Der Rosarote Panther ist als reisender Verkäufer von Aufputschpillen im Wilden Westen unterwegs. Dummerweise bringen diese Pillen einen Kriminellen zu neuen Kräften. Nun muss er den Schurken wieder dingfest machen.
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Die Dokumentation von Klaus Martens schildert den Fall des ehemaligen Medizinstudenten Karsten Klingelhöller, der vor 20 Jahren während seines Studiums Vitamin B12 mit Avocadoöl mischte. Das Mittel soll gegen Neurodermitis und Psoriasis wirksam sein und angeblich bei seiner damaligen, von Neurodermitis betroffenen Freundin gewirkt haben. Die im Film auftretenden Ärzte, welche die Salbe in kleineren klinischen Studien untersuchten, äußerten sich nach anfänglicher Skepsis positiv beeindruckt von der Wirksamkeit und bezeichneten sie als nebenwirkungsfrei. Ermutigt von den positiven Studienergebnissen versuchte Karsten Klingelhöller zahlreiche Pharmaunternehmen zur Vermarktung des Produkts, für das der Name „Regividerm“ bereits vorgesehen war, zu bewegen. Alle Hersteller sagten jedoch ab oder wollten keine Garantie geben, dass die Salbe im Handel erscheinen werde. Der Drehbuchautor leitete, gestützt von Aussagen des Erfinders, aus dieser Handlung den Vorwurf ab, Unternehmen der Pharmaindustrie hätten sich jahrelang aus strategischen Gründen geweigert, die Salbe zur Behandlung des atopischen Ekzems (Neurodermitis) und der Psoriasis (Schuppenflechte) zu produzieren und zu vermarkten, obwohl sie keine Zweifel an der Wirksamkeit gehabt hätten. Der Verkauf eigener Produkte dieser Hersteller, die meist deutlich stärkere Nebenwirkungen haben, sollte nicht durch die Salbe bedroht werden. Diese Thesen vertrat Klaus Martens auch in einer Folge der Diskussionssendung Hart aber fair, und sie ist auch Thema des gleichnamigen Buchs zum Film, das am 5. November 2009 erschien und sofort in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg.
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