Zwei beste Freundinnen, Kate und Orla, die persönliche Rückschläge überwunden haben und sich immer auf ihr jährliches Wochenende freuen, egal was das Leben ihnen entgegenwirft. Dieses Jahr sind sie auf einer Reise nach Lissabon und alles ist perfekt, bis Orla aufwacht und feststellt, dass Kate vermisst wird. Mit nur einer verschwommenen Erinnerung an die vergangene Nacht und ohne Hilfe der Polizei deckt ihre hektische Suche verheerende Geheimnisse näher an ihrem Zuhause auf.
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Im Jahr 1914 dient der junge Hercule Poirot blond und glattrasiert als Obergefreiter in der belgischen Armee, die im Grabenkampf des Ersten Weltkriegs den Deutschen gegenübersteht. Sein Hauptmann erhält den Befehl, mit der Kompanie über offenes Gelände vorzurücken und eine strategisch wichtige Brücke zu erobern, wobei der Verlust der gesamten Einheit in Kauf genommen wird. Unter Nutzung seiner bereits damals ausgeprägten Beobachtungsgabe analysiert Poirot den zu erwartenden Wind- und Wetterverlauf und rät der Kompanieführung zu einer unorthodoxen Angriffstaktik. Nach anfänglichen Zweifeln wird sein Vorschlag umgesetzt und führt zum Erfolg. Der Einsatz gelingt ohne größere Verluste, einzig der Hauptmann kommt durch eine Sprengfalle ums Leben. Poirot wird bei der Explosion verletzt und im Gesicht entstellt, auch macht er sich Vorwürfe wegen des Todes seines Vorgesetzten. Während des darauffolgenden Lazarettaufenthalts rät ihm seine Freundin Katherine, fortan einen Bart zu tragen, um die Narben zu überdecken. 23 Jahre später besucht Poirot eine Jazzbar in London, wo auch Simon Doyle, dessen Verlobte Jacqueline de Bellefort und deren Kindheitsfreundin Linnet Ridgeway zugegen sind. Poirot kann beobachten, wie Jacqueline Linnet ihren mittellosen Verlobten Simon vorstellt und ihre wohlhabende Freundin um einen Job für eben diesen bittet. Beim darauffolgenden Tanz kommen sich Linnet und Simon rasch näher, während Jacqueline sie beobachtet. Sechs Wochen später trifft Hercule Poirot bei einer Besichtigung der Pyramiden von Gizeh auf seinen alten Weggefährten Bouc. Dieser erzählt dem Detektiv, dass er zur Hochzeit seiner alten Freundin Linnet mit Simon eingeladen sei, und stellt Poirot dem Brautpaar vor. Linnet ist über die Anwesenheit von Poirot dankbar, wurden sie und Simon in den letzten Tagen doch stets von Jacqueline verfolgt. Als Poirot das Gespräch mit der Verlassenen sucht und diese gegenüber dem Detektiv Tötungsabsichten äußert, beschließen Linnet und Simon, ihre Hochzeitsreise auf einem Raddampfer auf dem Nil fortzusetzen. Zur Hochzeitsgesellschaft zählen Bouc, dessen als Malerin tätige Mutter Euphemia, Linnets Patentante Marie Van Schuyler und deren Krankenpflegerin Mrs. Bowers, Linnets Universitätsfreundin Rosalie Otterbourne, deren als Sängerin tätige Tante Salome, Linnets Anwalt Andrew, ihr Ex-Freund Linus Windlesham und ihr Hausmädchen Louise Bourget. Als das Schiff am Folgetag den Tempel von Abu Simbel erreicht und die Reisenden zur Besichtigung an Land gehen, löst sich auf mysteriöse Weise ein Felsbrocken aus der Tempelanlage und erschlägt fast Linnet und Simon. Zurück auf dem Raddampfer müssen die Eheleute feststellen, dass ein neuer Passagier an Bord ist: Jacqueline. Zwar kann sie als Verursacherin des Felssturzes ausgeschlossen werden, doch Linnet und Simon fühlen sich von ihrer Anwesenheit so bedroht, dass sie am nächsten Morgen vorzeitig abreisen wollen, um ihr Glück zu genießen. Nachdem am Abend sowohl Linnet als auch Poirot zu Bett gegangen sind, kommt es im Aufenthaltsraum