Dokumentarfilm 2017 1h 34m

Walk with me

Regie: Max Pugh, Marc J. Francis

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Walk With Me ist eine cineastische Reise mit Zen-Meister Thich Nhat Hanh in die Welt der Mönche, welche die Kunst der Achtsamkeit lehren und leben.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
In einer dystopischen Version der Vereinigten Staaten werden sie nach einem Großen Krieg von einem autoritären Militärregime kontrolliert und befinden sich immer noch in einer finanziellen Notlage und Rekonstruktionsphase. Um die Bevölkerung zu motivieren, die Produktivität zu steigern, wird unter Aufsicht des Majors jährlich ein sogenannter Langer Marsch veranstaltet, bei dem 50 männliche Jugendliche so lange marschieren müssen, bis nur noch einer übrig bleibt. Unterschreiten die Teilnehmer die Mindestgeschwindigkeit von drei Meilen pro Stunde, werden sie nach drei Warnungen erschossen. Gesammelte Warnungen werden nach einer Stunde Gehen abgezogen. Dem Sieger winkt neben einem Leben in Luxus auch die Erfüllung eines beliebigen Wunsches. Ray Garraty wird von seiner Mutter mit einem tränenreichen Abschied zum Marsch gebracht. Am Startsammelpunkt lernt er den zum gleichen Zeitpunkt ankommenden Peter McVries und weitere Mitstreiter kennen, darunter Hank Olson, Art Baker, Gary Barkovitch, Collie Parker. Auch fällt ihnen der besonders sportlich gebaute Billy Stebbins auf. Sie werden von dem Major mit einer Motivationsrede empfangen und erhalten Startnummern sowie Armbanduhren, die ihnen die absolvierte Distanz und ihre Geschwindigkeit anzeigen. Garraty und McVries gehen nebeneinander mit Olson und Baker und freunden sich mit ihnen an, sodass McVries sie die Musketiere nennt. Der Lauf beginnt am östlichen Ende der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten im Bundesstaat Maine, aus dem Garraty stammt, und geht nach Südwesten. Während des Laufs fahren an der Straßenseite Panzerwagen mit, von denen die Läufer gefilmt werden und Soldaten ihnen etwa Feldflaschen ausgeben sowie die Verlierer erschießen. Schaulustige sind für einen großen Teil der Strecke nicht erlaubt, nur hin und wieder sind vereinzelte Anwohner am Rande zu sehen. Als erstes bekommt bald Curley einen Krampf im Bein und bricht auf seinen Knien zusammen, worauf er mit einem Kopfschuss getötet wird; ein weiterer erleidet auf dem Boden einen Anfall mit Zuckungen. Barkovitch provoziert mit Beleidigungen Rank, sodass dieser ihn anzugreifen versucht und dadurch hinfällt. Barkovitch wird für dessen Tod verantwortlich gemacht und von McVries Mörder genannt. Ein weiterer bleibt wegen Durchfall zu oft stehen. Der Weg führt hauptsächlich durch verlassenes Präriefarmland, Wiesen und kaum bewohnte Städte; die Bedingungen erschweren sich durch Hitze, Regen, in der Nacht und einem Berganstieg. Nach diesem leidet Harkness, der geplant hatte, ein Buch über den Marsch aus der Teilnehmerperspektive zu schreiben, an einem verdrehten und geschwollenen Knöchel, sodass er nicht weiter kann. Nach 100 Meilen versucht einer in einer Stadt, in ein Gebäude zu fliehen, und wird ohne Warnungen sofort dafür erschossen, vom Weg abzuweichen. Einer versucht, eine Panzerhaubitze zu erklimmen, wird von dieser niedergestoßen und seine Beine von der Kette platt gewalzt. Im Verlauf helfen die Freunde sich immer wieder, gegenseitig durchzuhalten und positiv und entschlossen zu bleiben, während