Zwei Detectives von Scotland Yard ermitteln im Mordfall einer jungen Frau mit gemischter Herkunft, die sich als Weiße ausgegeben hatte. Während sie zahlreiche Verdächtige befragen – darunter den weißen Freund des Mädchens und dessen missbilligende Eltern –, stoßen die Detectives auf einen tief verwurzelten Sumpf aus Rassismus und Intoleranz.
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„Frau Hirschberger“ im Film ist ein Hund der Rasse Bordeauxdogge Susanne Brendel, Angestellte in einem paläontologischen Museum, streitet vor ihren Kollegen aus Scham ab, dass ihr Mann Peter sich nach über dreißig Ehejahren von ihr getrennt hat. Sie hat sich seitdem immer mehr in die beschützende Atmosphäre ihrer Wohnung in einem Mietshaus zurückgezogen. Doch mit der privaten Idylle ist es vorbei, als neue Nachbarn mit einem großen dicken Hund einziehen. Die alleinerziehende Kim Hirschberger und Besitzerin des Tieres, muss ihre Ausbildung zur Köchin und die Betreuung ihrer siebenjährigen Tochter Saphir unter einen Hut bringen. Für die übrigen Hausbewohner sind die „Neuen“ ein Alptraum. Susanne Brendel ist froh, wenn sie ihnen und dem schrecklichen Bordeauxdoggenrüden, der auch noch „Frau Hirschberger“ gerufen wird, nicht begegnen muss. Nicht nur, dass die junge Frau lautstark im Treppenhaus mit ihrer Tochter kommuniziert, sie macht auch die halbe Nacht zum Tage, was Susanne in ihrer Nachtruhe stört. Da sie aber ein sehr zurückhaltender Mensch ist, erträgt sie dies ohne Murren. Ein Lichtblick für die einsame Frau ist ihr Sohn, mit dem sie regelmäßig per Skype in Verbindung tritt, da er in Vancouver studiert. Er versucht sie stets dazu zu motivieren, ihr Leben nach der Trennung wieder in den Griff zu bekommen. Susanne ist aber der Meinung, dass sie das ja tue, schließlich gehe sie regelmäßig zur Arbeit, habe dort nette Kollegen und betreibe Synchronschwimmen, eine Leidenschaft, in der sie es 1984 immerhin zur deutschen Meisterin gebracht habe. Das Schwimmen macht ihr in der Tat sehr viel Freude, doch leider hat sie nur noch eine Mitschwimmerin, die ihre Leidenschaft teilt – glaubt sie zumindest. Der Bademeister kündigt den Frauen dann jedoch überraschend an, dass er ihnen wegen der geringen Auslastung die Nutzung des großen Beckens aufkündigen müsse. Zehn Leute müssten es schon sein. Susannes beste Freundin Maria meint, sie müssten kämpfen und alle rekrutieren, die sie kennen. Doch das gestaltet sich schwierig, denn es gibt kaum jemanden in Susannes langweiligem Leben, in dem sie selbst, wie ihre Museumsstücke, zu einem Fossil geworden zu sein scheint. Auch wenn Susanne ihre Nachbarin mit dem dicken Hund nicht mag, ertappt sie sich immer wieder dabei, wie sie aus ihrem Fenster heraus in die Nachbarwohnung blickt. Da gerade Ferien sind, ist Saphir oft allein, wenn ihre Mutter ihrer Ausbildung nachgeht, und so wird Susanne Zeugin, wie das Kind eines Tages beim Spielen einen Unfall hat. Sofort informiert sie den Hausmeister und gemeinsam betreten sie die fremde Wohnung. Der Rettungsdienst wird gerufen und das Mädchen zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht. Saphirs Mutter bedankt sich zwar bei Susanne, unterliegt dann aber einem Missverständnis und erklärt ihr abrupt, dass sie keine weitere Einmischung in ihr Leben wünsche. Mit der Zeit freundet sich Susanne mit Saphir an und hilft dem Kind, als dessen Hund sich von der Leine losreißt und davonläuft bei der Suche nach dem Tier, obwohl sie für Hunde eigentlich nichts übrig hat. Zudem setzt sie sich für das Kind ein, als Saphir bei einem Diebstahl in einem Geschäft für Tierbedarf erwischt wird. Saphirs Mutter allerdings zeigt sich von dem übermäßigen Engagement der Nachbarin genervt. Als Nina Neumann vom Jugendamt unangemeldet bei ihr erscheint, vermutet sie Susanne als Drahtzieherin und untersagt ihr den weiteren Kontakt mit ihrer Tochter. Doch nicht genug damit, dass Susanne fälschlich von ihrer Nachbarin verdächtigt wird, droht ihr Lügengerüst nun auch bei ihren Arbeitskollegen zusammenzubrechen und sie gerät sogar in Streit mit ihrer besten Freundin Maria. Hinzu kommt, dass sie erfahren muss, dass ihr Sohn sein Studium schon seit längerem abgebrochen hat. Allmählich wird Susanne klar, dass es so nicht weitergehen kann. Nachdem ihre Arbeitskollegen erfahren haben, dass sich Susannes Mann schon vor Monaten von ihr getrennt hat, gelingt es ihr schließlich, auf ihre Nachbarin zuzugehen. Dabei kommt ihr zugute, dass nach dem Hund nun auch Saphir plötzlich verschwunden ist. Vergeblich suchen Kim und Susanne nach dem Kind. Weil Kim die Nacht nicht allein bleiben möchte, verbringt sie diese zusammen mit Susanne in deren Wohnung. Ein Gespräch zwischen den ungleichen Frauen entschärft die Situation und zeigt, dass beide mit Problemen zu kämpfen haben. Während Susanne viel ungenutzte Freizeit hat, weiß Kim nicht, wo ihr der Kopf steht. Ständig muss sie dem Jugendamt Rechenschaft ablegen, weil Saphirs Vater neuerdings das Sorgerecht für sein Kind haben möchte, und so weiß sie nicht, wie sie Ausbildung und Betreuungspflicht unter einen Hut bringen soll. Nachdem Saphir auch am nächsten Morgen noch verschwunden ist, bringt Susanne Kim auf die Idee, noch einmal im Tierheim anzurufen. Dort hat sich tatsächlich eine Familie gemeldet, die „Frau Hirschberger“ gefunden hat. Kim erfährt zudem, dass auch Saphir einen Tag zuvor im Tierheim nachgefragt hat, und bekommt die Adresse der Familie, bei der der Hund jetzt sein muss. Tatsächlich findet Kim ihre Tochter dort, die heimlich in einem Schuppen übernachtet hat, und froh ist, als sie ihre Mutter sieht. Da die Familie ein Einfamilienhaus mit einem großen Garten besitzt, überlässt Kim ihrer Tochter die Entscheidung, was nun mit „Frau Hirschberger“ geschehen soll. Im Interesse des Tieres entschließt sich Saphir dazu, ihren Hund bei der Familie zu lassen. Susanne kümmert sich nun mit Kims Zustimmung fast täglich um Saphir und gibt ihr sogar etwas Nachhilfeunterricht in Rechtschreibung. Ihrer Einladung zu ihrem geliebten Wasserballett sind Kim, Saphir, ihre drei Arbeitskollegen, der Hausmeister des Mietshauses und Frau Hirschbergers neue Familie gefolgt, also acht Personen. Zu guter Letzt erscheint auch Maria, bei der Susanne sich quasi mit einer Nachricht auf deren Handy entschuldigt hat, und schubst den Bademeister mit ins Wasser, um zu verkünden, nun seien sie zehn.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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