Ein Trickfilm über die unmittelbaren Auswirkungen bei einem Kind auf die Naturkatastrophe in Japan mit dem Fokus auf den atomaren GAU. Kinder in Fukushima können auf Grund der radioaktiven Strahlung nicht mehr in der Natur spielen. Denn die Natur ist nicht dekontaminierbar. Dies ist nur eine Geschichte von 36.000 Kindern, die zu Hause bleiben und von ihrer Freiheit in der Natur träumen und die Wirklichkeit erleben.
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Ava ist gerade einmal 13, als man bei ihr Retinopathia pigmentosa diagnostiziert. Ihre Prognose ist schlecht: Bald schon wird sie nachtblind sein, dann das periphere Sehen einbüßen und schließlich das Augenlicht ganz verlieren. Nach dem ersten Schock trifft sie beherzt Gegenmaßnahmen, darunter ein Übungsprogramm, indem sie, um ihre anderen Sinne zu schärfen, diverse Handlungen mit verbundenen Augen ausführt. Sie ist taff und willensstark, anders als ihre alleinerziehende Mutter, die mehr mit sich selbst und ihrem labilen Liebesleben beschäftigt ist, Ava „tolle Sommerferien“ verspricht, sie dann aber bei nächstbester Gelegenheit doch wieder als Kindermädchen für die kleine Halbschwester einspannt. Ein schwarzer Hund, der ihr erstmals am Strand begegnet, weckt in Ava den Wunsch, selbst einen zu besitzen. Als ihre Mutter darauf nicht eingeht, stiehlt sie ihn kurzerhand, ruft ihn Lupo („Wolf“) und bindet ihn in ihr Training ein. Nach einem Bad im Meer steht sie dessen Besitzer gegenüber, einem etwas älteren Jungen, ganz offenbar ein Außenseiter wie sie selbst. Obwohl von ihm angezogen, folgt sie ihrem Fluchtreflex. Bald darauf taucht Lupo allein bei ihr auf, blutig, doch ohne Wunde. Ava folgert richtig, findet den Jungen verletzt vor seiner Behausung am Strand liegen, hilft ihm und überwindet nach und nach dessen Abwehrhaltung. Das Eis bricht vollends, als beide sich kurzzeitig zu Herren des Strandes machen, indem sie, in archaischer Kriegertracht, wehrlose Badegäste ausrauben. Die Polizei lässt nicht lange auf sich warten, auch auf die Suchanzeige von Avas Mutter hin, und will den 18-jährigen Juan festsetzen. Ava greift ein und erzwingt, ein Gewehr im Anschlag, die gemeinsame Flucht. Während einer längeren Atempause bringt Ava in Erfahrung, warum Juan sich von seinen Leuten, spanischen Roma, fernhält und von ihnen ganz weg will: Es ist sein noch nicht erkaltetes Verhältnis mit der schon „versprochenen“ 16-jährigen Jessica; seine Verletzung rührte aus einem Kampf mit seinem Rivalen. Ava will Juan helfen, an sein Auto heranzukommen, worauf er den Plan entwickelt, dass sie sich bei der unmittelbar bevorstehenden Hochzeit Jessicas als Helferin einzuschmuggeln und bei passender Gelegenheit seine Autoschlüssel und -papiere in ihren Besitz bringen soll. Fast gelingt ihr das auch, doch die Polizei stürmt das Fest, im Glauben, Juan befinde sich unter den Gästen. Tatsächlich hat der sich inzwischen heimlich eingeschlichen, um Ava beizustehen. Auf höchst riskante Weise entkommen sie der Polizei erneut. Unterwegs schließt ein Auto zu ihnen auf. Es ist Jessica, noch im vollen Brautstaat gekleidet, die Juans Wagen zu ihnen chauffiert. Zusätzlich zum Fluchtwagen übergibt sie beiden auch noch ihren Schleier – als Zeichen ihrer Liebe zu Juan und ihrer Solidarität mit dem Paar.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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