Mord in einer psychiatrischen Anstalt: Wachtmeister Studer wird plötzlich mit der Macht des rätselhaften, die Welt beherrschenden Geistes Matto konfrontiert ...
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In der psychiatrischen Klinik von Randlingen stehen sich Chefarzt Dr. Borstli und sein Stellvertreter Dr. Laduner als Konkurrenten gegenüber. Laduner lehnt die herkömmlichen und von ihm als veraltet angesehenen Behandlungsmethoden Borstlis ab. Während einer längeren Abwesenheit Borstlis hat Laduner den Patienten Herbert Caplaun, der sich von seinem tyrannischen Vater gequält fühlt, nach seinen eigenen, modernen Methoden erfolgreich behandelt. Als Borstli wieder zurückkehrt, verweigert er Laduner die Anerkennung und behauptet stattdessen, dass kein Fortschritt zu erkennen sei und verwahrt Caplaun weiterhin gegen dessen Willen in der Klinik. Während einer Tanzveranstaltung, an der Patienten und Personal teilnehmen, kommt es zum offenen Disput zwischen den beiden Psychiatern. Herbert Caplaun, der Zeuge der Auseinandersetzung wird, sucht Verständnis bei der jungen Krankenschwester Irma Wasem. Die beiden sind verliebt ineinander. In derselben Nacht kann er der Aufsicht des Pflegers Gilgen entgehen und Dr. Borstli abfangen. Erregt versucht Caplaun dem Direktor klarzumachen, dass er sich als geheilt betrachte und entlassen werden will. Der Chefarzt lässt aber nicht mit sich reden und verkündet herablassend, dass Caplaun dies wohl kaum beurteilen könne. Wenig später findet man Herbert bewusstlos vor. Borstli ist unauffindbar. Die Polizei wird eingeschaltet und Wachtmeister Studer, ein behäbig wirkender Beamter, nimmt die Ermittlungen in diesem Vermisstenfall auf. Durch Laduner wird Studer in die ihm völlig fremde Welt der psychischen Erkrankungen eingeführt, in „Mattos Reich“. "Matto" ist das italienische Wort für "verrückt", wie Laduner erklärt. Studer inspiziert das grossflächige Areal, bis er schliesslich Borstlis Leiche im Schacht des hauseigenen Aufzugs findet. Herbert Caplaun leidet seit seiner Begegnung mit Borstli an Schlaflosigkeit. Er ist überzeugt, den Direktor ermordet zu haben. Er überredet Irma, mit ihm aus der Klinik zu fliehen. In einem abgelegenen Chalet, das Pfleger Gilgen gehört, kann Studer die beiden aufspüren. Herbert versucht sich umzubringen, weil er sich am Tod des Direktors schuldig fühlt. Studer sieht dies anders: Der schmächtige Caplaun könne unmöglich den gewichtigen Borstli in den Schacht gestossen haben. Vielmehr, so ergeben die Ermittlungen, muss der Täter die Fahrstuhltür so manipuliert haben, dass der ahnungslosen Borstli beim Betreten des Fahrstuhls in die Tiefe stürzte. Während weiteren Ermittlungen erkennt Wachtmeister Studer, dass der scheinbar hilfsbereite Portier Dreyer der wahre Täter ist. Von der Polizei gestellt, flieht der Mann über die Dächer der Anstalt und versucht, zu entkommen. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, dann aber wird Dreyer von der Polizei in Gewahrsam genommen. Für Caplaun bedeutet die Lösung dieses Falls seine ersehnte Freiheit. Es hat sich herausgestellt, dass er nie psychisch krank war, sondern dass Borstli nur deshalb auf dessen Weiterbehandlung beharrte, weil Herberts Vater, Georg Caplaun, den Anstaltsdirektor dafür bezahlte, den rebellischen Sohn in der Psychiatrie zu behalten. Während Dr. Laduner Caplauns Vater in die Schranken weist, verlässt das Liebespaar Herbert und Irma Randlingen in eine gemeinsame Zukunft.
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