Eine taubstumme Farmerstochter aus Neuschottland erschießt einen Tunichtgut, der sie vergewaltigt hatte und ihr das gemeinsame Kind wegnehmen will. In dem Dorfarzt findet sie einen verständnisvollen Freund und nach dem Freispruch vor Gericht einen liebevollen Partner.
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Die Insel Cap Breton in Neuschottland an Kanadas Ostküste am Ende des 19. Jahrhunderts: Dr. Richardson kommt als neuer Arzt auf die Insel und lernt die Halbwaise Belinda kennen. Sie ist taub und lebt zusammen mit ihrem Vater Black McDonald und ihrer Tante Aggie auf einer Farm. Dr. Richardson nimmt sich des Mädchens an und lehrt sie das Lippenlesen und sich mit Gebärdensprache zu verständigen. Mit der Zeit entwickeln die beiden eine große Sympathie füreinander. Dr. Richardsons Sprechstundenhilfe Stella ist an ihrem Chef interessiert, unterhält aber auch eine Beziehung zum Fischer Locky McCormick. Die Zuneigung des Doktors zu Belinda ist ihr ein Dorn im Auge. Eines Tages wird Belinda von Locky vergewaltigt. Sie wird schwanger und bekommt einen Sohn. Die Leute verdächtigen Dr. Richardson, der Vater des Kindes zu sein, weil er so viel Zeit mit Belinda verbringt. Die anhaltenden Gerüchte veranlassen den Arzt, Belindas Vater anzubieten, die Tochter zu heiraten. Der Vater lehnt ab, da er nicht will, dass seine Tochter nur aus Mitleid geheiratet wird. Locky argwöhnt, dass Belindas Kind von ihm stammen könnte. Nachdem er unbemerkt ins Haus von McDonald gelangt, wird er von Black dabei erwischt, während er das Baby betrachtet. McDonald muss nun erkennen, dass Locky der Vater ist. Auf dem Rückweg in die Stadt greift Black Locky an, infolge des Handgemenges rutscht er von einer hohen Klippe ins Meer und wird nur mehr tot geborgen. Locky und Stella heiraten. Richardson hat mittlerweile eine Stelle in einem fernen Krankenhaus angenommen. Belinda und Tante Aggie können die Farm nicht mehr halten. Locky will für sich und Stella das Sorgerecht für das Kind. In der Ortschaft wird das unterstützt, da man Belinda die Kindererziehung nicht zutraut. Stella will von Belinda die nötige Unterschrift. Belinda macht ihr klar, dass sie das Kind nicht aufgeben werde. Stella erkennt das Unrecht in ihrem Tun und dass Belinda sehr wohl eine gute Mutter ist. Als sie Locky in diesem Sinne überzeugen will, erklärt er sich als Vater des Kindes und will seinen Sohn mit Gewalt holen. Es kommt zu einem Handgemenge, woraufhin Belinda ein Gewehr ergreift und Locky erschießt. Bei der Verhandlung gibt Dr. Richardson zu Protokoll, dass Belinda vergewaltigt wurde und ihre Familie zu schützen versuchte. Das Gericht erklärt den Arzt für befangen. Unerwartet ergreift Stella Belindas Partei und unterstützt die Aussage des Doktors. Belinda wird mit der Begründung freigesprochen, sie habe in Notwehr gehandelt.
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