Mark und Antonia führen eine Fernbeziehung; jetzt treffen sie sich zum Urlaub in Paris. Antonia ist Kanadierin, die ebenso wenig deutsch spricht, wie Mark Englisch: Kommunikationsprobleme sind angelegt, die letzte gemeinsame Zeit liegt zurück. Der Parisurlaub ist ein letzter Versuch die festgefahrene Beziehung zu retten, die letzte Chance. Mark, aus Hamburg ist erklärter Hobbyfilmer und bringt seine Bolex- Filmkamera mit. Den Sommer in Paris will er sich nicht entgehen lassen.
Der Urlaub beginnt entspannt, es ist warm und die Stadt pulsiert – das Leben spielt sich auf den Straßen ab. Es scheint alles in Ordnung, bis Antonia Mark ein Fahrrad schenkt.
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Ein Mann arbeitet spät abends alleine in den Büroräumen eines großen Finanzunternehmens in New York City. Er findet einen Brief des Firmenchefs Roland Pembroke, den er jedoch nicht mehr lesen kann, da er kurz darauf an einem Herzinfarkt stirbt. Aus dem kryptischen Inhalt des Briefs schließt die Chefetage, dass Pembroke den Verstand verloren habe. Da jedoch seine Unterschrift für eine hochlukrative Großfusion benötigt wird, beauftragt man den soeben auf die Position des Verstorbenen beförderten Jungmanager Lockhart, Pembroke aus einem Wellness-Sanatorium in den Schweizer Alpen zurück nach New York zu holen. Zur karrierefördernden Gewinnung eines Großkunden hat Lockhart unerlaubte Transaktionen getätigt, aber man gibt ihm zu verstehen, dass Pembroke als Sündenbock herhalten soll, falls er zurückkehrt. In dem kleinen Ort in der Schweiz angekommen, merkt Lockhart bereits bei der Fahrt zum Sanatorium schnell, dass die Einheimischen nicht gut auf dieses zu sprechen sind. Er erinnert sich an einen Besuch bei seiner Mutter. Sie verbringt ihre Tage im Altersheim mit der Gestaltung zierlicher Ballerinafiguren und wirkt geistig der Realität etwas entrückt. Er will sie nach seiner Beförderung besser versorgen, doch sie prophezeit, dass er nicht wiederkommen wird. Die in einem alten Schloss untergebrachte Kurklinik erscheint Lockhart ebenso mysteriös wie deren Leiter, Dr. Heinreich Volmer. Da Lockhart der Kontakt zu Pembroke bis zum Abend verwehrt wird und die Klinik keinen Mobilfunkempfang hat, will er die Wartezeit im Dorf verbringen. Bei der Fahrt kommt es zu einem Wildunfall, bei dem Lockhart das Bewusstsein verliert. Eine Rückblende zeigt Lockhart bei der Einäscherung seiner völlig vereinsamt verstorbenen Mutter. Er erwacht drei Tage später mit einem eingegipsten Bein in einem Krankenzimmer der Anstalt. Dr. Volmer erklärt ihm, dass er bis zu seiner Genesung bleiben könne. Lockhart nutzt diese Gelegenheit, um Pembroke aufzusuchen, der jedoch die Anstalt auf gar keinen Fall verlassen möchte. Er sei krank, und nur die hier gebotenen Wassertherapien könnten ihn heilen. Pembroke erinnert sich an Lockharts Vater, der ebenfalls Mitarbeiter des Unternehmens war. Eine Rückblende zeigt, dass der Vater in einer Börsenkrise vor den Augen seines etwa zehnjährigen Sohnes Selbstmord beging. Von einer Patientin erfährt Lockhart die Geschichte der Anstalt. Der Legende nach wurde die Klinik auf der Ruine eines Schlosses erbaut, das vor 200 Jahren einem Baron gehörte. Dieser hatte damals seine eigene Schwester geheiratet, um eine reine Blutlinie zu halten. Da sie jedoch unfruchtbar war, begann er mit der Suche nach einem Heilmittel. Dabei führte er Experimente an der lokalen Bevölkerung durch, bei denen diese völlig dehydriert wurden und starben. Er fand zwar ein Gegenmittel, wurde jedoch kurz darauf von den Bürgern gemeinsam mit seiner Schwester aus Zorn über die Menschenversuche bei lebendigem Leib verbrannt. Kurz vor ihrem Tod sollen die Bürger der Schwester ein noch ungeborenes Baby aus dem Leib geschnitten und in den lokalen Grundwasserleiter geworfen haben. Der Legende nach habe das Kind jedoch wie durch ein Wunder überlebt. Nachdem auch das Schloss niedergebrannt wurde, sollen Nachfahren des Barons die Heilanstalt auf dem Gelände errichtet haben. Lockhart versucht, die Anstalt zu verlassen, jedoch ohne Erfolg. Er trifft stattdessen auf ein junges Mädchen namens Hannah, welches eigenen Angaben zufolge ein besonderer Fall der Anstalt sei. Bei weiteren Recherchen findet Lockhart heraus, dass in der Anstalt makabere medizinische Therapien an den Patienten durchgeführt werden. Das Wasser des lokalen Grundwasserleiters besitzt besondere Eigenschaften und verleiht darin lebenden Aalen eine weitaus verlängerte Lebensdauer. Für Menschen ist es jedoch mittelfristig tödlich, da es deren Körper komplett dehydriert. Den Patienten der Anstalt wird das Wasser mit kleinen Aalen durch einen Magenschlauch verabreicht. Die Patienten dienen als eine Art Filter und im sogenannten Transfusionsflügel wird schließlich in Eisernen Lungen aus deren Körpern eine lebensverlängernde Essenz gewonnen. Lockhart findet heraus, dass Dr. Volmer in Wirklichkeit selbst der über 200 Jahre alte Baron von Reichmerl ist und durch den Konsum der lebensverlängernden Essenz überlebt hat. Hannah ist dessen Tochter, der er ebenfalls die Essenz verabreicht hat, bis sie geschlechtsreif wurde. Unterdessen hat Hannah ihre erste Menstruation, was Dr. Volmer dazu bewegt, sie in einen geheimen Saal tief im Inneren des Berges zu bringen, wo er sie vergewaltigen will. Lockhart schafft es gerade noch, den Wahnsinnigen aufzuhalten. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen Lockhart und Volmer. Als Volmer die Oberhand zu gewinnen droht, beendet Hannah den Kampf im letzten Moment, indem sie ihren Vater tötet. Zu Beginn der Aktion hatte Lockhart Benzin entzündet, um Volmer in Brand zu setzen. Diesem konnte das Feuer zwar nichts anhaben, aber letztendlich brennt es die gesamte Anstalt nieder und vernichtet damit auch das Werk Volmers und seiner Handlanger. Hannah und Lockhart fliehen gemeinsam auf Hannahs Fahrrad, treffen jedoch auf dem Weg auf Lockharts Vorgesetzte, die gekommen sind, um ihn und Pembroke zu holen. Nachdem sein Chef ihm befohlen hat, ins Auto zu steigen, entscheidet sich Lockhart dazu, stattdessen gemeinsam mit Hannah in die Ferne zu fahren.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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