadurch auffrischen kann, dass sie den "Chippendale"-Strippern nacheifert. Man kann diese Typen kaum als "Traummänner" bezeichnen und auch nur wenige von ihnen können tanzen. Doch sie kommen gut damit zurecht, denn diese Männer haben einen Plan: Sie sind arbeitslos, fühlen sich deplatziert und von ihren Frauen erdrückt -- und wollen nur ein wenig Respekt erfahren. Die Unterhaltungen und Handlungen dieser Männer lassen einen in schallendes Gelächter ausbrechen, aber genauso wichtig ist ihr Sinn für Kameradschaft und ihr Umgang miteinander.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Der Film beginnt mit einem Kurzfilm, der die blühende Stahlindustrie und den allgemeinen Wohlstand der nordenglischen Industriestadt Sheffield in den frühen 1970er Jahren zeigt. 25 Jahre später, in derselben Stadt: Die Industrie ist größtenteils stillgelegt und die Züge ruhen. Die arbeitslos gewordenen Stahlarbeiter Gary „Gaz“ Schoefield und Dave Osborne versuchen Geld zu verdienen, indem sie Stahlträger aus den alten Stahlwerken stehlen. Außer seiner Arbeitslosigkeit belasten Gaz private Probleme. Seine Ex-Frau Mandy, die Mutter seines Sohnes Nathan, will das alleinige Sorgerecht beantragen, weil er mit den Unterhaltszahlungen im Rückstand ist. Als Gaz, Dave und Nathan sehen, wie Frauen vor einer Chippendales-Show Schlange stehen, bringt das Gaz auf die Idee, auch so eine Show zu veranstalten, um das Geld für den Kindesunterhalt zu verdienen. Der Erste, der der Gruppe beitritt, ist der einsame Lomper, ein Sicherheitsmann des Stahlwerkes, bei dem Gaz und Dave einst gearbeitet haben, der versucht, sich mit den Abgasen seines Autos umzubringen, aber von Dave gerettet wird. Gaz und Dave sehen ihren alten Vorarbeiter Gerald Arthur Cooper beim Tanzunterricht mit seiner Frau und bitten ihn am Tag darauf um Tanzstunden. Cooper reagiert mit Beleidigungen und sagt, er sei auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch. Dave und Gaz folgen ihm und lenken ihn ab, indem sie draußen vor dem Fenster Faxen machen, so dass Cooper den Job, der ihm bereits sicher war, doch nicht bekommt. Die beiden entschuldigen sich bei Cooper und können ihn doch noch als Choreographen gewinnen. Gemeinsam mit Cooper casten Dave und Gaz unter ihren alten Kollegen Mitglieder für die Gruppe. Gaz' Sohn Nathan hebt Geld von seinem Sparbuch ab, als der Betreiber des Clubs, in dem der erste Auftritt stattfinden soll, 100 Pfund im Voraus verlangt. Während die Männer für die Show üben, wachsen die Zweifel, ob sie damit wirklich Geld verdienen können. Dazu kommen Unsicherheiten über das eigene Äußere (Dave beispielsweise ist übergewichtig). Hinzu kommt, dass Gaz immer wieder ankündigt, dass ihre Show – anders als die der Chippendales – „the full monty“ (British English: absolut alles, ganz oder gar nicht (s. Filmtitel)) sein wird: dass sich also die Männer bei ihrem Striptease ganz ausziehen werden. Dave verlässt die Gruppe ein paar Tage vor der Show, weil er wieder einen Job hat und sich für zu dick hält. Einige der Männer werden beim Proben in einer alten Fabrikhalle erwischt, und es gibt eine ungewöhnliche Verfolgungsjagd der nur mit orangefarbenen Stringtangas bekleideten Stripper. Guy und Lomper können entkommen und retten sich in Lompers Haus, wo sie endlich den Mut haben, einander ihre Zuneigung zu zeigen. Die Polizei zeigt den festgenommenen Männern die Überwachungsbänder aus dem alten Fabrikgebäude, und bald ist ihr Geheimnis stadtbekannt. Alles scheint verloren zu sein, weil nun alle die Mitglieder der Gruppe kennen. Sogar die Zeitungen berichten über sie. Sie sind kurz davor, aufzugeben, als der Barbesitzer Gaz sagt, dass er schon 200 Eintrittskarten für ihre Show verkauft habe. Die durch ihre Verhaftung entstandene Publicity stellt sich somit als vorteilhaft heraus. Somit entschließen sie sich, das Programm ein einziges Mal durchzuziehen – einschließlich Gerald, der wieder Arbeit hat, Dave, dem seine Frau Mut macht, und Gaz, der von seinem Sohn auf die Bühne geschickt wird, als er es mit der Angst bekommt. Die Männer strippen zu Tom Jones’ Version von You Can Leave Your Hat On, und der Film endet damit, dass sie das letzte, womit sie sich bedecken – ihre Mützen –, ins Publikum werfen.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Originaltitel
The Full Monty
Länder
UK
Studio
Redwave Films, Channel Four Films
Freigabe
12
Budget
$3,5 Mio.
Einspiel
$258 Mio.

Besetzung

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