Horror, Thriller, Drama 2022 1h 34m

So Cold the River

Regie: Paul Shoulberg

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Erica Shaw verdient ihren Lebensunterhalt mit Videos von Beerdigungen. Da kommt ihr ein ungewöhnlicher Auftrag gerade recht: Sie soll eine Dokumentation über einen mysteriösen 95-jährigen Milliardär machen. Ihre Recherche zu dem alten Mann führt sie in einen luxuriösen Hotelkomplex, der neben angeblich heilendem Wasser auch düstere Geheimnisse verbirgt. Und diese werden Erica bald zum Verhängnis!

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Cory Lambert ist im Indianerreservat „Wind River“ in Wyoming als Weißer beim United States Fish and Wildlife Service als Wildhüter angestellt. Er macht vor allem Jagd auf Raubtiere, die den Viehbestand gefährden. Auf der Pirsch entdeckt er im Schnee die barfüßige Leiche der indigenen 18-jährigen Natalie, der besten Freundin seiner verstorbenen Tochter. Zur Untersuchung des Vorfalls entsendet das FBI die weiße, in Las Vegas stationierte Agentin Jane Banner. Sie ist nur unzureichend auf das winterliche Wetter und die Mentalität der Menschen vor Ort vorbereitet; die soziale Lage im Reservat ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Armut, ethnischen Konflikten und sexualisierter Gewalt. Der Chef der örtlichen Stammes-Polizei ist mit nur sechs Beamten für ein Gebiet von mehr als 3000 km² zuständig. Da Banner nicht ortskundig ist, heuert sie Lambert als Führer an. Er erzählt ihr, dass auch seine Tochter drei Jahre zuvor unter ungeklärten Umständen in der Wildnis gestorben war. Die Ungewissheit quält ihn bis heute und hat seine Ehe mit der Indigenen Wilma zerrüttet. Der örtliche Pathologe stellt fest, dass Natalie niedergeschlagen und mehrmals vergewaltigt wurde und anschließend durch die eisige Kälte geflohen sein muss, bis sie an einer durch die eiskalte Luft verursachten Lungenblutung starb. Die FBI-Beamtin ermittelt, dass Natalie einen weißen Freund namens Matt hatte, der bei einem Ölbohrunternehmen arbeitet. Als Banner mit Lambert einer Spur in den Bergen folgt, finden sie Matts Leiche. Am nächsten Tag fährt sie mit dem Polizeichef und zwei seiner Männer zu Matts Wohnwagen auf dem Bohrgelände, wo es zum Konflikt mit der bewaffneten Wachmannschaft kommt, weil deren Leiter Täterwissen preisgibt. Lambert ist unterdessen in der Nähe und sucht nach Spuren. In einer Rückblende wird Natalies Todesnacht gezeigt. Matt teilt sich den Wohnwagen mit Pete und dem Leiter der Wachmannschaft, die in dieser Nacht mit den Kollegen ausgegangen sind. Natalie und Matt liegen im Bett, als unerwartet die betrunkenen Männer zurückkehren. Pete belästigt das Mädchen und es kommt zu einer Schlägerei, bei der Matt von fünf Männern überwältigt wird. Pete vergewaltigt Natalie, die anderen sehen zu. Als Matt sich losreißt, um sie zu verteidigen, kann sie nur dünn bekleidet und barfuß in die eiskalte Wildnis entkommen. Zurück in der Gegenwart hat Lambert per Zufall die Spur eines Schneemobils entdeckt, die vom Fundort von Matts Leiche zum Bohrgelände führt. Als er den Polizeichef per Funk warnt, ist es bereits zu spät: Der Konflikt am Wohnwagen eskaliert, bei der heftigen Schießerei werden alle Polizisten getötet. Banner, die eine schusssichere Weste trägt, überlebt schwerverletzt. Lambert tötet mit seinem Jagdgewehr aus der Entfernung vier der fünf Wachleute. Nur Pete, der Vergewaltiger, kann verletzt fliehen. Nachdem Lambert den Schauplatz erreicht hat, versorgt er Banner notdürftig. Sie schickt ihn dem Flüchtigen hinterher, im Wissen, dass Lambert den Mann nicht gefangen nehmen wird. Lambert spürt Pete im verschneiten Wald auf und bringt ihn auf einen Bergkamm. Dort verspricht er ihm, dass er eine Chance bekommt, wenn er die Wahrheit sagt. So bringt er Pete dazu, die Vergewaltigung Natalies und den gemeinschaftlich begangenen Mord an Matt zu gestehen. Lambert hält sein Wort und lässt Pete frei mit dem Hinweis, er habe nun dieselbe Chance wie Natalie: Er könne barfuß versuchen, die meilenweit entfernte Straße zu erreichen. Pete läuft los, bricht schon nach wenigen hundert Metern zusammen und stirbt. Nach einem Besuch bei Banner im Krankenhaus geht Lambert zu seinem Freund Martin, Natalies Vater. Dieser hat sein Gesicht weiß und blau bemalt und bezeichnet es als sein Totengesicht. Da das Wissen um die traditionelle Bemalung verloren gegangen ist, hat er es selbst erfunden. Ein Anruf seines Sohnes Chip aus dem Gefängnis bringt ihn davon ab, Suizid zu begehen. Lambert bleibt neben ihm sitzen, um seiner Tochter zu gedenken. Im Abspann heißt es: „Für jede Bevölkerungsgruppe gibt es in den USA Vermissten-Statistiken. Für amerikanische Ureinwohnerinnen nicht. Niemand weiß, wie viele vermisst werden.“ ↑ Der Text im Abspann der Originalversion lautet: „While missing person statistics are compiled for every other demographic, none exist for Native American women“.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Länder
USA
Studio
1804 Productions, Pigasus Pictures
Freigabe
16

Besetzung

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