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Eine rechtsradikale Politorganisation, die sich „Vereinigung Treue“ nennt, sucht den Kontakt zu einem leicht verführbaren Mann, den sie in Joachim Burthe findet. Der Führer dieser zutiefst demokratieverachtenden Gruppierung, der ebenso charakter- wie gewissenlose Gregor von Askanius, flüstert dem nach Orientierung suchenden, fanatischen Studenten ein, dass es endlich Zeit sei, dem korrupten System und seinen Repräsentanten den Todesstoß zu versetzen. Burthe ist sehr empfänglich für die Botschaften des ehemaligen Offiziers Askanius und zeigt sich bereit, einen Repräsentanten dieser verhassten, liberalen Politikerkaste, einen Minister, zu ermorden. Er begeht die Tat. Burthe erkennt nicht, dass er nur ein dummes, leicht beeinflussbares Werkzeug ebenso finsterer wie skrupelloser Mordgesellen wurde. Nach dem Attentat lassen ihn seine neuen „Freunde“ wie eine heiße Kartoffel fallen, und er irrt, von der Polizei verfolgt, durch die Stadt. In einer Nervenheilanstalt findet er schließlich Unterschlupf. Unerkannt kann er dort eine Stelle als Gärtner antreten. Als ihn die Staatsmacht dort aufspürt, findet Burthe in dem gütigen Chefarzt der Klinik einen Helfer. Durch dessen Einfluss und nach einer erkenntnisreichen Begegnung mit der ihm verzeihenden Mutter des Ministers erkennt der flüchtige Verbrecher das Schreckliche seiner Tat. Burthe, gequält von der Erkenntnis, dass er einen rechtschaffenen Menschen umgebracht hat, sieht bald keinen anderen Ausweg mehr, als seine Mordtat mit dem eigenen Tod zu sühnen und bringt sich schließlich um.
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