Dokumentarfilm 1984 1h 20m

Mama lustig...?

Regie: Niki List

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Christian ist 15 Jahre alt. Er ist mongoloid. Wochentags lebt er in einem Heim, wo er auch die angeschlossene Schule besucht. Wochenenden, Feiertage und die Ferien verbringt Christian mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder Robert. Niki List, Freund der Familie, hat ein solches Wochenende mit seinen alltäglichen Situationen gefilmt. Essen, Fernsehen, der Besuch von Freunden, Einkaufen, eine Party, Schwimmen gehen, jener Augenblick, wo Christian bewußt wird, daß die Rückkehr ins Heim bevorsteht, der Trennungsschmerz von seiner Mutter, die er so gerne lustig sieht (der Filmtitel stammt von ihm).

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Hirayama, ein mittelalter Mann, lebt in einer bescheidenen Wohnung in einem weniger gentrifizierten Stadtteil Tokios. Er ist ein Mann der Gewohnheit, der seine Tage mit einer festen Routine verbringt, die ihm Sicherheit und Zufriedenheit gibt. An jedem Arbeitstag steht er früh auf, um in das wohlhabende Shibuya zu fahren, wo er für die Sauberkeit der künstlerisch gestalteten öffentlichen Toiletten verantwortlich ist. Dieser Arbeit geht er mit Genauigkeit nach. In seiner Freizeit widmet sich Hirayama seiner Leidenschaft für Musik und Literatur. Er hört gerne Musik auf Kassetten, darunter Stücke von Künstlern wie Lou Reed und Patti Smith, und liest vor dem Schlafengehen Werke von Autoren wie William Faulkner, Aya Kōda und Patricia Highsmith. Eine besondere Vorliebe hat Hirayama für die Natur, insbesondere für Bäume. Er verbringt seine Pausen im Schatten von Bäumen, fotografiert deren Blätter und genießt die Lichtspiele, die durch die Äste entstehen (Komorebi). Im Laufe der Zeit reißen Hirayama verschiedene Begegnungen und Ereignisse aus seiner Routine. Sein junger Assistent Takashi, der oft unzuverlässig und unkonzentriert ist, bringt eine dynamische, aber auch chaotische Energie in Hirayamas Leben. Takashi versucht den schweigsamen Hirayama über sein Leben auszufragen, aber vergebens. Eines Tages versucht Takashi, Hirayama zu motivieren, seine wertvollen Musikkassetten zu verkaufen, was Hirayama jedoch ablehnt. Stattdessen gibt er Takashi Geld, damit dieser ein Date mit einer jungen Frau namens Aya haben kann. Als ihm auf dem Weg nach Hause das Benzin ausgeht, ist Hirayama gezwungen, eine Kassette zu verkaufen, um sich Geld zum Tanken zu beschaffen. Nach der Entdeckung eines in einer Toilettenkabine versteckten Zettels lässt sich Hirayama auf ein Tic-Tac-Toe-Spiel mit einer nicht identifizierten Person ein. Er tauscht auch verstohlene Blicke mit einer fremden Frau aus, die auf einer Bank in der Nähe ihr Mittagessen verzehrt. Aya trifft sich mit Hirayama, um ihm die Patti-Smith-Kassette zurückzugeben. Sie bittet ihn, die Kassette ein letztes Mal in seinem Auto abzuspielen, und gibt ihm zum Dank einen Kuss auf die Wange, woraufhin er sichtlich erschrocken ist. An seinem freien Tag wäscht Hirayama seine Wäsche, bringt den Film mit seinen Baumfotos zum Entwickeln, putzt seine Wohnung, kauft ein neues Buch und geht in ein Restaurant, wo die Besitzerin Mama mit ihm Klatsch und Tratsch austauscht. Niko, Hirayamas jugendliche Nichte, taucht unangemeldet auf, nachdem sie von zu Hause weggelaufen ist. In den nächsten zwei Tagen begleitet Niko ihn zur Arbeit. Die beiden fotografieren die Bäume im Park und fahren zusammen Fahrrad. Schließlich wird Niko von ihrer Mutter Keiko in einer großen Limousine abgeholt. Im Gespräch mit Keiko deutet sich an, dass es früher in der Familie offenbar viel Streit gab. Keiko erzählt, dass sich die Demenz ihres Vaters verschlimmert habe, und bittet Hirayama, ihn im Pflegeheim zu besuchen. Er lehnt ab, umarmt aber seine Schwester zum Abschied. Bevor sie geht, fragt sie ihn, ob er wirklich Toiletten reinige, was er bejaht. Nachdem seine Schwester und seine Nichte weggefahren sind, fängt Hirayama an zu weinen. Am nächsten Tag kündigt Takashi fristlos, woraufhin Hirayama bis tief in den Abend hinein auch dessen Schicht übernehmen muss. In den folgenden Tagen geht Hirayama seiner üblichen Routine nach, aber seine vorherige Ruhe ist ihm offenbar zum Teil abhandengekommen. Als Hirayama ein paar Tage später in sein übliches Restaurant geht, öffnet er die Tür und sieht, wie die Besitzerin Mama einen Mann umarmt. Hirayama eilt davon, kauft Zigaretten und drei alkoholische Getränke, um sie an einem nahe gelegenen Flussufer zu trinken. Der Mann, den Hirayama im Restaurant gesehen hat, kommt auf ihn zu und bittet ihn um eine Zigarette. Der Mann namens Tomoyama erzählt ihm, dass es sich bei Mama um seine Ex-Frau handelt, die er seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Tomoyama hat sie aufgesucht, um sich mit ihr zu versöhnen, bevor er an Krebs stirbt. Er bittet Hirayama, sich um sie zu kümmern. Hirayama lockert die Stimmung auf, indem er ihm einen Drink anbietet. Schließlich trennen sich ihre Wege. Am nächsten Morgen beginnt für Hirayama eine neue Arbeitswoche. Während er auf dem Weg zur Arbeit ist und Feeling Good von Nina Simone hört, huschen mehrere Gefühlsausdrücke über sein Gesicht.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

Bildmaterial von TMDB; Videos werden erst nach deiner Auswahl von YouTube geladen.

Länder
Austria

Besetzung

Kinoprogramm Im Kino in deiner Nähe PLZ eingeben · Spielzeiten prüfen

Kinoprogramm-Daten sind vorhanden, aber dieser Film ist noch nicht sicher mit dem Anbieter gematcht.

Anzeige · Partner
Unterstützt das Magazin

Empfehlung aus dem Kinokritiker-Netzwerk

Ausgewählte Partnerlinks halten die redaktionelle Plattform unabhängig und sichtbar getrennt von Kritik, Wertung und TMDB-Daten.

Partner-Link