Geschickt entzieht sich Schrauber Anton Grubske 1945 der Kriegsgefangenschaft. Er kehrt in seinen Heimatort nach Brandenburg zurück, heiratet die Tochter des Chefs und möbelt dessen Werkstatt auf: Anton macht im Umland die Autowracks der Bauern flott. Ganz nebenbei versorgt ihn seine alte Freundin Sabine mit Gewinn bringenden Schiebereien. Bald ist Anton sogar Ostmark-Millionär…
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Anton Grubske wird beerdigt. Die Trauergäste blicken zurück. Schon als Jugendlicher zeigten sich bei Anton die Vorlieben für Autos und Frauen. Als der Automechaniker während des Zweiten Weltkriegs in der Wüste abgeschossen wurde und sich vor seinem geistigen Auge mitten in der Ödnis eine Fata Morgana in Form eines gefüllten Bierglases entwickelte, war auch die dritte bestimmende Leidenschaft in Antons Leben geweckt: Die Liebe zum Alkohol. Nach Ende des Krieges kehrte Anton zu seinem Vater zurück und fand im Aufarbeiten von Autowracks eine lukrative Einnahmequelle, die noch lukrativer wurde, als er sich auf das Restaurieren von Traktoren spezialisierte. Die Trinkgelder nahm er zusätzlich unversteuert ein und deponierte sie bei seiner Bekannten und Halbgeliebten Sabine, hat er doch inzwischen die Pietistin Liesel geheiratet. Als die abgezweigten Gelder astronomische Höhen erreichen, eröffnet Anton mit Sabines Hilfe in West-Berlin ein Konto, auf dem die Gelder heimlich verschwinden. Sabine erhält eine Kontovollmacht und kann Anton bald verkünden, dass er Ostmark-Millionär ist. Anton weitet unterdessen seine Geschäftspraktiken aus: Statt Ware zu verkaufen, wenn sie fertig ist, nimmt er von den Großbauern Anleihen auf zu liefernde Traktoren, für die er noch nicht einmal die nötigen Wracks besitzt. Bald kommt es zum Produktionsstau und ein stets vertrösteter Kunde zeigt Anton schließlich anonym an. Der wird verhaftet und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Auch im Gefängnis zeigt er Organisationstalent und Arbeitseifer und wird schließlich als ausgezeichneter Aktivist entlassen. Eine Karte von Sabine aus der Schweiz hat ihn unterdessen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Sabine hat sein West-Berliner Geld an sich genommen und ist in der Schweiz untergekommen. Da Anton jedoch beim Prozess zwecks Strafminderung stets behauptet hatte, dass er das veruntreute Geld ausgegeben hat, gibt es nun keine Möglichkeit, den Diebstahl vor ein Gericht zu bringen. Anton fängt bei Traktorenwerkleiter Schröder, für den er bereits während seiner Gefängniszeit gearbeitet hat, als Ersatzteilbeschaffer an. Da Anton buchstäblich alles organisieren kann, wird er bald mehrfach ausgezeichnet und darf sogar nach Budapest reisen, wo er einem Fluchtangebot in die Schweiz widersteht. Er beschließt wegen zunehmender Alpträume des vielen verschwundenen unversteuerten Geldes wegen, das er in der DDR zudem als Privatmann unmöglich ausgeben könnte, schriftlich auf das Vermögen zu verzichten. Ein Neuanfang wäre nötig, raten ihm die Ärzte doch zudem, zukünftig auf exzessiven Alkoholgenuss zu verzichten. Schon eine größere Menge Alkohol bei erregtem Zustand eingenommen, könnte sein Ende bedeuten. Antons Entscheidung wird auf die Probe gestellt, als Sabine in der Schweiz bei einem Verkehrsunfall verstirbt. Sie hat ihm ihre Lebensversicherung überschrieben, sodass er nun 200.000 Schweizer Franken erhalten würde. Er entscheidet sich, das Geld der Stadt zu schenken. Einen luxuriös ausgestatteten Chevrolet Impala, das letzte Auto Sabines und nun sein Erbteil, lässt er in der Schrottpresse zerstören. Anschließend betrinkt er sich heftig und verstirbt an Herzversagen. Auf seiner Beerdigung geben ihm alle Menschen, mit denen er im Laufe seiner Zeit zu tun hatte, die letzte Ehre, und sprechen dem Alkohol zu.
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