Der Film schildert die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem verwirrten Mann und den Kinder einer kurdischen Kleinstadt, als Anfang der 80er Jahre das türkische Militär die Macht übernimmt.
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Gymnasiast Henrik hasst den Französisch-Unterricht bei Monsieur Nouvelleville und entwickelt eine Abneigung gegen alles, was mit dem Nachbarland zu tun hat. Doch dann verliebt er sich ausgerechnet in seine Mitschülerin Valerie, die wegen ihrer französischen Mutter mit der Sprache und Kultur vertraut ist und sich deshalb an der Organisation eines Schüleraustauschs beteiligt. Um ihr seine Liebe zu beweisen, nimmt Henrik gemeinsam mit seinem Freund Johannes an dem Austausch teil. Da Henrik jedoch kaum Französisch spricht, erweist sich die Kommunikation als äußerst schwierig. Nachdem er bei einem Zwischenaufenthalt in Paris die Chance verpasst hat, seiner Geliebten näher zu kommen, erfährt er bei der ersten Begegnung mit den einheimischen Schülern schockiert, dass Valerie bereits einen französischen Freund hat. Nun ist Henrik nicht nur eifersüchtig auf Mathieu, sondern auch frustriert wegen der für ihn ungewohnten Gepflogenheiten der Franzosen, die er bei seinem auf einem Bauernhof lebenden Austauschpartner Cyril kennenlernt. Zunächst verärgert Henrik Valerie mit seinen Angriffen auf Mathieu, doch kurze Zeit später erfährt er, dass sie sich von ihm getrennt hat, weil Mathieu mit seiner Mitschülerin Charlotte fremdging. Nun ist sie bereit für ein Rendezvous mit dem schüchternen, aber ehrlichen Jungen. Das junge Paar verabredet sich zu einer Party. Allerdings hat Henrik nicht berücksichtigt, dass es in Frankreich am späten Abend sehr umfangreiche Mahlzeiten gibt. Als er mit großer Verspätung bei der Party eintrifft, kommt ihm die Französin Charlotte in die Quere. Sie unterhält sich in englischer Sprache mit ihm und versucht, ihn sexuell zu verführen. Nachdem Valerie hemmungslos Alkohol konsumiert hat, bringt Henrik sie nach Hause und widersteht der Versuchung, ihren betrunkenen Zustand auszunutzen. Bei der Abschlussfeier mit allen Teilnehmern beeindruckt er Valerie, indem er, statt eine Dankesrede zu stottern, das Chanson „Bonsoir mes amis“ (Gute Nacht, Freunde) anstimmt. Doch Charlotte lässt nicht locker, küsst ihn im Bett, besucht Henrik in dessen Gastfamilie, und sie erfährt nach paar Unterbrechungen von Henriks deutschen Hör-auf-Versuchen, dass er in Valerie verliebt ist. Als Valerie die beiden zusammen im Bett sieht, will sie verärgert zu ihrem Onkel in die Bretagne fahren. Henrik erfährt im letzten Moment von diesem Plan und entführt den Reisebus der Gruppe, um sie am Bahnhof noch abzufangen. Dort kann er sie von seiner ehrlichen Liebe überzeugen, woraufhin Valerie ihm vergibt und sie einander küssen.
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