Gepflegter Humor in einer detailgetreuen Inszenierung erwartet den Zuschauer bei Hofmannsthals klugem Lustspiel, in dessen Mittelpunkt der moralisch anspruchsvolle Kammerdiener Theodor steht, der die amourösen Intrigen seines schriftstellernden Herren nicht mehr aushält und dessen erotische Abenteuer mit subtilen Gegenstrategien boykottiert.
Eine Aufzeichnung aus dem Jahr 1974.
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Bildung der Gruppe Als Beamter der dem Finanzministerium unterstellten Prohibitionsbehörde tritt Agent Eliot Ness eine neue Stelle in Chicago an, wo er in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei den von Al Capone kontrollierten illegalen Alkoholhandel bekämpfen soll. Da die Chicagoer Polizei zur Zeit der Prohibition von Korruption durchsetzt ist, wird seine erste Razzia zu einem Misserfolg. Als die Presse und seine Kollegen nicht mit Häme sparen, zweifelt Ness am Erfolg seiner Arbeit. Doch kurz darauf lernt er den pragmatisch veranlagten Streifenpolizisten Jim Malone kennen, der ihn die erste Regel des Polizistendaseins lehrt: „Man sorge dafür, dass man nach Dienstende lebend nach Hause kommt. Ende der ersten Lektion.“ Malone lehnt eine Zusammenarbeit mit Ness zunächst ab, da er sich für zu alt und zu schwer hält und es für ihn wichtiger geworden ist, „weiterzuleben“. Ness erhält jedoch Unterstützung durch den Buchprüfer Oscar Wallace, der Capone wegen Steuerhinterziehung belangen will. Schließlich stößt auch Malone doch noch zu Ness und bietet ihm seine Unterstützung an. Zunächst stellt er ihm die zentrale Frage: „Was wären Sie bereit zu tun?“ Ness erklärt ihm, dass er bereit sei, alles zu tun, was das Gesetz zulässt. Beiden ist bewusst, dass sie sich bei ihrem Feldzug auf niemanden sonst verlassen können. Malone will noch weitere Mitstreiter rekrutieren, obwohl er zu anderen Polizisten kaum Vertrauen hat. „Wenn Sie sicher sein wollen, keinen faulen Apfel zu kriegen, holen Sie ihn nicht im Laden, sondern direkt vom Baum.“ Ihren dritten Mann finden die Unbestechlichen dann auch in der Polizeischule. Der junge Polizeianwärter George Stone wird den beiden als einer der besten Schützen der Ausbildungsklasse vorgestellt. Malone provoziert ihn als italienischstämmigen „Kanaken“ und ist dann von dessen heißblütiger Reaktion angetan. Er wird so Mitglied der Prohibitionsbehörde. Bei ihrer ersten gemeinsamen Aktion drückt Malone dem Buchprüfer Wallace eine Pumpgun in die Hand und vervollständigt damit das Team der vier Unbestechlichen. Dank Malones Kenntnissen wird die erste Razzia ein Erfolg. Capones Whiskey Ihren größten Erfolg landen sie jedoch an der kanadischen Grenze, wo es ihnen gelingt, eine komplette Whiskey-Ladung für Capone an sich zu bringen. Der Film zitiert an dieser Stelle das Western-Genre, denn mit Unterstützung einer kanadischen Einheit von Mounties bringen Ness und seine Leute die Gangster auf dem Pferderücken zur Strecke. Dabei fällt ihnen ein hochrangiges Mitglied des Chicago Outfit und ein codiertes Kassenbuch in die Hände; allerdings will dieser Gangster die echten Namen, die sich hinter den Decknamen in diesem Buch verbergen, nicht preisgeben. Ness, der bei diesem Einsatz seinen ersten Menschen erschossen hat, verhindert, dass Malone die Wahrheit aus dem Gefangenen herausprügelt. Malone greift daraufhin zu einem schmutzigen Trick. Er verhört auf der Veranda