Linus, ein überzeugter Monogamist und Christa, eine ebenso überzeugte Polygamistin sind ein Paar mit einer leidenschaftlichen, konfliktträchtigen Beziehung. Sie lassen sich von (grossen) Gefühlen hin- und herreissen
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Der 16-jährige Benjamin, von allen Benni genannt, wird von seinen Eltern für die letzten vier Monate des Schuljahres auf das Internat Schloss Neuseelen geschickt. Für den halbseitig gelähmten Jungen ist es nicht der erste Schulwechsel, insbesondere wegen seiner schlechten Zensuren in Mathematik. Aufgrund der Behinderung war Benni auf seinen vorherigen Schulen stets Außenseiter, der keine Freunde fand und noch nie eine Freundin hatte. Auf Schloss Neuseelen teilt er sich ein Zimmer mit Janosch, der sich mehr für Mädchen und Spaß als für die Schule interessiert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten freundet sich Benni mit Janosch und der Clique bestehend aus Felix, Kugli, Florian und Troy an und verbringt mit ihnen regelmäßig seine Freizeit – sie spielen Fußball, schwimmen im See und besuchen sogar verbotenerweise einmal einen Stripclub. Sehr bald schon verliebt sich Benni in Mitschülerin Malen, doch weiß er, dass auch Janosch Gefühle für sie hat. Malen wiederum mag sie beide aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere – Janosch ist zwar oberflächlich, aber spaßig; Benni ist sensibel, aber langweiliger. Bennis schlechte Zensur in Mathematik bessert sich trotz privater Nachhilfe seines Lehrers nicht. Währenddessen zerbricht die Ehe von Bennis Eltern, als sein Vater ein Verhältnis mit einer 22-jährigen Praktikantin beginnt. Gegen Ende des Schuljahres, auf einer Party in einem Zimmer des Internats, wollen beide Jungen Malen endgültig für sich gewinnen. Als Benni ihr gerade seine Liebe gestehen will, zieht Janosch sie weg und scheint mit seiner draufgängerischen Art Erfolg zu haben. Es kommt zum Streit zwischen den beiden Jungen, wobei Janosch Benni vorhält, Malen würde sich nur aus Mitleid für ihn interessieren, ihn aber nicht lieben. Tief verletzt verlässt Benni das Zimmer und trifft auf dem leeren Flur auf Malens Freundin Marie, die bitter enttäuscht darüber ist, dass sie wiederum von ihrem Freund sitzengelassen wurde. In einem der Badezimmer kommen sie sich körperlich nahe, schließlich hat Benni mit Marie seinen ersten Sex. Am nächsten Morgen trifft Benni am Ufer des Sees auf Janosch und entschuldigt sich für sein Verhalten auf der Party, und auch Janosch sieht sich als Schuldigen, wonach sie sich wieder versöhnen. Janosch ist erstaunt darüber, dass Benni den Sex mit Marie gar nicht schön fand, es ging ihm viel zu schnell. Am Ende des Schuljahres findet ein Sommerfest statt, auf dem Malen Benni und Janosch ihren Freund vorstellt, einen Studenten, von dem die beiden gar nichts wussten. Für Benni, der erneut in Mathematik durchgefallen ist, ist es der Abschied von Schloss Neuseelen. Als er mit seinen Internatsfreunden in der Küche sitzt und ihnen schwört, er werde sie niemals vergessen, kommen Malen, Marie und eine weitere Freundin zu ihnen und singen Benni als Abschiedsgeschenk das Lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“.
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