Abenteuer, Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm 1959 1h 38m

Im Zeichen Roms

Regie: Guido Brignone

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Im 3. Jahrhundert n. Chr. leistet die Königin von Palmyra den römischen Imperatoren Widerstand. Zenobia, die Herrscherin von Palmyra, erklärt ihren Staat für unabhängig von Rom. Danach dehnt sie ihren Machtbereich bis nach Ägypten aus. Das will der Imperator Aurellon nicht hinnehmen. Er schickt seine Legionen gegen Palmyra, doch der Heerführer Valerius gerät mit seinen Mannen in einen Hinterhalt. Nach seiner Flucht setzt Valerius alles daran, seine Rechnung mit Zenobia zu begleichen…

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Der junge jüdische Aristokrat Judah Ben-Hur wächst mit seinem Jugendfreund und Adoptivbruder, dem Römer Messala, in Jerusalem in der römischen Provinz Judäa auf. Eines Tages stürzt Judah gefährlich und wird von Messala nach Hause getragen. Etwas später meldet Messala sich freiwillig in die Römische Legion, um den Namen seines Großvaters, der an der Verschwörung gegen Julius Cäsar beteiligt war, reinzuwaschen. Viele Jahre verbringt Messala im Feld, wo er den römischen Offizier Pontius Pilatus kennenlernt. Judah verlobt sich währenddessen mit Esther, der Tochter des Sklaven Simonides. Als sie eines Tages durch Jerusalem gehen, sehen sie Zeloten, die verurteilt werden. Als daraufhin eine politische Diskussion zwischen den Liebenden entbrennt, mischt sich ein junger Zimmermann, Jesus von Nazaret, in das Gespräch ein und erklärt, dass man wahre Freiheit nur durch Feindesliebe erlangen kann, was Judah jedoch als „zu fortschrittlich“ abtut. Später wird eine Szene eingeschoben, in der auch Messala Jesus begegnet, als dieser einen Aussätzigen beschützt sowie Liebe und Vergebung predigt. Judahs Schwester Tirzah sympathisiert mit den Zeloten, einer radikalen antirömischen Partei im damaligen Judentum, und bringt eines Tages einen verwundeten Zeloten in das Haus Hur. Währenddessen kehrt Messala aus dem Krieg zurück und bittet Judah, der beim Volk einigen Einfluss hat, um seine Hilfe, damit Pontius Pilatus, der neue Statthalter, unbehelligt in Jerusalem einziehen kann. Dabei kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen dem ehrgeizigen Römer und Judah, der seinem Volk und dessen Traditionen treu bleiben will. Als Pontius Pilatus in Jerusalem einzieht, schießt der verletzte Zelot, den Tirzah aufgenommen hatte, einen Pfeil auf Pilatus, verfehlt diesen jedoch. Daraufhin stürmen die römischen Legionäre das Haus, töten Simonides und nehmen Judah, Tirzah und ihre Mutter Naomi gefangen. Esther kann sich verstecken und so entkommen. Judah Ben-Hur wird auf die Galeere gebracht, wo er Rudersklave wird. Auf dem Weg zur Galeere stürzt er und Jesus hilft ihm auf und gibt ihm Wasser. Als das Schiff fünf Jahre später bei einer Seeschlacht sinkt, gelingt es Judah zu entkommen und wird an einen Strand angespült, wo sich der reiche afrikanische Besitzer von Rennpferden Ilderim seiner annimmt. Ilderim erkennt Judahs Potenzial als Wagenlenker und dieser überzeugt ihn als Wagenlenker zu einem Rennen nach Jerusalem mitzunehmen, wo seine Familie lebe. Dort begegnet Judah seiner Verlobten Esther wieder, die inzwischen eine Anhängerin Jesu geworden ist. Sie berichtet Judah, dass seine Schwester und Mutter von dem Römern getötet worden seien. Als sie ihn später noch einmal trifft, bittet sie ihn, seinen Racheplan zu überdenken, wovon der allerdings nichts wissen will. Judah lockt Messala zu einem nächtlichen Treffen im verlassenen und verfallenden Haus der Familie Ben Hur. Auch Messala sagt, die beiden Familienangehörigen seien gestorben. Weil er bei dem Treffen von Judah angegriffen worden war, ordnet Pilatus an, zwanzig Juden willkürlich aufzugreifen und hinzurichten als Zeichen