Drama, TV-Film 2005 1h 28m

Der Ehrenkodex

Regie: Rod Holcomb

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Amerikas berühmte Militärakademie West Point im Jahr 1951: Holbrook (Jeff Roop) ist Star des Football-Teams, droht aber in der Schule durchzufallen. Also lässt er sich von seinen Kumpels überreden, bei einem systematischen Betrug von Klausuren mitzumachen. Der Schwindel fliegt auf und es gibt harte Strafen: Über 80 Kadetten werden entlassen.

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Senator Stoddard, der seine Karriere vor Jahrzehnten in der Kleinstadt Shinbone begann, kehrt mit seiner Frau Hallie zur Beerdigung eines alten Freundes, Tom Doniphon, zurück. Im Ort gibt es nur wenige Menschen, die den alten Rancher noch kannten, da er sich die letzten Jahre immer mehr zurückgezogen hatte. Neugierig gewordenen Journalisten erzählt Stoddard die Geschichte ihrer Bekanntschaft. Stoddard reist als junger Idealist, frisch vom College und aus dem zivilisierten Osten der USA kommend, in den noch einigermaßen wilden Westen. Kurz vor der Stadt wird seine Postkutsche von dem gefürchteten Banditen Liberty Valance und seinen Leuten ausgeraubt. Der naive Stoddard legt sich mit Valance an, der ihn brutal auspeitscht. Doniphon sammelt den am Straßenrand liegenden Stoddard auf und bringt ihn nach Shinbone, wo sich das Wirtspaar Ericson mit seiner jungen Tochter Hallie um den Verletzten kümmert. Die Kleinstadt lebt in Furcht vor Valance, da der örtliche Sheriff Link Appleyard dem Verbrecher nicht in Tapferkeit und Schießkunst die Stirn bieten kann. Der einzige Mann in der Gegend, vor dem Valance Respekt hat, ist Tom Doniphon, der jedoch erklärt, sich aus dem Konflikt herauszuhalten. Nach seiner Genesung eröffnet Stoddard ein Anwaltsbüro in Shinbone und gibt Schulstunden für die Dorfbewohner, damit diese endlich lesen und schreiben lernen. Valance fühlt sich von dem Einzug der Zivilisation in Shinbone bedroht und gerät mehrfach mit dem jungen Anwalt aneinander. Stoddard lässt sich allerdings nicht einschüchtern und gewinnt dadurch den Respekt der Dorfbevölkerung. Er lehnt allerdings den gewaltsamen Kampf mit Valance ab; stattdessen versucht er, auf Bildung und Gesetze zu setzen. Doniphon hält Stoddards gewaltlose Haltung gegen den Banditen dagegen für naiv und tödlich. Er muss allerdings auch erkennen, dass sich Hallie – für die er in seinem Haus ein neues Zimmer baut und die er nach der Fertigstellung heiraten möchte – und Stoddard ineinander verlieben, da sie durch seine Hilfe erstmals Bildung erfährt und von der Kellnerin zur Lehrerin wird. Als die Bewohner von Shinbone zwei Delegierte für eine Versammlung des Territoriums wählen sollen, wird Stoddard auf Vorschlag von Doniphon aufgestellt. Stoddard will die Entwicklung des Territoriums zum Bundesstaat weiter vorantreiben (vermutlich ist Colorado gemeint, da der nur dort fließende Picketwire River [Purgatoire River] mehrfach erwähnt wird; zudem wird gegen Filmende das östlich von Colorado liegende Junction City in Kansas als Zwischenstation von Stoddards zweitägiger Eisenbahnrückreise nach Washington genannt). Stoddards Idealismus ist Valance und einigen Rinderbaronen ein Dorn im Auge. Trotzdem gelingt den Bewohnern ein erfolgreicher Wahlablauf, an dessen Ende Stoddard und der örtliche Zeitungsredakteur Peabody gewählt werden. Valance fordert daraufhin Stoddard zum Schießduell auf, welches dieser trotz geringer Schießerfahrung annimmt – und obwohl Doniphon ihm dringend rät, die Stadt zu verlassen. Peabody wird in seinem Zeitungsbüro von Valance und seinen Männern fast zu Tode geprügelt. Daraufhin stellt sich Stoddard dem Banditen auf der Straße, scheint jedoch hoffnungslos unterlegen. Valance schießt Stoddard zunächst in den rechten Arm, der nimmt die Pistole mit der Linken wieder auf und richtet sie unter dessen Gespött auf Valance. Da kracht ein Schuss, Valance fällt tot zu Boden, und Stoddard wird gefeiert als der Mann, der Liberty Valance erschoss. Einige Wochen später wird Stoddard auf der Versammlung des Bundesstaates als Delegierter nach Washington entsandt. Auf dieser Versammlung teilt Doniphon ihm mit, er selbst habe im entscheidenden Moment des Duells unbemerkt aus einer Seitengasse den tödlichen Schuss auf Valance abgegeben. Er wolle aber nicht, dass das bekannt wird. Stoddards Ruf als „der Mann, der Liberty Valance erschoss“, ermöglicht ihm den Aufstieg in hohe politische Ämter. Er heiratet Hallie, während Doniphon im Alkoholrausch sein Haus abbrennt, das er für seine geplante Hochzeit mit Hallie gebaut hatte, und in der verbliebenen Ruine den Rest seines Lebens verbringt. Wieder in der Rahmenhandlung erklärt Stoddard, die Zeitungen könnten nach Doniphons Tod gern die wahre Geschichte über Liberty Valance publizieren. Doch diese lehnen ab, da die Lüge schon zu einem selbstständigen Mythos geworden sei, den man dem Volk nicht nehmen dürfe. Nachdenklich reist Stoddard mit seiner Frau in Richtung Washington zurück und denkt zu ihrer Freude darüber nach, sich aus der Politik zurückzuziehen und als Anwalt nach Shinbone zurückzukehren. Als er sich beim Zugschaffner für die Annehmlichkeiten der Reise bedankt, erklärt dieser, nichts sei doch gut genug für den Mann, der Liberty Valance erschoss.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Originaltitel
Code Breakers
Länder
USA
Studio
Orly Adelson Productions, ESPN

Besetzung

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