Das war's. Chris ist durch den Aufnahmetest an der staatlichen Musikakademie gerasselt. Aber so schnell gibt die ehrgeizige Tänzerin ihren Traum nicht auf. Chris meldet sich an einer privaten Schule an. Um zu überleben, muss sie nachts jobben und tagsüber hart trainieren. Einziger Lichtblick in dem Stress ist der hilfsbereite Tänzer Tim
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Im Gegensatz zum ersten Film Tadellöser & Wolff, dessen Grundlage ausschließlich der gleichnamige Roman war, flossen in Ein Kapitel für sich die Erzählungen zweier Kempowski-Werke ein: Uns geht’s ja noch Gold, aus dem Jahre 1972 und Ein Kapitel für sich von 1975. Die Filmhandlung erstreckt sich über den Zeitraum 1945 bis 1956 und beginnt dort, wo der letzte Teil von Tadellöser & Wolff aufhörte, auf dem Balkon der Familie Kempowski am 1. Mai 1945: die Rote Armee besetzt gerade Rostock. Zunächst wird das Leben und die Versorgungslage in Rostock nach dem Krieg dargestellt. Später geht Walter über die Zonengrenze in den Westen, erst zu Verwandten nach Hamburg und dann zu einem Freund nach Wiesbaden, wo er in Kontakt mit dem amerikanischen Geheimdienst CIC kommt. Er übergibt dem Geheimdienst Kopien von Schiffsladepapieren, die er von seinem Bruder Robert erhalten hatte. Dann fährt Walter zu einem Besuch zurück zu seiner Mutter in die Sowjetische Besatzungszone nach Rostock. Es folgen Verhaftung und Inhaftierung Walters und Roberts wegen angeblicher Spionage sowie von deren Mutter wegen Mitwisserschaft. Nachfolgend werden detailreich die Haftbedingungen der Brüder im Zuchthaus in Bautzen und ihrer Mutter im Frauenlager des ehemaligen KZ Sachsenhausen und anschließend im Frauengefängnis Hoheneck bei Stollberg dargestellt. Der letzte Teil endet mit der Haftentlassung Walters und dem Wiedersehen mit seiner Mutter in Hamburg am 8. März 1956.
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