Krimi, Drama, Liebesfilm 1992 1h 53m

American Heart

Regie: Martin Bell

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis will Jack Kelson (J. Bridges) nur einmal kurz bei Charlotte (L. Jenney), die er über das Knastmagazin 'American Heart' kennengelernt hat, vorbeischauen, um dann in Alaska ein neues Leben zu beginnen. Doch da wird er mit seinem 15-jährigen Sohn Nick (E. Furlong) konfrontiert, der nicht mehr von seiner Seite weichen will. Als die beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich miteinander klarkommen, ist es zu spät. Denn Nick gerät auf der Straße genau in jene kriminellen Kreise, die schon Jacks Leben ruinierten.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Frank Lucas arbeitet als Fahrer für seinen Mentor Ellsworth „Bumpy“ Johnson, den Chef einer kriminellen Organisation. Als dieser 1968 einem Herzinfarkt erliegt, baut Lucas seine eigene Organisation auf. Er nutzt den anschwellenden Konflikt in Vietnam und bezieht von einem korrupten Offizier der Kuomintang Heroin aus dem Goldenen Dreieck, das in den Särgen gefallener amerikanischer Soldaten in die USA geschmuggelt wird. Durch diese Umgehung der Mittelsmänner kann er Heroin in höherer Qualität und zu einem geringeren Preis als die Konkurrenz an die Endabnehmer verkaufen. Er etabliert die Marke „Blue Magic“ für sein Heroin und schafft es, selbst die Mafia an die Wand zu drängen und sie sich, zumindest in eigenen Worten, ein Stück weit zu Diensten zu machen. Durch Bestechung und Drohungen sorgt er zudem dafür, dass ihn die meisten Polizisten in Ruhe lassen. Er mordet zwar auch eigenhändig und ohne Skrupel, gibt sich sonst aber fürsorglich und ist spendabel seiner Familie gegenüber, umgibt sich nicht mit Kriminellen, geht selten aus, legt Wert auf dezente Kleidung und verteilt in Harlem Truthähne zu Thanksgiving, so wie es schon sein Mentor tat. Währenddessen wird im benachbarten New Jersey der notorisch unbestechliche Kriminalpolizist und spätere Staatsanwalt Richie Roberts beauftragt, diskret eine handverlesene und weitgehend außerhalb des korruptionsanfälligen Polizeiapparates operierende Spezialeinheit aufzubauen, die den Drogenhandel in New Jersey und New York City verfolgen und die veränderte regionale Marktstruktur untersuchen soll. Er selbst hat den Kopf nicht ganz frei aufgrund eines Sorgerechtsprozesses bezüglich seines Sohnes wegen ehelicher Untreue. Roberts’ Einheit hat zunächst keine Vorstellung, wer hinter der Produktion von „Blue Magic“ steckt und wie das Heroin ins Land geschmuggelt wird. Roberts gelingt es aber, beim „Kampf des Jahrhunderts“ Joe Frazier versus Muhammad Ali 1971 den unbekannten, neuen Tycoon Frank Lucas im Publikum erstmals zu fotografieren, als dieser untypischerweise in einem auffälligen Chinchilla-Pelzmantel im VIP-Bereich sitzt. Roberts konzentriert seine Ermittlungen fortan auf Frank Lucas, wird dabei aber von einer Gruppe korrupter und gefährlicher New Yorker Polizisten unter Führung von Nick Trupo behindert. Doch schließlich kann Roberts einen Cousin von Lucas mit einem Abhörgerät ausstatten. Dadurch finden sie heraus, wie und wann die Drogen in die USA geschmuggelt werden. Sie untersuchen ein Militärflugzeug, das unter anderem mit Särgen gefallener US-Soldaten beladen ist. Allerdings darf Roberts die Särge trotz Durchsuchungsbefehl nicht öffnen, und ein hochrangiger Beamter der neu eingerichteten Drogenbekämpfungsbehörde erklärt Roberts, dass es unmöglich sei, dass Schwarze einen professionellen Drogenring aufbauen könnten. Außerdem befürchtet er einen Imageverlust des Militärs angesichts der ohnehin schon kritischen Berichterstattung der amerikanischen Medien über den Vietnamkrieg. Es gelingt Roberts’ Einheit trotzdem, den Weg des Heroins nach Harlem, wo die Drogen weiterverarbeitet werden, zu verfolgen. In einem Großeinsatz im Jahr 1975, dem Jahr, in dem der Vietnamkrieg beendet wird, werden Lucas und seine komplette Gang schließlich verhaftet. Nach seiner Verhaftung versucht Lucas vergeblich, Roberts zu bestechen. Lucas hat schließlich keine andere Wahl und erklärt sich bereit, mit Roberts zusammenzuarbeiten. Er liefert nicht nur Beweise gegen andere Kriminelle, sondern auch und vor allem gegen korrupte Polizisten. So stellt sich heraus, dass drei Viertel der Polizisten in der Anti-Drogen-Spezialeinheit des NYPD korrupt waren. Die Gefängnisstrafe von Lucas wird durch seine Kooperation von zunächst 70 auf 15 Jahre reduziert. Im Jahr 1991 wird Lucas aus dem Gefängnis entlassen. Richie Roberts hat seinen Dienst als Staatsanwalt quittiert und ist Strafverteidiger geworden, Frank Lucas wird sein erster Klient. (Ab hier nur in der Extended Version:) Er holt ihn aus dem Gefängnis ab, und die beiden kommen an der Eighth Avenue vorbei, die Frank einst mit Heroin versorgte (jetzt Frederick Douglass Boulevard), und wo Ellsworth „Bumpy“ Johnson seinen Herzinfarkt hatte. Nach dem Abspann sieht man eine Szene, in der Frank Lucas jemanden erschießt. Diese Szene setzt aber nicht das Ende fort, an dem Frank Lucas aus dem Gefängnis entlassen wird. Sie ist an einem früheren Zeitpunkt angesiedelt und auch in der Kinofassung enthalten. ↑ Vgl. Schnittbericht (Kinofassung ↔ Extended Version)

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Länder
USA
Studio
Triton Pictures, Avenue Pictures, World Films (II)
Freigabe
R
Budget
$10 Mio.
Einspiel
$384 Tsd.

Besetzung

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