im Hintergrund immer mehr sterben. Sie sprechen auch darüber, was sie sich wünschen würden, und teilen schließlich ihre Geschichten: Garratys Vater war ein Dissident, der seinem Sohn seit dem Krieg verbotene Bücher und Lieder gezeigt hat. Als er von der Polizei in Gegenwart seiner Familie gestellt wurde, weigerte er sich, einen Treueid zu schwören, und wurde von dem Major selbst erschossen. Garratys Wunsch wäre, ein Gewehr eines Soldaten zu erhalten, mit dem er vorhätte, den Major direkt zu erschießen. McVries hat im Krieg beide Eltern verloren, kam dann bei einem gewalttätigen Onkel unter und landete auf der Straße, wo er sich bei einem Straßenkampf eine Narbe zuzog. Er will mit seinem Geld etwas Gutes tun und Kindern in ähnlichen Situationen helfen und mahnt Garraty, nicht Rache, sondern Liebe zu wählen. Auch sagt er, dass er plane, wenn er zu müde wird und nicht mehr gehen kann, sich einfach hinzusetzen. Vor Beginn des vierten Tages sind nur noch eine Handvoll Läufer dabei. Olson ist delirant geworden und geht nach hinten zu den Soldaten, die ihm in den Bauch schießen und ihn ausbluten lassen. Am Morgen verrät Parker, dass Olson als einziger Läufer bereits verheiratet sein soll, und die übrigen einigen sich, dass der Gewinner seiner Frau helfen solle. Barkovitch ist durch den von ihm verschuldeten Tod traumatisiert und trägt daran, keine Freunde gefunden zu haben. Nachdem Garraty ihm verspricht, dass er in die Gruppe aufgenommen werde, bleibt Barkovitch zurück und begeht Suizid. Nach einem Regen fällt Garraty eine Sohle ab, sodass er für das Gleichgewicht beide Schuhe ausziehen muss. Kurz darauf kommen sie durch Freeport, seiner Heimatstadt, wo seine Mutter am Rande steht. Obwohl sie und McVries ihn ermahnen, läuft er zurück, um sich zu entschuldigen, bis McVries ihn wieder auf den Weg zieht. Nach 300 Meilen greift Parker einen Soldaten an und kann ein Gewehr an sich nehmen, mit dem er sich selbst umbringt. Baker leidet bald an kontinuierlichem Nasenbluten durch innere Blutungen. Während Garraty und McVries ihn weiter stützen, lässt er sie versprechen, nicht hinzusehen, als er sich von ihnen losmacht. Zu dritt kommen Garraty, McVries und Stebbins über eine Brücke. Unterwegs hatte sich Stebbins, den die Jungen lange Zeit für unbesiegbar hielten, erkältet und seine Verfassung wurde immer schlimmer. Nun, da es mit ihm zu Ende geht, enthüllt er, dass er einer der vielen Bastarde des Majors ist und sein Wunsch wäre, diesen zuhause besuchen zu dürfen. Er bleibt stehen, während die letzten beiden weiterziehen. Sie kommen erneut zu einer Stadt, in der sich Einwohner versammelt haben, sie zu bejubeln. Plötzlich setzt McVries sich auf den Boden, aber Garraty zerrt ihn wieder hoch. Als er wieder weitergeht, bleibt dafür Garraty stehen, der mehr Warnungen hat und daher erschossen wird, bevor McVries ihn retten kann. Der Major beglückwünscht diesen und fragt nach seinem Wunsch. Er lässt sich ein Gewehr aushändigen und richtet es auf den Major, der versucht ihn zu überzeugen, es nicht zu tun, auch weil der Wunsch nicht Mord erlaubt. Aber McVries erschießt ihn letztlich doch, dreht sich anschließend um und setzt seinen Lauf fort in die regnerische Dunkelheit.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Originaltitel
Walk with Me
Länder
UK
Studio
Speakit Films
Freigabe
AA

Besetzung

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