Ein Café in Chicago, 1942. In einer regnerischen Nacht erzählt der altgediente Reporter Homer Howard einem wachsenden Publikum die Geschichte von Roxie Hart und dem Verbrechen, für das sie 1927 vor Gericht gestellt wurde.
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Chicago 1942: Der Reporter Homer Howard und sein neuer Kollege Stuart Chapman sollen über einen Mord berichten. Gemeinsam gehen sie in eine Bar und genehmigen sich einen Drink. Dabei erzählt der erfahrene Homer von einem Fall aus dem Jahr 1927: Der Theateragent Fred Casely wird von der Polizei tot im Apartment des Ehepaars Amos und Roxie Hart aufgefunden. Während die Polizeibeamten Amos befragen, gelangt der Reporter Jake Callahan in Roxies Schlafzimmer. Als Roxie, ein bisher wenig erfolgreiches Showgirl, über die Feuerleiter den Raum betritt, beginnt sie – erbost über das Eindringen in ihre Privatsphäre –, auf Callahan einzuschlagen. Auf der Suche nach einer großen Story macht er Roxy zusammen mit dem Partner des Mordopfers, E. Clay Benham, einen Vorschlag. Roxie soll sich als Mörderin ausgeben und mit den entsprechenden Schlagzeilen ganz groß rauskommen. Er versichert ihr, dass eine hübsche Frau wie sie in Chicago niemals verurteilt werde. Auf eine große Karriere hoffend, lässt sich Roxie auf den Vorschlag ein und posiert bei ihrer Verhaftung für die Fotografen. Insgeheim weiß sie jedoch, dass ihr Mann Amos Casely auf dem Gewissen hat. Amos hatte nicht gewusst, dass Casely Roxies Agent ist, und ihn für einen Einbrecher gehalten. Im Gefängnis richtet sich Roxie behaglich ein und empfängt regelmäßig Reporter, unter denen sich auch der junge Homer befindet. Wie geplant überschlagen sich die Zeitungen mit Artikeln über Roxies Fall. Roxies gewiefter Anwalt Billy Flynn rät ihr derweil, auf Notwehr zu plädieren und sich als Unschuld vom Lande auszugeben. Für ihre Aussage im Zeugenstand lässt er sie einen vorgefertigten Text einstudieren. Vor Gericht soll Roxie zudem immer wieder ihr Showtalent zum Einsatz bringen, um den Reportern etwas zu bieten. Homer ist von Roxie sofort fasziniert und erfährt schließlich, dass nicht Roxie, sondern Amos den Mord begangen hat. Ein paar Wochen später wird Roxie von der schießwütigen Diebin „Two-Gun“ Gertie Baxter von den Titelseiten verdrängt. Besorgt, dass sie doch nicht freigesprochen wird, gibt Roxie vor, schwanger zu sein. Die Presse reagiert sofort und berichtet ausführlich über ihre angebliche Schwangerschaft. Um in der Bevölkerung noch mehr Sympathie für Roxie hervorzurufen, bringt Flynn Amos dazu, sich von Roxie scheiden zu lassen. Roxie gerät jedoch im Verlauf des Prozesses immer mehr unter Druck. Flynns theatralische Verteidigung und nicht zuletzt Roxies wohlgeformte Beine können schließlich die Jury überzeugen, sie freizusprechen. Kurz nach der Urteilsverkündung versucht Amos, seiner Verhaftung zu entgehen, wird jedoch noch im Gerichtsgebäude von Polizeibeamten aufgehalten. Die Presse stürzt sich umgehend auf ihn, während Roxie im Gerichtssaal zurückbleibt. Homer hofft auf eine gemeinsame Zukunft mit Roxie, doch auch der gut situierte Sprecher der Jury namens O’Malley hat ein Auge auf Roxie geworfen. Homer beendet schließlich seine Erzählung und verrät Stuart, dass es O’Malley ist, der sie als Barmann gerade bedient. Dieser hat sein gesamtes Vermögen beim Börsenkrach von 1929 verloren. Homer lässt sich daraufhin von seiner Frau Roxie und den gemeinsamen sechs Kindern abholen. Laut Roxie sei ein siebentes Kind bereits unterwegs.
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