Geheimakte Heß
Regie: Olaf Rose
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Zum Film
Handlung, Szenen & Fakten
Handlung spoilerarm
Worum es geht
deutscher Dokumentarfilm
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Dem Film zufolge ist Heß im Auftrag oder zumindest mit Wissen von Adolf Hitler nach Großbritannien geflogen, um Friedensverhandlungen mit der in England vorhandenen kriegsmüden Opposition zu führen. Diese Pläne seien jedoch von Winston Churchill mit Hilfe des britischen Geheimdienstes verhindert worden, die Heß in eine Falle gelockt hätten. Churchill habe auf Zeit gespielt, um die USA und die Sowjetunion in den Krieg zu ziehen und damit den europäischen Krieg zwischen England und Deutschland in einen Weltkrieg münden zu lassen, den Deutschland nicht würde gewinnen können. Die britische Regierung habe das Empire durch die „Groß-Deutsche Reichsidee“ (Vansittart) und ein damit verbundenes übermächtiges Deutschland auf dem europäischen Kontinent bedroht gesehen. In dem Film wird von diversen deutschen Friedensvorschlägen an England berichtet. U. a. sei Hitler bereit gewesen, alle besetzten Länder zu räumen, Reparationszahlungen für entstandene Schäden an diese Länder zu zahlen sowie „einen polnischen Staat“ wiederherzustellen. Ähnliche Vorschläge werden Heß zugeschrieben, der aber tatsächlich den Engländern nur die Abgrenzung von Interessensphären – Europa für die Achse, das Empire für Großbritannien – und die Rückgabe der deutschen Kolonien vorgeschlagen hat. Im Film wird bezweifelt, dass sich Rudolf Heß am 17. August 1987 im Gefängnis selbst das Leben genommen habe. Zu Wort kommen Eugene Bird, Direktor im Kriegsverbrechergefängnis Spandau von 1964 bis 1972, und Heß’ letzter Krankenpfleger Abdallah Melaouhi, die beide von einem Mord sprechen. Zudem habe eine zweite Obduktion der Leiche durch den Rechtsmediziner Wolfgang Spann Strangulierungsmarken am Hals des Toten gezeigt, die für einen Suizid untypisch seien. Die Autoren werfen dem britischen Geheimdienst vor, Heß ermordet zu haben, nachdem durch politische Veränderungen in der Sowjetunion (Glasnost) eine Freilassung von Heß nicht mehr auszuschließen gewesen sei. ↑ In einer seiner Nacherzählungen von „Geheimakte Hess“ vom 15. August 2015 – [1] – behauptet Vogt, bei den im September 2013 „von Sotheby“ versteigerten Heß-Papieren sei ein von Heß mitgebrachter Friedensplan Hitlers mit den o. g. angeblichen Konzessionen gewesen; in Wirklichkeit handelt es sich um den altbekannten Text des Protokolls über das Gespräch mit dem britischen Lordkanzler, in dem Heß die Abgrenzung der Interessensphären und die Rückgabe der Kolonien als Friedensgrundlage vorschlug.
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Szenen & Fakten
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