Leo, der junge Filmemacher, hat Probleme: Nicht nur, dass sein Privatleben mit Karin alles andere als in geordneten Bahnen verläuft - auch die Vorbereitungen für sein neues Filmprojekt mit dem Titel "Seifenblasen" drohen zu platzen
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Der etwa 20-jährige Harold lebt mit seiner wohlhabenden Mutter in einer Villa in Kalifornien. Er hat eine schwierige Beziehung zu der Mutter, die sein Leben kontrolliert, ihm aber gleichzeitig kaum Zuneigung schenkt. Für seine Mutter ist gesellschaftliche Etikette und Stellung das Wichtigste. Er versucht immer wieder, durch realistisch inszenierte Schein-Suizide ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Er ist vom Tod fasziniert, was sich auch in den fingierten Selbsttötungen ausdrückt. Anfangs fährt er einen gebrauchten, zum Leichenwagen umgerüsteten Cadillac, später baut er das Geschenk seiner Mutter, einen silbernen Jaguar E-Type, ebenfalls zu einem Leichenwagen um. Seine Mutter reagiert auf sein exzentrisches Verhalten, indem sie ihn zu wenig hilfreichen Gesprächen mit einem Psychiater schickt. Harold fühlt sich auch zu Friedhöfen und Beerdigungen hingezogen. Bei den Bestattungen begegnet er mehrmals der exzentrisch anmutenden 79-jährigen Maude. Sie freunden sich bald an. Maude ist wie ein Gegenpol zu ihm: unkonventionell, energisch, impulsiv und lebensfroh – weil sie auch schlimme Zeiten durchgemacht hat. Später wird in einer Einstellung eine tätowierte Nummer auf ihrem Arm gezeigt, die sie als Überlebende eines nationalsozialistischen Konzentrations- oder Vernichtungslagers ausweist; an anderer Stelle teilt sie Kindheitserinnerungen an das Wien der Kaiserzeit. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere fühlen sich die beiden zueinander hingezogen und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Gleichzeitig versucht Harolds Mutter, ihn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln. Harolds Selbstmord-Inszenierungen sorgen jedoch dafür, dass die ersten beiden Kandidatinnen entsetzt flüchten. Erst sein drittes Date, eine Schauspielerin, scheint eine gewisse Leidenschaft für das Makabere zu teilen. Als Harolds Mutter ihn mithilfe seines Onkels, des kriegsbegeisterten, einarmigen Generals Victor Ball, in den Vietnamkrieg schicken möchte, wissen Harold und Maude dies mit einer List zu verhindern: In Gegenwart von Onkel Victor bringt der fanatisiert wirkende Harold scheinbar eine von Maude gespielte Friedensaktivistin um, woraufhin Victor seinen Neffen lieber nicht in den Krieg schicken möchte. Im Laufe seiner Beziehung zu Maude lernt Harold das Leben schätzen und sie unternehmen verschiedene, teilweise gesetzeswidrige Aktivitäten. So setzen sie gemeinsam einen schwächelnden Baum aus der Großstadt im Wald aus. Es wird auch angedeutet, dass Harold und Maude eine gemeinsame Liebesnacht verbringen. Er emanzipiert sich zusehends von seiner Mutter und verkündet dieser schließlich zu ihrem Entsetzen, dass er Maude liebe und sie heiraten wolle. Wenig später feiern Harold und Maude gemeinsam Maudes 80. Geburtstag. Doch Maude hat beschlossen, an diesem Tag zu sterben, da sie dies für das richtige Alter hält, um abzutreten. Dem entsetzten Harold unterbreitet sie, dass sie bereits entsprechende Tabletten zu sich genommen habe. Er bringt sie ins Krankenhaus, aber es ist zu spät. In der vorletzten Szene stürzt Harolds Jaguar die Klippen hinunter. Der Eindruck, dass Harold sich ebenfalls getötet habe, wird in der nächsten Szene entkräftet: Er steht oben auf den Felsen und spielt auf dem Banjo, das Maude ihm geschenkt hat.
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