Horror 2008 1h 33m

The Open Door

Regie: Doc Duhame

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Für die junge Angelica ist der Abend vollends ruiniert. Ausgerechnet in der Nacht, in der die größte Party des Jahres an ihrer Highschool stattfindet, muss sie zu Hause bleiben. Schlechte Voraussetzungen, um bei ihrem Love-Interest Brad zu landen und auch keine gute Ausgangslage, um von ihren Kommilitonen endlich anerkannt zu werden. Als sie frustriert das Radio einschaltet, findet sie dort einen neuen Sender: “The Open Door”. Diese Radiostation soll nur alle 29 Tage an Vollmond auf Empfang gehen und seinen Hörern ihre Herzenswünsche erfüllen können. Angelica zögert nicht eine Sekunde, ruft den Sender an und formuliert in ihrer Frustration eine ganze Breitseite an bösen Wünschen, die allesamt ihren Eltern und ihren Schulkameraden gelten. Doch man sollte sich immer genau überlegen, was man sich wünscht, denn nun geraten die Dinge in dieser Nacht völlig aus dem Ruder.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Die Songtexte von The Open Door wurden zum größten Teil von Amy Lee geschrieben und sind sowohl von den vorangegangenen Konflikten innerhalb der Band, die im Ausscheiden des Bandmitbegründers Ben Moody im Oktober 2003 kulminierten, als auch von Lees privaten Problemen geprägt. So verarbeitet Lee im ersten Lied „Sweet Sacrifice“ ihren Abschied von Ben Moody, mit dem sie 1998 Evanescence gegründet hatte. Das zweite Lied „Call Me When You’re Sober“ (deutsch: „Ruf mich an, wenn du nüchtern bist“) stellt eine Abrechnung mit Lees früherem Lebensgefährten Shaun Morgan (Seether) dar. Darin kritisiert Lee vor allem dessen exzessiven Alkoholkonsum, der ein glückliches Zusammenleben unmöglich gemacht hätte und dazu geführt habe, dass es gegen Ende der Beziehung „fast unmöglich [war], mit ihm im nüchternen Zustand zu sprechen.“ Mit „Weight of the World“ versucht Lee auf die negativen Seiten ihrer eigenen Berühmtheit aufmerksam zu machen und beschreibt den auf ihr lastenden Druck, durch unzählige Anfragen von Fans, ihnen bei ihren privaten Problemen zu helfen, als schwere emotionale Bürde. Der vierte Titel Lithium ist nicht, wie vielfach angenommen wurde, angelehnt an oder inspiriert von dem gleichnamigen Lied von Nirvana und bezieht sich auch nicht direkt wie Nirvanas Lied auf den medizinischen Einsatz von Lithium (genauer: Lithiumcarbonat) im Rahmen einer Lithiumtherapie, sondern benutzt dieses Medikament vielmehr als eine Metapher für Gefühllosigkeit und Verklemmtheit. „Cloud Nine“ bezieht sich ähnlich wie „Call Me When You’re Sober“ auf Beziehungsprobleme und Trennungsschmerz und hat laut Lee auch hier wieder autobiographischen Ursprung. Mit „Snow White Queen“ verarbeitete Lee die persönliche Erfahrung, von einem Stalker verfolgt zu werden, der in ihre Privatsphäre eindrang und sie zeitweise dazu brachte ihr Haus zu verlassen. Der Text ist sowohl aus der Perspektive der Verfolgten als auch des Verfolgers verfasst und stellt deren Positionen alternierend dar. Das siebte Lied „Lacrymosa“ entstand aus Lees, bereits seit frühester Kindheit bestehender, Faszination für Mozart und insbesondere dessen Requiem. Bereits früh entwickelte sie die Idee einen Teil dieses Requiems, das Lacrimosa (deutsch: „tränenreich“), als Metalsong zu covern, was sie schließlich in Zusammenarbeit mit Terry Balsamo für The Open Door umsetzte. Ursprünglich war das Lied eigentlich für den Soundtrack des Films Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia vorgesehen, wurde aber abgelehnt, da es den Verantwortlichen „zu düster und zu episch“ gewesen sei. Bei „Like You“ handelt es sich, ähnlich wie bei dem Titel „Hello“ des Voralbums Fallen, um eine Ballade, in der Lee um ihre verstorbene Schwester trauert und die Sehnsucht ausdrückt, ihr nahe zu sein. Der neunte Titel „Lose Control“ befasst sich mit der Thematik sexueller Kurzbeziehungen. In „The Only One“ verarbeitete Lee ihre jugendlichen Erfahrungen mit engstirnigen und unaufgeschlossenen Menschen, die in ihrer eigenen Welt leben. Das Intro beinhaltet als komisches Element ein kurzes Sample, in welchem Lee einen „Tuna Afternoon“ (deutsch: „Thunfisch-Nachmittag“) erwähnt, was auch der Arbeitstitel des Liedes war. Lee fügte dieses Sample spontan hinzu, nachdem sie am Tag der Aufnahme einen Thunfisch-Nudel-Auflauf zubereitete. „Your Star“ handelt von Einsamkeit und Depression und ist von einem persönlichen Erlebnis Lees in Lissabon inspiriert. Als sie dort nach einem langen, erschöpfenden Flug nachts ankam und den Sternenhimmel, den sie kurz zuvor in ihrer Heimatstadt noch bewundern konnte, von ihrem Hotelzimmer aus nicht sehen konnte, fühlte sie sich niedergeschlagen und verlassen und verfasste daraufhin den Songtext, der zusätzlich noch eine spirituelle Konnotation aufweist. Im zwölften Lied „All That I’m Living For“ beschreibt Lee ihr Vorgehen beim Songwriting und den therapeutischen Nutzen, den sie daraus zieht, ihre Sorgen und Probleme in ihren Songs zu verarbeiten. Zudem hebt sie hervor, wie stark ihr Leben von der Arbeit für Evanescence geprägt sei und wie sich dies in einem ambivalenten Verhältnis zur Band widerspiegle. Der abschließende Titel „Good Enough“ wurde von Lee spontan zum Ende der Aufnahmen, als der Rest des Albums fertig war und Lee glücklich war mit den vorangehenden Belastungen und Konflikten abgeschlossen zu haben, noch eingespielt. Diesem positiven Gefühl der Erleichterung folgt auch die Grundstimmung des Liedes, was es laut Lee im Vergleich zu den restlichen Liedern der Band einzigartig macht. ↑ rollingstone.com: The Open Door : Evanescence : Review (Memento des Originals vom 27. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rollingstone.com. Aufgerufen am 20. August 2009. ↑ Laut.de: Evanescence: "Die Trennung war ein großer Bruch in meinem Leben". Aufgerufen am 20. August 2009. ↑ Staticmultimedia.com: "The Open Door" Purifies Evanescence's Amy Lee (15. Oktober 2006) (Memento vom 6. Februar 2010 im Internet Archive). Im Original aufgerufen am 20. August 2009. ↑ MTV.it: Amy Lee torna con 'The Open Door': sempre dark, ma con un sorriso in più! (Memento vom 16. Oktober 2007 im Internet Archive). Im Original aufgerufen am 20. August 2009. ↑ vh1.com: Evanescence: Amy Lee Explains the New Songs (Memento vom 23. April 2012 im Internet Archive). Im Original aufgerufen am 20. August 2009. ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen ultiguitar.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Inhalt, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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