Drama 1949

Doktor Rosin

Regie: Arthur De Glahs

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

österreichischer Spielfilm

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Gliederung Sonderfahndungsliste G.B. Zur Beachtung! (auf S. 1) [allgemeine Hinweise über den Aufbau des Buchs] Sämtliche in der Sonderfahndungsliste G.B. aufgeführten Personen sind festzunehmen. Inhaltsangabe (auf S. 3) I. Personenverzeichnis, S. 1–232 II. Sachverzeichnis, S. 233–296 III. Ortsverzeichnis, S. 297–376 Erläuterungen (auf S. 4) Die an erster Stelle hinter den Fahndungsangaben aufgeführten Dienststellen geben über die Originalvorgänge Auskunft. Angaben zu gesuchten Personen Seite 231 der Sonderfahndungsliste G.B. zum Buchstaben Z. Darunter:26. Carl Zuckmayer30. Konrad Zweig31. Stefan Zweig Die Sonderfahndungsliste enthält in kompakter Form die Namen und weitere Daten zu den gesuchten Personen. Die Namen sind alphabetisch nach Nachnamen sortiert. Neben Angaben zur Funktion bzw. dem Tätigkeitsgebiet der jeweiligen Person enthalten die Einträge auch die Angabe, welches Referat des RSHA an der Person besonders interessiert war und an wen sie daher nach ihrer Verhaftung zu übergeben sei. Der Großteil der verzeichneten Personen hätte an die Amtsgruppe IV (Gestapo) übergeben werden sollen. Gesuchte Personen Die Liste umfasst zwei Hauptgruppen von Personen: I.) Gesuchte Briten und II.) gesuchte Emigranten aus anderen Ländern, die in Großbritannien vermutet wurden. Die erste Hauptgruppe besteht aus Einträgen mit den Namen und Daten führender Angehöriger der britischen Regierung, des britischen Parlaments, der britischen Armee und des öffentlichen Lebens in Großbritannien (Journalisten, Schriftsteller usw.), die nach einer Invasion Großbritanniens in Haft genommen werden sollten. In der zweiten Hauptgruppe fand sich eine größere Zahl von Einträgen zu Emigrantinnen und Emigranten aus dem Deutschen Reich sowie aus den bis 1940 von Deutschland besetzten Staaten Europas, von denen angenommen wurde, dass sie sich in Großbritannien aufhielten. Das RSHA suchte diese Personen zumeist, weil es sie als besonders gefährlich oder wichtig ansah, obschon sie als Geflohene im Regelfall über keine nennenswerten Machtmittel verfügten, die sie gegen den NS-Staat einsetzen konnten. Die Einträge zu Personen, die aus den ab 1938 von Deutschland besetzten Ländern stammten, umfassten belgische, französische, niederländische, polnische, österreichische und tschechoslowakische Politiker, Militärs usw., denen es gelungen war, sich bei der Besetzung ihrer Heimatländer dem Zugriff der Besatzungsmacht durch Flucht zu entziehen. Bekannte Beispiele hierfür sind der ehemalige tschechoslowakische Regierungschef Edvard Beneš und der französische General Charles de Gaulle. Die in der Liste verzeichneten Persönlichkeiten aus Deutschland und Österreich waren größtenteils Politiker, Beamte, Journalisten, Kulturschaffende und Wissenschaftler, die in den 1930er Jahren ins Exil in Großbritannien gegangen waren und die den Nationalsozialisten aus ideologischen oder persönlichen Gründen besonders verhasst waren. Gründe für die feindliche Einstellung der Nationalsozialisten diesen Personen gegenüber waren beispielsweise, dass diese den Nationalsozialismus vor 1933 bekämpft hatten oder dass sie (bei Schriftstellern und Künstlern) in ihren Werken Ideen und Werte bzw. (bei Wissenschaftlern) Lehren vertraten, die die Nationalsozialisten als ihrer Ideologie entgegengesetzt betrachteten. Beispiele hierfür sind die Schriftsteller Heinrich Mann und Stefan Zweig, deren Werke in ihrem humanitär-liberalen Geist im Gegensatz zur nationalsozialistischen Weltanschauung standen, und der Psychologe Sigmund Freud, dessen Theorie (die Psychoanalyse) die Nationalsozialisten