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Deutschland im Dezember 1941. Während des Zweiten Weltkriegs sucht die Führung der gefürchteten SS aus strategischen Gründen die Nähe des berühmten Luftwaffengenerals Harras. Dieser ist ein hochdekorierter Veteran des Ersten Weltkriegs, persönlicher Freund des Reichsmarschalls sowie passionierter Pilot. Der weltoffene, charmante Harras teilt allerdings nicht die Ideologie der NS-Diktatur und verspottet diese. Der Spott erreicht jedoch nie ein Maß, das ihn gefährden könnte. Neben dem Fliegen hegt er nur Affinitäten zu Frauen und Alkohol. Auf einer privaten Festivität aus Anlass einer hohen Auszeichnung für Oberst Friedrich Eilers lernt Harras die erst 21-jährige Dorothea kennen. Die beiden fühlen sich sogleich zueinander hingezogen. Während derselben Feier versucht der SS-Gruppenführer Schmidt-Lausitz, Harras für einen Wechsel zur SS zu gewinnen. Der Versuch scheitert kläglich, General Harras weist ihn mit zynischer Verachtung zurück. Während der Feier werden Gespräche von ihm mit dem Flugzeughersteller Mohrungen, dem Schwiegervater von Eilers, vom SD abgehört. Dabei geht es um technische Probleme mit einem neuen Bombertyp. In derselben Nacht missachtet er die Warnungen seines Freundes Oderbruch, der ihm rät, zu fliehen, da die SS ihn verhaften wolle. Harras tut die Warnungen ab und fährt dennoch in seine Wohnung, wo er umgehend von der Gestapo festgenommen wird. Er wird eingesperrt und soll durch psychische Folter gefügig gemacht werden. Damit will die SS auch ein Exempel statuieren, auf dass sich ihr niemand mehr widersetzen möge. Schmidt-Lausitz’ Aktion ist persönlich genehmigt und gedeckt durch den Reichsführer-SS Heinrich Himmler. Nach 10 Tagen Haft mit Demütigungen und dem Inszenieren einer Abholung zur Hinrichtung ist Harras offensichtlich gebrochen und wird durch Schmidt-Lausitz scheinbar zufällig aus der Gefangenschaft befreit. Jedoch kann Harras die Intrige durchschauen, da er ein verstohlen ausgetauschtes Zeichen zwischen Schmidt-Lausitz und dem Gefängniskommandanten Zernick bemerkt. Zurück im Reichsluftfahrtministerium, erfährt er, dass das Reich den USA den Krieg erklärt hat. Ihm wird nun bewusst, dass der Krieg vermutlich verloren ist. Hinzu kommen die anhaltenden technischen Probleme mit dem neuen Bombertyp, der gerade jetzt dringend gebraucht würde. Harras wird sofort von Schmidt-Lausitz kontaktiert, der eine Entscheidung verlangt, ob Harras der SS beitreten würde. Kurz darauf kann er Dorothea wiedertreffen, muss aber erleben, dass der jüdische Arzt Rosenfeld, der Harras vor Jahren nach einem Unfall erfolgreich behandelt hatte und nun von Harras außer Landes geschmuggelt werden sollte, und dessen Frau Selbstmord begehen. Kurz darauf wird ihm die Nachricht überbracht, dass Oberst Eilers mit dem neuen Bomber abgestürzt sei. Als der General der Witwe kondolieren will, mahnt diese ihn zur Menschlichkeit und erreicht zum ersten Mal seit langem, dass Harras ohne Zynismus eine eigene Verantwortung zugeben kann. Harras beschließt, den zahlreichen Abstürzen der neuen Bomber auf den Grund zu gehen. Bei einem Testflug bemerkt er, dass sein Freund Oderbruch hinter der Sabotage stecken muss. Er stellt ihn zur Rede, und Oderbruch gesteht. Er habe einen gefährlichen Konstruktionsfehler an den in Erprobung stehenden Flugzeugen verschwiegen, damit diese nicht für den Fronteinsatz genutzt werden können, um so Hitlers Regime nachhaltig zu schwächen. Der Absturz von Eilers war keinesfalls voraussehbar, da dessen Geschwader entgegen Oderbruchs Weisung mit der neuen Maschine ausgerüstet wurde. Fast zeitgleich erscheint die SS und besetzt den Flugplatz. Schmidt-Lausitz zwingt Harras, entweder den Urheber des Konstruktionsfehlers binnen zweier Stunden zu benennen oder ein Rücktrittsgesuch von allen Ämtern zu unterschreiben, was einer Selbstbezichtigung gleichkäme, da vermutet würde, dass Harras den Urheber der Fehlkonstruktion kennt und deckt. Das Aufdecken des Konstruktionsfehlers innerhalb dieser Frist würde jedoch vollkommen unglaubwürdig erscheinen und somit letztendlich zum gleichen Ergebnis führen. Das vorherige Angebot eines Übertritts zur SS wird ebenfalls widerrufen, da Harras jetzt, wie er diesem in verächtlicher Weise mitteilt, nicht mehr nützlich sein könne für das neue Vaterland. Daraufhin konfrontiert Harras Schmidt-Lausitz mit dem Vorwurf, dass er und seinesgleichen aus dem Vaterland eine menschenunwürdige Diktatur geformt haben, und jagt diesen mit vorgehaltener Waffe aus dem Raum. In einer Aussprache mit Oderbruch wirft ihm dieser Opportunismus und Verrat seiner eigenen Ideale vor. Harras erkennt diesen Vorwurf an, versichert Oderbruch, ihn nicht der SS auszuliefern, und unterzeichnet das Rücktrittsgesuch. Oderbruch schlägt ihm die Flucht in die Schweiz vor – eine Fluchtmaschine steht betankt für ihn bereit –, doch Harras besteht darauf, dass er seinen fatalen Pakt mit dem Teufel bis zum bitteren Ende durchhalten muss – allein schon, um seine Freunde, insbesondere Oderbruch, zu schützen. Er startet unerlaubt mit einer der fehlerhaften Maschinen und lässt diese in eine Baracke stürzen. Schmidt-Lausitz meldet Himmler sofort, dass Harras bei einem Testflug ums Leben gekommen sei, worauf der Reichsführer-SS ein Staatsbegräbnis anordnet. ↑ Harras zeigt auf ein Propagandaplakat, auf dem steht „Das Vaterland ruft zur Wollsammlung“. Er benutzt es, um für Schmidt-Lausitz das Wort Vaterland zu buchstabieren. General Harras: „V wie Volksgerichtshof! A wie Aufhängen! T wie Totschlagen! E wie Erschießen! R wie Rassenverfolgung! L wie Lager! Auschwitz, Neuengamme, Dachau! Sehen Sie, so buchstabiert man heute in Deutschland Vaterland! Nun aber raus!“ Harras greift in seine Hosentasche, zieht eine Pistole und wiederholt: „Raus!“ Zitiert nach schnittberichte.com, 1:41:40 Min., abgerufen am 27. Dezember 2024.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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