Dieses Alpendrama beschreibt das ewige Gerufen-Sein vom bösen Berg Watzmann, von den Männern, die aus Imponiersucht „auffi“ wollen und oft ihr Leben lassen müssen, sowie von der Gailtalerin, die ihre Macht über die Männer missbraucht und diese damit ins Verderben stürzt.
Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Die von einer sonoren Erzählerstimme geschilderte, nicht ganz ernst gemeinte Handlung beschreibt das Schicksal eines Bergbauern, seines Sohnes, seiner Knechte und Mägde. Auf den Menschen lastet eine „unheimliche, nicht greifbare Furcht“ vor dem Berg. Der Berg lockt sie, ihn zu besteigen, „es ist, wie wenn er sie manchmal rufen möcht“. Doch wer den Verlockungen erliegt, läuft Gefahr, sein Leben zu verlieren, denn „der Berg, der kennt koa Einsehn nit“. Auch der Sohn des Bauern, der „Bua“, vernimmt den Ruf. Zusätzlich trifft er die Gailtalerin, die ihm sexuelle Versprechungen macht für den Fall, dass er den Berg für sie bezwingen werde. Und so kommt es, dass der Sohn „auffi“ geht und dabei abstürzt. Das Album endet damit, dass der Vater einen Monat nach dem Unfall die Stimme seines toten Kindes hört, die ihn dazu bringt, ebenfalls den Watzmann zu besteigen. Im Film wird hier noch zusätzliche Handlung angehängt: Der Vater kehrt lebend vom Berg zurück und heiratet die Gailtalerin. Zusammen verwandeln sie den Bauernhof mit Krediten in ein riesiges Skizentrum. Der Bauer ist jetzt zwar frei vom Watzmann, doch dafür in den Fängen der Bank. In der Original-Bühnenversion überlebt als Einziger der tumbe Knecht, weil er einfach zu faul ist, dem Ruf des Berges zu folgen. Die Darsteller und ihre Rollen Manfred Tauchen: Vater, Gailtalerin, 1. Knecht, Chor der Weiber Joesi Prokopetz: Bua, 2. Knecht, Chor der Weiber Wolfgang Ambros: Großknecht, Geisterstimme Meinrad Nell: Erzähler Die Musiker Wolfgang Ambros: Gesang Christian Kolonovits: Piano, E-Piano, Orgel, Synthesizer, Arrangements Fritz Matzka: Schlagzeug Günter Großlercher: Akustik-Gitarre Josef Kuluntschitsch: E-Gitarre Heinz Jäger: Bass Die Schmetterlinge: Chorgesang Titelliste
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
Wikipedia
(Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.