vor den Augen von Bouc und Rosalie zum Streit zwischen Simon und Jacqueline. Letztere verdeutlicht, dass sie ohne ihren ehemaligen Verlobten nicht leben könne, schießt diesem ins Bein und versucht im Anschluss, sich selbst umzubringen. Bouc und Rosalie können die Tat verhindern, bringen Jacqueline in die Obhut der als Krankenschwester ausgebildeten Mrs. Bowers und rufen Dr. Windlesham zur Behandlung von Simon. Am nächsten Morgen findet Louise die Leiche der erschossenen Linnet in deren Kabine. Hercule Poirot nimmt die Ermittlungen auf und kommt schnell auf Jacqueline als Tatverdächtige, mit deren Waffe die Tat offenbar verübt wurde. Mrs. Bowers kann allerdings bezeugen, dass Jacqueline aufgrund des ihr verabreichten Morphins ihre Kabine in der Nacht nicht verlassen haben kann; ebenso kann Dr. Windlesham den durch seine Schussverletzung ans Bett gebundenen Simon als Tatverdächtigen ausschließen. Poirot beginnt daraufhin mit der Befragung der anderen Passagiere bezüglich des vorigen Abends und erkennt schnell, dass so gut wie jeder der Reisenden ein Motiv für die Tat und Zugang zu einer Waffe gehabt hätte. So ist Van Schuyler die testamentarisch bestimmte Alleinerbin und durch ihre Liebesbeziehung zu Bowers erpressbar, der Anwalt Andrew hätte mit der Tat seine Veruntreuung von Linnets Vermögen verschleiern können, Salome hätte den Mord aufgrund zuvor getätigter rassistischer Äußerungen seitens des Opfers begehen können, Louise hegt einen Groll gegen Linnet, weil sie ihre Heirat verhinderte, und Dr. Windlesham konnte das neue Glück seiner ehemaligen Freundin nicht ertragen. Während Poirot alle Verdächtigen verhört, wird die Tatwaffe von der Schiffsbesatzung aus dem Nil geborgen. Nur kurze Zeit später wird eine weitere Leiche in den Schaufelrädern des Schiffes entdeckt: Louise wurde die Kehle durchgeschnitten. Aufgrund der gefundenen Hinweise folgert Poirot, dass Louise den Täter am Vorabend auf frischer Tat ertappt hatte und anschließend erpressen wollte. Außerdem erschließt sich dem Detektiv, dass Bouc Zeuge des Mordes an Louise gewesen sein muss. Im Verhör gesteht Poirots Weggefährte, dass er aus Linnets Kabine eine wertvolle Halskette für seine Freundin Rosalie gestohlen hatte, weshalb er sich durch eine mögliche Aussage nicht selbst in Bedrängnis bringen wollte. Bevor er aber den Namen des mutmaßlichen Täters aussprechen kann, wird er von einer unbekannten Person erschossen. Poirot nimmt die Verfolgung auf, wird jedoch abgehängt. Um weitere Todesfälle zu verhindern, schließen sich die verbliebenen Passagiere in ihren Kabinen ein, während Poirot über die Morde nachdenkt. Bei einer Versammlung im Gemeinschaftsraum präsentiert er den Anwesenden dann die Lösung des Falles: Der Mord an Linnet war heimtückisch von langer Hand von Simon und Jacqueline geplant worden. Jacqueline verkuppelte ihren Verlobten mit Linnet, damit dieser im Falle ihres Ablebens ihr Vermögen erben würde. Am Tatabend schoss Jacqueline zunächst mit Platzpatronen auf Simon, damit dieser eine Verletzung vortäuschen konnte. Während Jacqueline zu Mrs. Bowers gebracht wurde, konnte Simon unbemerkt Linnet in ihrer Kabine erschießen und sich im Anschluss selbst eine richtige Schussverletzung zufügen, ehe Dr. Windlesham für seine Behandlung eintraf. Als Jacqueline erkennt, dass sie und Simon von Poirot überführt worden sind und es keinen weiteren Ausweg gibt, erschießt sie ihren Mittäter und sich selbst. Sechs Monate später besucht der rasierte Poirot Salome Otterbournes Jazzclub während einer Probe.
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