Jerome ist ein zwanghafter Lügner und verfällt in Mythomanie. Seine Verwandten sind so verärgert, dass sie beschließen, eine Intervention zu organisieren, damit ihr Sohn, Bruder, Freund und Kollege erkennt, dass er ein Problem hat. Doch Jerome weigert sich, der Realität ins Auge zu sehen – bis er eines Morgens aufwacht und feststellt, dass all seine Lügen Wirklichkeit geworden sind...
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Die 31-jährige Amelie verschwindet nach der gemeinsamen Geburtstagsfeier mit ihrer Zwillingsschwester Marie auf dem Heimweg. Amelies Lebensgefährte, der Rettungssanitäter Jonas, verständigt nach seiner Heimkehr von der Spätschicht die Polizei, da er seine Freundin in der gemeinsamen Wohnung nicht vorfindet. Ingo Thiel und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Als erstes sehen sich die Ermittler in Amelies Wohnung um und setzen einen Mantrailer ein. Der zeigt ihren Weg direkt vom Ort, wo die Zwillinge gefeiert hatten, nach Hause an. Im Park wird einer ihrer Ohrclips gefunden, doch von ihr selbst und ihrem Handy fehlt jede Spur. Ihrer Schwester Marie fällt am nächsten Tag auf, dass Amelies Lieblingsdecke nicht mehr da ist. Dies könnte dafür sprechen, dass sie freiwillig gegangen ist und sie mitgenommen hat, oder dass jemand ihre Leiche darin eingewickelt hat. Für Marie, ihre Mutter und Amelies Freund Jonas beginnt eine extrem belastende Zeit. Zudem werden sie laufend von den Ermittlern zu vielen Details befragt. Dabei können sie nicht ausschließen, dass eine Beziehungstat vorliegt und der Opioid-abhängige Jonas zum Täter geworden ist. Für Amelies Mutter steht das außer Frage, denn sie hat die Gabe, Menschen bei Berührung einschätzen zu können. Jonas beurteilt sie zweifelsfrei als guten Menschen. Thiel sieht Jonas dagegen als Lügner an. Um das absichern zu können, kontaktiert er eine Expertin, die den Notruf analysiert. Auch sie kommt zu der Erkenntnis, dass Jonas ihnen etwas vorspielt. Als seine Wohnung und sein Auto durchsucht werden, können Faserspuren der gesuchten Decke im Kofferraum gesichert werden. Nachweislich befinden sich daran Blutspuren, die eindeutig von Amelie stammen. Jonas kann dies erklären, weil Amelie sich im Sommer beim Baden am Fuß verletzt hatte und sie die Decke dabei hatten. Marie kann die Verletzung bestätigen, was Jonas entlastet. Zudem gibt es kein Tatmotiv. Thiel sucht nach möglichen Auslösern für Amelies Verschwinden und erfährt von ihrer Schwester von einer Äußerung. So habe sie zu Marie gesagt: „So brav wie Du denkst, bin ich gar nicht.“ Nachforschungen führen zu einer Affäre, die Amelie mit Gunnar König hatte, einem Mitarbeiter des Jugendclubs, bei dem sie zeitweise arbeitete. Es stellt sich heraus, dass sie von ihm schwanger ist, er aber Probleme mit seiner Familie befürchtet. Als Marie das erfährt, steht für sie Jonas’ Täterschaft fest. Auch Thiel findet einen weiteren Hinweis, der Jonas belastet. So wurde dessen Auto in der Nacht des Verschwindens geortet, obwohl Jonas ausgesagt hatte, nach seiner Schicht fest geschlafen zu haben. Er schweigt anfangs zu der Beschuldigung, verstrickt sich dann aber mehr und mehr in Widersprüche. Thiel lässt ein Waldgebiet absuchen, das als Zielort von Jonas nächtlicher Fahrt in Frage kommt. Hier wird zwar die gesuchte Decke gefunden, aber keine Leiche. Jonas wird festgenommen, schweigt aber weiter, sodass Thiel zu einem Trick greift. Er bittet Marie sich wie Amelie zu kleiden und Jonas in Konflikt zu bringen. Das gelingt und er verrät, was vorgefallen war. So habe er die Nerven verloren, als Amelie ihm an jenem Abend von der Affäre und ihrer Schwangerschaft erzählt hätte. Bereitwillig zeigt er den Ermittlern die Stelle, wo er Amelie in einem See versenkt hatte. ↑ Wo ist meine Schwester? - Film in voller Länge | ARTE bei Arte.TV, abgerufen am 28. September 2022.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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