dafür, dass die Tage der Vergebung vorbei seien. Esther macht Judahs Rachsucht dafür verantwortlich. Als dieser unbelehrbar Rache schwört, geht sie enttäuscht davon. Ilderim hingegen, der selbst einen Sohn durch die Gewalt römischer Soldaten verloren hat, stachelt ihn an, sich an Messala beim Wagenrennen zu rächen. Er fädelt bei Pilatus dafür eine Wette ein, durch die Judah bei einem Rennen gegen Messala antreten kann; diese ist damit verbundenen, dass im Fall seines Sieges seinem namentlich nicht genannten Fahrer sämtliche Strafen erlassen werden. Pilatus willigt ein; Messala ahnt, wer der Namenlose ist. Ilderim beginnt, Judah zu trainieren. Esther trifft Messala und bittet ihn, den tödlichen Zweikampf zu verhindern und den Weg der Vergebung zu gehen, doch er weist sie zurück. Von dem ehemaligen Offizier Drusus aus Messalas Einheit erfährt Judah hingegen, dass dessen Schwester und Mutter in einem Gefängnis noch leben. Er führt Judah zu ihnen, wo dieser erkennen muss, dass die beiden an Lepra erkrankt sind. Judah schwört Rache an Drusus. Als das Wagenrennen beginnt, schwört auch Messala Judah zu töten. Das Rennen, das der Film in einem fiktiven Circus in Jerusalem stattfinden lässt, beginnt. Die beiden schalten nach einander die anderen Teilnehmer aus. In den letzten Runden sind nur noch sie übrig. Messala versucht, den vom Wagen gestürzten, an den Zügeln mitgeschleiften Judah zu töten. Dieser kann sich unter dem Jubel des Publikums wieder auf den Wagen ziehen. Der Zweikampf geht weiter und Messala versucht den anderen Wagenlenker anzugreifen. Beim Versuch, ihn mit einem Fußtritt zu töten, wird aber der Römer selbst durch einen Unfall schwer verletzt, während Judah auf nur einem Rad das Rennen gewinnt und von der jüdischen Bevölkerung als Held gefeiert wird. Auch Pilatus sieht sich als Sieger, weil das blutige Rennen das Publikum Jerusalems in Römer verwandelt habe. Während Judah weiterhin auf Rache sinnt, wird Jesus im Garten Getsemani von den Römern verhaftet, wobei auch Esther unter seinen Anhängern ist. Als Jesus am nächsten Tag zur Kreuzigung geführt wird, stolpert er und Judah gibt ihm Wasser. Jesus sagt ihm, er solle seine Rache nicht ausführen, sondern vergeben. Während Jesus am Kreuz hängt, hört Judah ihn beten: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Als Jesus stirbt, verdunkelt sich der Himmel. Judah ist tief erschüttert. Es folgen ineinander geschnittene Szenen: In ihrer Zelle werden Naomi und Tirzah vom Aussatz geheilt, ein Schnitt auf den Gekreuzigten und den davor mit ringenden Händen kauernden Judah deutet einen Zusammenhang an; Esther ist bei ihm. In beiden Szenen regnet es. Scheich Ilderim kauft die beiden frei. Ein Kameraschwenk lokalisiert den Zirkus unterhalb der Kreuzigungsstätte. Judah sucht den schwer verletzten Messala auf, der durch seinen Unfall beim Wagenrennen ein Bein verloren hat, um sich mit ihm zu versöhnen. Messala ist immer noch voller Hass, doch Judah sagt, er wolle nicht mehr kämpfen, alles was er wolle, sei ihn zu tragen. Darauf umarmt ihn Messala und die Brüder versöhnen sich wieder. Als eines der „vielen Wunder dieser Tage“, erzählt Ilderim aus dem Off, werden sie wieder eine Familie. In der Schlussszene sagt Ilderim dem vor ihm reitenden Judah, er solle nicht zurückzuschauen, weil das Leben noch vor ihm liege. Darauf galoppiert dieser zusammen mit seinem Bruder los. Zum Abspann singt Andra Day, Vergebung sei der einzige Ausweg. ↑ Der römische Cirkus für Pferderennen und anderes für Judäa war in Caesarea Maritima

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Originaltitel
Nel segno di Roma
Länder
Germany · France · Italy
Studio
Glomer Film, Societé Cinématographique Lyre, Tele Film GmbH, Lux Compagnie Cinématographique de France
Freigabe
12

Besetzung

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