"Steig ein", mit diesem Slogan buhlt ein Busunternehmen um Heiratswillige Junggesellen. Einige Dorf-Tölpel, darunter auch der scheue Totengräber Eugen nehmen das Angebot gern an. Und ab geht die Post nach Polen auf den Heiratsmarkt. Eugens Erwerb heisst Goschka. Bevor die junge Polin jedoch in den heiligen Stand der Ehe mit ihm treten darf, outet sie Eugens Übermutter als gesuchte Männermörderin. Kurz darauf übernimmt Goschka den Job als Putzfrau im Krematorium. Und schliesslich verkauft Eugens Kumpel sie gar an ein Bordell….
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Erika Kohut ist Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium. Sie lebt noch immer mit ihrer Mutter zusammen und teilt mit ihr das ehemals elterliche Ehebett. In dieser engen Umklammerung untersteht Erika fast vollständig der mütterlichen Kontrolle; sie hat keine Privatsphäre, da das Zimmer, das sie bewohnt, nicht abschließbar ist und somit auch der ständigen Kontrolle der Mutter ausgesetzt ist. Diese duldet kaum gesellschaftliche Kontakte. So zerstört sie Kleidungsstücke ihrer Tochter, wenn diese ihres Erachtens zu spät nach Hause kommt. Bei den Streitigkeiten werden beide gewalttätig. Erika nimmt sich jedoch heimlich Freiheiten heraus. So besucht sie eine Peepshow-Kabine und riecht dabei an weggeworfenen Papiertüchern. Außerdem verletzt sie sich im Badezimmer selbst im Intimbereich. Als sie in einem Autokino ein Paar beim Sex beobachtet, wird der Mann auf sie aufmerksam, während sie neben dem Auto uriniert. Zuhause angekommen, wird sie von der Mutter geohrfeigt, die meint, ihr Kind sei bei einer Kollegin vom Wiener Konservatorium gewesen, da der Vater an dem Tage verstorben ist. Neben ihrer Arbeit als Klavierlehrerin gibt Erika Hauskonzerte. Ihre Mutter ist argwöhnisch bei zu talentierten Schülern und wünscht sich eine weitergehende Karriere für ihre Tochter, welche sie sehr umsorgt. Bei einem der Hauskonzerte lernt Erika den „Schwachstrom“-Studenten Walter Klemmer kennen, der ebenfalls Klavier spielt und sich in Erika verliebt. Walter bewirbt sich beim Konservatorium für die Klasse Erikas und wird trotz ihres negativen Votums aufgenommen. Derweil wird für ein Schülerkonzert geprobt. Am Tag der Generalprobe hat eine Schülerin Erikas große Auftrittsangst, weshalb sich Walter um die Schülerin kümmert. Während der Probe geht Erika hinaus, wickelt im Umkleideraum ein Wasserglas in ein Tuch, zertritt es und steckt die Splitter der Schülerin in die Manteltasche. Das Mädchen zerschneidet sich beim Anziehen des Mantels die Hand und schreit. Während Lehrer und Schüler zusammenlaufen, weist Erika Walter an, Beschützer zu spielen: Sie selbst könne kein Blut sehen. Erika geht scheinbar ruhig ein Stockwerk höher und uriniert im Schülerklo. Walter folgt ihr und holt sie aus der Kabine. Nun folgen zunächst stürmische Gesten der Erregung, aber Erika bricht immer wieder ab und versucht Walter zum Schweigen zu bringen und auf Abstand zu halten. Letztlich kommt es zum Abbruch der sexuellen Handlungen und Walter verlässt unbefriedigt, jedoch mit Erikas Zusicherung, dass sie ihm Anweisungen für zukünftige Treffen zukommen lassen wird, den Raum. In der nächsten Klavierstunde mit Walter verhält Erika sich, als wäre nichts vorgefallen. Sie kritisiert nur die Leistungen ihres Schülers am Klavier. Am Ende der Stunde überreicht sie ihm einen verschlossenen Brief. Walter schlägt ihr vor, das Wochenende gemeinsam zu verbringen, was sie ablehnt. Auf dem Heimweg folgt ihr Walter und holt sie im Treppenhaus ein. Als er ihr in die Wohnung folgt, ist die Mutter nicht erfreut über den ungebetenen Gast. Erika behauptet, sie müsse mit ihrem Schüler noch etwas besprechen, und geht mit ihm in ihr Zimmer. Weil es sich nicht abschließen lässt, schieben die beiden die Kredenz vor die Tür. Aus Wut und Hilflosigkeit betrinkt sich die Mutter. Währenddessen verlangt Erika von Walter, den Brief zu lesen. In diesem Umschlag stehen die geheimsten Wünsche Erikas. Sie schreibt, Walter solle sie schlagen, knebeln, anschreien und vergewaltigen. „Wenn ich flehe, dann ziehe bitte die Fesseln noch fester, und den Riemen ziehe bitte um 2 bis 3 Löcher, je mehr, desto lieber ist es mir, fester zusammen, und außerdem stopfe mir dann noch alte Nylons von mir, die bereitliegen werden, derart fest in den Mund, dass ich nicht den geringsten Laut von mir geben kann.“ Sie zeigt ihm ihre im Versteck aufbewahrten Utensilien. So hat Walter sich das nicht vorgestellt; er rennt aus der Wohnung. Erika legt sich zu ihrer Mutter ins Ehebett, wo sie sich nach abwertenden Worten dieser auf sie wirft, küsst und ihr ihre Liebe erklärt. Die verstörte Mutter verträgt sich jedoch wieder mit ihr. Anderntags folgt Erika Walter zu seinem Eishockeytraining, und sie ziehen sich in eine Abstellkammer zurück. Sie entschuldigt sich. Es kommt dazu, dass Erika am Boden liegt und mit Walter, der sich über ihr befindet, Oralsex hat. Doch dann muss sich Erika übergeben, und es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, vor der Erika dann flieht. In der Nacht klopft Walter an ihre Tür und verlangt, dass sie ihm öffnet. Kaum öffnet sie die Tür, stürmt er in ihre Wohnung, beklagt sich über ihr Verhalten und ohrfeigt Erika mehrfach. Die Mutter will die Polizei anrufen, aber Walter stößt sie ins Schlafzimmer zurück und sperrt sie ein. Es schlägt Erika mehrfach ins Gesicht und tritt auf sie ein, als sie sich am Boden krümmt. Begleitend zitiert er aus dem Brief. Er trinkt dann in der Küche ein Glas Wasser. Bei seiner Rückkehr bemerkt er, wie Erika mit ihrer Mutter durch die Tür spricht, und wird wütend. Daraufhin vergewaltigt er Erika. Anschließend erkundigt er sich nach ihrem Wohlergehen und verabschiedet sich mit den Worten: „Bis Du heiratest, ist alles wieder gut. Ciao.“ Erika nimmt am nächsten Tag in ihrer Handtasche ein Küchenmesser mit zu dem Schülerkonzert, sie soll die Schülerin am Klavier ersetzen. Sie entdeckt Walter inmitten einer Gruppe fröhlicher Kommilitonen und beobachtet, wie er mit einem Mädchen flirtet. Walter grüßt Erika mit „Guten Abend Frau Professor, ich freu’ mich schon auf ihr Spiel“, als sei nichts geschehen. Als sie schließlich allein im Foyer steht, nimmt sie das Messer aus ihrer Handtasche, sticht sich leidenschaftslos unterhalb der Schulter in ihren Körper und verlässt blutend das Gebäude.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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