Horror 2020 1h 23m

Sakrileg

„Stell Dich Deiner Angst“

Regie: David Creed

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Ein paar Freunde wollen ein paar Tage in einer Hütte im Wald verbringen. Sie ahnen nicht, dass ganz in der Nähe ein uheimlicher Kult sein Unwesen treibt.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
1638 in Portugal. Die beiden jungen Jesuiten Sebastião Rodrigues und Francisco Garupe reisen gemeinsam nach Japan, um Sebastiãos ehemaligen Mentor, den prominenten Jesuiten Cristóvão Ferreira, ausfindig zu machen. Gerüchten zufolge soll Ferreira der Apostasie verfallen sein. Beide weigern sich, dies zu glauben. Ihr Weg führt sie zunächst in die portugiesische Kolonie Macau. Sie lernen den verstoßenen Konvertiten Kichijiro unter dubiosen Umständen kennen und segeln trotzdem mit seiner Hilfe heimlich nach Japan. Dort werden sie in dem Dorf Tomogi von einer im Untergrund lebenden christlichen Gemeinde empfangen. Ohne Priester wird dort nur das Sakrament der Taufe weitergegeben. Die Priester erfahren, dass in Japan Inquisitoren auf Christen – und ganz besonders auf Priester – ein Kopfgeld ausgesetzt haben. Zunächst verstecken sie sich in einer Hütte, werden aber durch ihre Unvorsichtigkeit von Bewohnern aus einem anderen Dorf entdeckt. Während Francisco im Dorf Tomogi bleibt, reist Sebastião alleine ins andere Dorf, um den Glauben zu verbreiten. Er erfährt, dass Kichijiros gesamte Familie getötet wurde und dieser nur überlebte, weil er vor seinen Verfolgern dem Christentum abschwor. In Tomogi haben die Inquisitoren mittlerweile mehrere Dorfbewohner festgenommen und verlangen entweder den Tod von vier Konvertiten oder die Auslieferung der Jesuiten. Auf die Frage der Konvertiten, wie sie am besten auf die Drohungen der Inquisitoren reagieren sollen, meint Sebastião, dass sie abschwören sollen. Francisco lehnt dies strikt ab. Schließlich werden drei standhafte Dorfbewohner an Holzkreuze am Meeresufer gefesselt und durch die Flut getötet. Sebastião und Francisco beschließen, Japan auf getrennten Wegen wieder zu verlassen. Sebastião wählt den Weg über das Festland, abseits der Dörfer. In der Einsamkeit beginnt er, an seinem Glauben zu zweifeln, und hat eine Vision von Jesus. Schließlich trifft er Kichijiro wieder, wird aber von ihm an den Inquisitor Inoue verraten und festgenommen. Dessen Männer bringen Sebastião zusammen mit anderen konvertierten Christen in ein Gefängnis in Nagasaki. Inoue ist der Meinung, dass das Christentum nicht nach Japan passe. Er sieht dessen Bekämpfung als unangenehme, aber notwendige Aufgabe an. Als Zeichen für die Abkehr vom christlichen Glauben verlangt er von den Konvertiten, mit dem Fuß auf ein Bild Jesu zu treten. Sebastião ist nicht bereit, die Christen dazu aufzufordern. Er wird an die Küste gebracht, wo mehrere Konvertiten in Gegenwart des ebenfalls gefangen genommenen Francisco ertränkt werden. Francisco ertrinkt bei dem Versuch, dies zu verhindern. Sebastião trifft schließlich auf Ferreira, der inzwischen unter japanischem Namen in einem buddhistischen Kloster lebt. Ferreira verleugnet das Christentum und unterrichtet die Buddhisten in Astronomie. Außerdem schreibt er an einem Buch, in dem er die Fehler des Christentums aufzeigt. Sebastião verachtet ihn dafür. Die noch lebenden Konvertiten werden einer speziellen Folter unterzogen, bei der man die Menschen kopfüber in eine Grube hängt und eine blutende Wunde am Hals zufügt, um die Qual bis zum Tod zu verlängern. Inoue verlangt als Bedingung für ihre Begnadigung, dass Sebastião dem Christentum abschwört und ebenfalls auf das Jesusbild tritt. Auch Ferreira redet auf ihn ein. Sebastião weigert sich zunächst, hat dann aber eine Vision, in der Jesus sagt, er dürfe dies tun. Sebastião tritt auf das Bild, und die Konvertiten werden begnadigt. Sebastião nimmt einen japanischen Namen an. Seine und Ferreiras Aufgabe ist es nun, Handelsgüter der Niederländer auf christliche Symbole zu prüfen. Regelmäßig muss Sebastião schriftlich bezeugen, dass er kein Christ mehr ist. Ihm werden eine japanische Ehefrau und der Name ihres verstorbenen ersten Ehemannes zugewiesen. Als ihn Kichijiro aufsucht, um seine Sünden zu beichten, weigert sich Sebastião, da er sich nicht mehr als Pater sieht. Kichijiro wird trotzdem festgenommen, als man ein christliches Amulett bei ihm findet. Nach vielen Jahren stirbt Sebastião und wird nach buddhistischem Brauch bestattet. Seine Witwe steckt dem Leichnam vor der Verbrennung ein Messer zu. Vor allen verborgen trägt er in seinen Händen ein Kreuz, das ihm ein japanischer Christ am Beginn seiner Reise geschenkt hatte.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Sakrileg – Szenenbild
TMDB · Szenenbild
Sakrileg – Szenenbild
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Originaltitel
Sacrilege
Länder
UK
Studio
Bad Blood Films Limited
Freigabe
16

Besetzung

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