scharf ablehnten. Insbesondere in Hinblick auf Wissenschaftler, die als Zielpersonen in der Liste verzeichnet standen, waren häufig, anstatt von ideologischen Gründen, pragmatische Gründe dafür bestimmend, dass diese in die Liste eingetragen wurden. Sowohl britische Wissenschaftler, als auch aus anderen Ländern stammende Wissenschaftler, die in Großbritannien vermutet wurden, waren ins Visier der SS-Nachrichtendienste geraten und auf die Liste gesetzt worden, weil sie als führende Experten auf ihren jeweiligen Gebieten über Know-how verfügten, das von deutscher Seite als kriegsrelevant angesehen wurde. Dies galt zumal für führende Physiker, Biologen und Chemiker sowie für Ingenieure und sonstige Techniker. Erkennbar lag den Erstellern der Sonderfahndungsliste die 1936 von dem „Emergency Committee in Aid of Displaced German Scholars“ herausgegebene List of Displaced German Scholars vor und wurde von ihnen als Quelle benutzt: Zahlreiche Einträge der Sonderfahndungsliste, die Wissenschaftler betrafen, die aus Deutschland stammten, basierten nämlich ersichtlich auf dieser Publikation. Und zwar in der Weise, dass fast alle in der Displaced German Scholars-Publikation stehenden Personen, in den Einträgen zu welchen eine Adresse des/der Betreffenden in Großbritannien vermerkt ist, als zu verhaftende Personen in die Sonderfahndungsliste übernommen wurden und die in der Displaced German Scholars-Publikation stehende Adresse als ihr vermuteter Aufenthaltsort in die Sonderfahndungsliste übernommen wurde. Infolge dieser schematisch-automatischen Übernahme fast aller Personen aus dem Werk von 1936, zu denen ein Wohnsitz in Großbritannien angegeben wird, finden sich unter den zur Fahndung ausgeschriebenen deutschen Wissenschaftlern auch Forscher, die 1940 (noch) von eher nachrangiger Bedeutung in ihren Forschungsgebieten waren, nämlich junge Forscher, die damals noch am Anfang ihrer Laufbahn standen, und Personen des akademischen Mittelbaus, die es in die Emigration verschlagen hatte. Weiter sind in der Liste Personen verzeichnet, von denen angenommen wurde, dass sie als Wissensträger über wichtige Kenntnisse zu bedeutsamen Vorgängen oder Projekten verfügten: Neben Personen (v. a. Wissenschaftlern), von denen vermutet wurde, dass sie kriegsrelevante Kenntnisse auf technischem Gebiet (Aufbau und Funktionsweise von Waffen, Kommunikationsmitteln etc.) besaßen, oder Personen, von denen aufgrund ihrer Tätigkeit im Staatsapparat angenommen wurde, dass sie Kenntnisse über aus deutscher Sicht wichtige Vorgänge (geheime Pläne der britischen Regierung etc.) besaßen, fielen in diese Kategorie auch Personen, wie Bankiers, die über den Verbleib von Vermögenswerten befragt werden sollten, die sie verschoben hatten, um sie vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu schützen. Zuletzt finden sich in der Sonderfahndungsliste auch eine Anzahl von der Öffentlichkeit praktisch unbekannten Namen. Ein Grund, weshalb solche Personen in die Liste aufgenommen wurden, war beispielsweise, das von ihnen angenommen wurde, dass sie sich vor 1939 in Deutschland als britische Agenten betätigt hatten.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Inhalt, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

Bildmaterial von TMDB; Videos werden erst nach deiner Auswahl von YouTube geladen.

Länder
Austria

Besetzung

Kinoprogramm Im Kino in deiner Nähe PLZ eingeben · Spielzeiten prüfen

Kinoprogramm-Daten sind vorhanden, aber dieser Film ist noch nicht sicher mit dem Anbieter gematcht.

Anzeige · Partner
Unterstützt das Magazin

Empfehlung aus dem Kinokritiker-Netzwerk

Ausgewählte Partnerlinks halten die redaktionelle Plattform unabhängig und sichtbar getrennt von Kritik, Wertung und TMDB-Daten.

Partner-Link