Ein halbes Jahr ist es jetzt her, seit seine geliebte Frau starb, und noch immer kann Kurt Tobaben den Verlust nicht überwinden. Der wohlhabende Handschuhfabrikant aus Hamburg vernachlässigt seine Firma, verschanzt sich in seiner Villa und trauert der Vergangenheit nach. Erst ein Ausflug nach Travemünde bringt den verzweifelten Witwer auf andere Gedanken: In einer Hotelbar lernt er Luzy Ditten kennen, die dort als Serviererin arbeitet und ihn mit ihrer offenen, verständnisvollen Art sofort in ihren Bann zieht.
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Der Tod seiner Frau hat den Hamburger Handschuh-Fabrikanten Kurt Tobaben völlig aus der Bahn geworfen. Zwei Jahre dauerte ihr qualvoller Kampf gegen den Krebs. Seit einem halben Jahr ist Kurt allein und kann sich einfach nicht damit abfinden, die Frau verloren zu haben, die ihm alles bedeutet hat. Eines Abends rafft er sich auf und fährt nach Travemünde, wo er die Bar eines Hotels besucht, in der das Paar oft gemeinsam war. Dort trifft er zufällig auf Luzy Ditten, die dort als Bardame und im Hotel als Zimmermädchen arbeitet. Die junge Frau fällt ihm durch ihre ebenso erfrischende wie einfühlsame Art auf. Luzy wiederum ist tief beeindruckt von der Zärtlichkeit mit der Tobaben über seine Frau spricht. Wieder zu Hause fasst Tobaben den Entschluss, sich in dem Hotel in Travemünde einzuquartieren und Luzys Gesellschaft zu suchen. Zusammen unternehmen sie viel und Kurt Tobaben lässt sich von Luzys Lebensfreude anstecken. Seinen Vorschlag, bei ihm als seine Gesellschafterin zu arbeiten, nimmt Luzy an. Karin Kracht, Tobabens verheiratete Tochter begegnet der „Sirene aus Bitterfeld“, wie sie sie nennt, nicht gerade freundlich, nimmt sie doch an, sie sei die Geliebte ihres Vaters. Auch die sogenannte feine Gesellschaft lästert über das ungleiche Paar. Nachdem Karin mit ihrem Mann Viktor gesprochen hat, folgt sie jedoch dessen Rat, einen Schritt auf ihren Vater und Luzy zuzugehen und lädt beide zum Diner zu sich nach Hause ein. Während des Essens kommt es zu einem Eklat, als Tobabens Sohn Kai seinem Vater gegenüber endlich zugibt, dass er schon seit längerer Zeit nicht mehr studiere, um eines Tages die Firma zu übernehmen, sondern sich zum Koch ausbilden lasse. Sein Traum sei es, eines Tages ein eigenes Restaurant zu führen. Tobaben ist über diesen Vertrauensbruch empört und zeigt das auch deutlich, immerhin hat er Kai jahrelang finanziell unterstützt. Als er das zum Ausdruck bringt, meint Karin nur spitz, was das Cabrio gekostet habe, das er Luzy geschenkt hat. Sein Ärger treibt Kurt in den Garten, wo er sein Zigarillo über eine Hecke befördert. Es landet noch brennend im Schoß von Ruth Brede. Die Künstlerin, die mit Karin Kracht befreundet ist, lebte bis vor kurzem in Ibiza. Kurt entschuldigt sich und kommt mit der ihm sofort sympathischen Frau in ein längeres Gespräch. Sie erzählt ihm von ihrer Arbeit als bildende Künstlerin und dass sie ihre Arbeit einfach brauche. Sie löst auch bei Kurt eine Blockade, sodass er seine Firma wieder einmal aufsucht und nach dem Rechten schaut. Da dort so einiges nicht so läuft, wie es seinen Vorstellungen entspricht, entschließt er sich, die Leitung wieder selbst zu übernehmen. Luzy fühlt sich immer mehr überflüssig, da Kurt aufgrund seiner beruflichen Inanspruchnahme nur noch wenig Zeit mit ihr verbringt. Sie beschließt daher ihm zu sagen, dass es Zeit sei, zu gehen. Auch hat Luzy ihren Traum, einmal ein eigenes kleines Restaurant zu besitzen, nicht aufgegeben. Durch das bei einem Casinobesuch erspielte Geld hat sie das Anfangskapital auch bereits zusammen. Spontan, wie es ihre Art ist, fragt sie Kai, ob er sich nach Abschluss seiner Ausbildung vorstellen könne, ein solches Projekt mit ihr gemeinsam aufzuziehen, was er durchaus kann. Bevor Luzy aber geht, schafft sie es noch, dass Vater und Sohn wieder aufeinander zugehen und Kurt sogar die Kochkünste seines Sohnes lobt. Ebenso geht er auf seine Tochter zu und schenkt ihr die Aufmerksamkeit, die sie all die Jahre so schmerzlich vermisst hat. Und er fragt sie, ob sie sich vorstellen könne, in die Firma einzusteigen. Natürlich kann Karin, denn das war – im Gegensatz zu ihrem Bruder – immer ihr Wunsch. Nachdem Kurt auch ein Missverständnis, dem Ruth hinsichtlich seiner Beziehung zu Luzy unterlag, richtigstellen konnte, gestaltet sich auch seine Beziehung zu der Künstlerin vielversprechend. In Anbetracht dessen, dass sie nicht mehr so viel Zeit haben, wollen sie die Lebensspanne, die ihnen noch bleibt, nun gemeinsam verbringen.
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