Weimar, 1988. Ein junger Mann und eine junge Frau besetzen eine Kirche, um ihre Ausreise zu erpressen.
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Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis. Sie wächst auf der Mattisburg im Mattiswald zusammen mit ihren Eltern und deren Räuberbande auf, bis sie eines Tages in der Wildnis Birk Borkasohn kennenlernt, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka und dessen Frau Undis. Deren Sippe (die Borkaräuber) hat sich in einem durch Blitzschlag vom Hauptbau getrennten Gebäudeteil der Mattisburg eingenistet. Dieser Teil wird seitdem als Borkafeste bezeichnet. Indem sie einander in brenzligen Situationen helfen, werden Ronja und Birk rasch beste Freunde, sehr zum Ärger ihrer Eltern, die sich gegen die tiefe Freundschaft der Kinder stellen. Als Mattis Birk gefangen nimmt, verlangt er den Abzug der Borkaräuber und droht, Birk etwas anzutun. Die von ihrem Vater zutiefst enttäuschte Ronja springt über den Abgrund zwischen den beiden Teilen der Burg und begibt sich so in Borkas Hand. Mattis gibt nach. Die Kinder werden wieder ausgetauscht, ziehen aber wenig später gemeinsam in eine Höhle im Wald. Als der Brotvorrat zur Neige geht, erscheint Lovis als erster Besuch und bringt Brot mit. Sie hat klug vorausberechnet, wann die Kinder diesen Besuch wohl kaum abweisen würden. Mattis’ Sehnsucht nach seiner Tochter bewegt ihn schließlich dazu, mit Borka in Dialog zu treten, um den Konflikt zu lösen. Damit die Kinder zusammen bleiben können und nicht den Kontakt zu ihren Familien abbrechen, wird eine Entscheidung im Zweikampf vereinbart, wer künftig Räuberhauptmann der vereinigten Banden sein soll. Mattis gewinnt die spektakuläre Prügelei. Bei der Versöhnungsfeier erfährt Borka von Mattis, dass Birk ihn irgendwann als Räuberhauptmann beerben soll, weil Ronja niemals Räuber werden will. Das versöhnt Birk mit seiner Niederlage, doch zur Überraschung der beiden Väter will Birk ebenfalls kein Räuber werden und bekräftigt seine Absage mit einem Schwur. Sichtlich enttäuscht stellt Mattis fest, dass die Eltern bei ihren Kindern nichts mehr zu melden haben. Die beiden Teile der Burg werden mit einer Brücke verbunden. Bei den nächsten Raubzügen stellt sich heraus, dass auch die Borkaräuber gut räubern können und außerdem gut darin sind, die verfolgenden Landsknechte abzuhängen. Der betagte Glatzen-Per verabschiedet sich höchst würdevoll von seinen Freunden und stirbt, was besonders Mattis in tiefste Trauer stürzt. Im Frühling ziehen Ronja und Birk wieder in die Bärenhöhle und gestatten sogar, dass sie dort gelegentlich Besuch bekommen.
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