zum Schein, mit dem Rücken zum Gefangenen, den von Ness bereits erschossenen Gangster und schießt diesem durch den Kopf, da er (natürlich) nicht antwortet. Daraufhin bricht der zutiefst eingeschüchterte Gefangene zusammen und ist bereit, Kronzeuge zu werden. Capone wird nun der Steuerhinterziehung in drei Fällen angeklagt. Es erwarten ihm 28 Jahre Gefängnis. Nach der Pressekonferenz soll Wallace den Kronzeugen in Sicherheit bringen, sie werden aber im Lastenfahrstuhl von Capones Killer, der als Polizist getarnt ist, erschossen. Mit dem Blut von Wallace schreibt der Mörder das Wort „touchable“ (engl. „berührbar“, „antastbar“), um damit deutlich zu machen, dass „The Untouchables“ (am.: „Die Unantastbaren“) durchaus für die Mafia erreichbar sind. Der zuständige Staatsanwalt will daraufhin die Anklage gegen Capone fallen lassen, da er fürchtet, sich ohne einen Zeugen zu blamieren. Ness zweifelt erneut an sich, aber Malone gibt nicht auf und erfährt, dass Capones Buchhalter die Stadt mit dem Zug um 12:05 Uhr verlassen soll. Daraufhin wird er nachts vor seiner Wohnung mit einer Maschinenpistole ermordet, kann aber kurz vor seinem Tod diese Information an Ness weitergeben. Ness und Stone verfolgen ihre Aufgabe nun umso unerbittlicher. In der Vorhalle des Bahnhofs kommt es zu einem blutigen Schusswechsel. Der dabei verhaftete Buchhalter sagt vor Gericht schließlich gegen Capone aus. Der Prozess Während der Gerichtsverhandlung sind die Staatsanwaltschaft und Ness irritiert über die offensichtlich gute Laune von Capone, obwohl sein Buchhalter gerade gegen ihn ausgesagt hat und damit eine Verurteilung sicher scheint. Capones Zuversicht resultiert, wie sich zeigt, aus der Bestechung der zwölf Geschworenen; die Bestätigung dafür wird Capone durch Frank Nitti, den Mörder von Wallace und Malone, während der Verhandlung gereicht. Als Ness dies bemerkt, macht er einen Justizangestellten auf den Waffenbesitz von Nitti aufmerksam. Dieser bittet Nitti nach draußen, wo mit Hilfe von Ness seine Durchsuchung erfolgen kann. Allerdings besitzt Nitti einen gültigen Waffenschein und man muss ihn deshalb laufen lassen. Als sich Ness jedoch eine Zigarette mit dem Streichholzbriefchen von Nitti anzündet, bemerkt er, dass darauf die Adresse von Malone notiert ist. Er weiß nun, dass er dessen Mörder vor sich hat. Darauf angesprochen, schießt Nitti den Wachmann nieder; bei der anschließenden Verfolgung bringt Ness dann Nitti zur Strecke und wirft ihn am Ende vom Hochhausdach. (Hier weicht der Film am augenscheinlichsten von der historischen Realität ab, denn der reale Nitti galt als Nachfolger von Capone und beging zu einem späteren Zeitpunkt Selbstmord.) Ness kann den Richter nun von der Bestechung der Geschworenen überzeugen. Er wendet allerdings, um sein Ziel zu erreichen, einen Trick an; denn er behauptet, auch der Richter selbst sei auf Capones Lohnliste zu finden. Dieser tauscht daraufhin die Geschworenen aus, so dass Capone die Beherrschung verliert. Sein Anwalt plädiert nun auf schuldig. Dafür bekommt der gedemütigte Capone wegen der drei Fälle nur Parallelstrafen und muss wegen Steuerhinterziehung nur für elf Jahre ins Gefängnis, die er aber sofort absitzen muss. Ness verlässt schließlich Chicago und Stone wird sein Nachfolger.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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