Musik, Komödie 1933 1h 24m

Das Lied der Sonne

Regie: Max Neufeld

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Der Impressario Adler muss wegen Beamtenbeleidigung ins Gefängnis und ist dadurch verhindert, mit dem Opernsänger Lauri Volpi über eine wichtige Konzertreise zu verhandeln. Er schickt stattdessen die Gesangsschülerin Friedel, die nach Venedig reist, um den berühmten Tenor zu treffen. Im Gepäck hat sie eine Reihe von Adler geschriebener Ansichtskarten, schließlich soll dessen Frau nicht seinen wahren Aufenthaltsort erfahren. Als Friedel Volpis Anwalt mit dem Sänger verwechselt, nimmt der die Rolle nur zu gerne an, um mit der hübschen jungen Dame zu flirten. Gemeinsam verbringen sie romantische Tage in einem Bilderbuch-Italien. Adler, aus dem Gefängnis entlassen, reist Friedel nach und muss erfahren, dass sie mit dem falschen Volpi verhandelt hat, während Adlers Frau, die inzwischen den Schwindel mit den Postkarten entdeckt hat, ein Unwetter ganz eigener Art heraufbeschwört.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
In die Sonne schauen erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf demselben Vierseithof in der Altmark, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit. Alma wächst als Kind kurz vor dem Ersten Weltkrieg im deutschen Kaiserreich auf einem Bauernhof zusammen mit ihrer Familie und „de Lüt“ in der Wirtschaft (d. h. Mägde und Knechte) auf. Die Eltern des 7-jährigen Mädchens sind schweigsam, der Alltag der Familie ist von Religiosität und Aberglauben geprägt. Eines Tages entdeckt Alma durch eine Totenfotografie, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde. Da sie ihr sehr ähnelt, wird sie von ihren älteren Schwestern geärgert. Ab da glaubt sie, für dasselbe Schicksal bestimmt zu sein, und beschäftigt sich mit der eigenen Sterblichkeit. Sie setzt sich in der gleichen Position in Szene wie die Tote auf der Daguerreotypie. Nachdem die Familie einen Arbeitsunfall inszeniert, um Almas älteren Bruder Fritz nicht in den Krieg ziehen lassen zu müssen, kümmert sich die Hausangestellte Trudi um Fritz, dem infolge des „Unfalls“ ein Unterschenkel amputiert wurde. Erika lebt während des Zweiten Weltkriegs der 1940er-Jahre auf dem Hof. Sie verliert sich in einer erotischen Neugierde und Faszination für ihren „kriegsversehrten“ Onkel Fritz , fertigt zahllose Zeichnungen von dem Bettlägerigen an und täuscht selbst eine Amputation vor. Auch schleicht sie sich nachts in sein Zimmer, um den zusammenlaufenden Schweiß aus Fritz’ Bauchnabel zu kosten. Als der Krieg sich dem Ende nähert, ist Erika an der Böschung des Flusses zu sehen, der bald der Grenzfluss zwischen Ost- und Westdeutschland sein wird, bevor sie zusammen mit anderen Frauen darin verschwindet. Die lebenshungrige Angelika lebt zur Zeit der DDR in den 1980er-Jahren auf dem Hof. Sie ist die Tochter von Erikas Schwester Irm. Angelikas erwachende Sexualität erweckt die Aufmerksamkeit ihres Onkels Uwe, der das Mädchen auszubeuten versucht. Auch dessen ungeschickter Sohn Rainer, Angelikas Cousin, empfindet etwas für sie. Angelika und er flirten miteinander und küssen sich, während Angelika weiter zwischen Lebensgier und Todessehnsucht balanciert. Sie schließt sich der Familie für ein gemeinsames Polaroidfoto an. In der filmischen Gegenwart lebt die aus Berlin stammende Nelly mit ihrer älteren Schwester Lenka und ihren Eltern auf dem weitgehend leeren, heruntergekommenen Hof, den diese in Eigenarbeit renovieren möchten. Sie wächst in scheinbarer Geborgenheit auf. Dennoch wird das Mädchen von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Unterdessen freundet sich Lenka mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft namens Kaya an, dessen Mutter verstorben ist. Eines Tages wiederholt sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof, woraufhin die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart vollends verschwimmen. ↑ In die Sonne schauen, Kinospielfilm, Drama, Familie, Historisch, 2023–2025 | Crew United. Abgerufen am 11. April 2025. ↑ In die Sonne schauen. In: neuevisionen.de (abgerufen am 14. Mai 2025). ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen iw. ↑ Die Sensation von Cannes. In: zeit.de, 14. Mai 2025 (abgerufen am 15. Mai 2025). ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen petersen. ↑ Guy Lodge: ‘Sound of Falling’ Review: Shattering, Century-Spanning Tapestry of Female Unrest Shoots Mascha Schilinski Into the Big Leagues. In: variety.com, 14. Mai 2025 (abgerufen am 14. Mai 2025).

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Länder
Austria · Czechoslovakia · Germany
Studio
Kiba Kinobetriebsanstalt, Europa-Filmverleih AG, Slavia-film
Freigabe
12

Besetzung

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