Charles und sein Onkel Ralf sind die besten und erfolgreichsten Autodiebe in Stockholm. Doch dann geht alles schief, als Ralf ermordet und Charles das Verbrechen angehangen wird. Nun schmiedet er einen Racheplan und stellt sich eine skurrile Truppe aus dem Hochstapler Vanheden, dem depressiven Sprengexperten Harry und seiner Ex-Freundin Rocky zusammen. Gemeinsam wollen sie den größten Raub in der Geschichte Schwedens durchführen.
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Handlungsschema Die Handlungen der einzelnen Filme bauen nicht aufeinander auf, daher sind die Olsenbandenfilme auch keine Serie im engeren Sinn. Vielmehr wird ein immer wieder ähnliches Handlungsmuster wiederholt und neu variiert. Dabei kommt es gelegentlich zu kleinen Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Filmen. Eine Ausnahme bilden dabei die Filme 12 und 13, die unmittelbar zusammengehören und eine durchgehende Geschichte erzählen. Einen Anknüpfungspunkt zur Handlung des vorangegangenen Films beinhalten auch die Filme 6 und 7, deren Prologe auf Mallorca spielen, nachdem der Bande im Film zuvor jeweils die Flucht dorthin gelungen war. Das feste Handlungsschema entwickelte sich etwa ab dem dritten bis vierten Film. Spätestens im sechsten Film sind alle Nebenfiguren der späteren Filme vertreten. Das Staatsgefängnis Vridsløselille von Albertslund, im Film Hauptwohnsitz von Egon Olsen Egon Olsens Vej in Albertslund In der Regel beginnen die Filme noch vor dem Vorspann mit einer Eröffnungsszene, in der die Olsenbande ein im Vergleich zu Egons Millionenplänen nur kleines Verbrechen begeht. Stets läuft dieser Coup schief, wobei Benny und Kjeld entkommen, während Egon geschnappt wird und hinter Gitter kommt. Es folgen (in der DDR-Fassung) die Eröffnungscredits auf dem gezeichneten Hintergrund einer backsteinernen Gefängnismauer mit einem vergitterten Fenster. In der Originalfassung laufen die Eröffnungscredits stets mit der Ansicht auf das Gefängnis durch, mit einem langsamen Zoom auf das Eingangstor. Danach beginnt der eigentliche Film mit Egons Haftentlassung, manche Filme beginnen direkt mit dieser Szene. Normalerweise wird er dabei von Kjeld und Benny mit Bennys Auto abgeholt, manchmal ist Børge dabei. Die Begrüßungsszene vor dem Gefängnis wird wie vieles in den Olsenbandenfilmen immer wieder variiert. Meist aber winken Benny und Kjeld mit dänischen Fähnchen. Gedreht wurden diese Entlassungsszenen am Staatsgefängnis Vridsløselille im Kopenhagener Vorort Albertslund. Anschließend fährt die Olsenbande zu Kjelds Wohnung. Diese befindet sich ab dem zweiten Film in einem ärmlichen Hinterhaus im Kopenhagener Stadtteil Valby; im ersten Film wohnten Kjeld und Yvonne im Stadtteil Nørrebro. In der Wohnung erklärt Egon den Plan, den er während seiner Haft ausgearbeitet hat. Diesen leitet er so gut wie immer mit dem Satz „Ich habe einen Plan“ ein, der in der DDR durch die Beliebtheit des Films sprichwörtlich wurde. In der Regel hält Egon seine Pläne für „genial“ und „todsicher“. Manchmal handelt es sich um eine Auftragsarbeit, die er durch seinen Zellennachbarn (siehe Running Gags) erhalten hat. Yvonne mischt sich fast immer in die Gespräche der Männer ein, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Oft ist es ihr zunächst nicht recht, dass in ihrem Haus Verbrecher verkehren und Taten geplant werden. Dann aber hofft sie doch, die von Egon versprochenen Millionen möglichst schnell zu erhalten, und beginnt schon einmal damit, das Geld auszugeben. Der Plan selbst wird dann mit ausgesprochen ungewöhnlichen Methoden und Hilfsmitteln ausgeführt, wobei die Olsenbande gegenüber Personen niemals Gewalt oder Waffen anwendet. Meist beruht der Ablauf auf sekundengenau geplanten Ablenkungsmanövern. Egon ist immer perfekt über sämtliche Sicherheitssysteme informiert und weiß, wer welche Schlüssel oder Codes besitzt und in welcher Reihenfolge diese gebraucht werden. Als Ablenkung in der entscheidenden Sekunde kann im einfachsten Fall ein Telefon klingeln, oder ein Pornoheft oder ein Kasten Bier tauchen überraschend vor den Augen der „Opfer“ auf. Meist klappt es wegen widriger Umstände erst im zweiten Anlauf. Daran schuld sind häufig die „multinationalen Konsortien“, denen die Olsenbande bei ihren Coups gewollt oder ungewollt in die Quere kommt. Diese Kreise, die nach außen hin aus biederen Geschäftsleuten bestehen (meistens dargestellt von Bjørn Watt-Boolsen), wollen Egon schnell und unauffällig beseitigen. Zu diesem Zweck wird das „Dumme Schwein“ gerufen, das daraufhin versucht, Egon auf verschiedenste Weise loszuwerden – ob er nun in Säure aufgelöst (Film 12), in einer Holzkiste nach Australien verschickt (Film 7) oder auf irgendeine andere ausgefallene Weise beseitigt werden soll. Benny und Kjeld können ihn oft erst in letzter Sekunde retten. Oft klappen Egons Pläne zunächst wie am Schnürchen, und erst anschließend, wenn die Bande das Diebesgut schon besitzt, läuft etwas schief und erzeugt die Verwicklungen, die den Großteil des Filmes ausmachen. Zweimal (in den Filmen 5 und 6) gelingt ihnen sogar erfolgreich die Flucht nach Mallorca. Manchmal sorgt Egon absichtlich dafür, dass er wieder ins Gefängnis kommt, z. B. im Film 8 (um Yvonne als seinem Vormund zu entgehen), Film 9 (um zu verhindern, dass ein anderer den Ruhm für seine Coups einstreicht) oder Film 10 (einmal um seinen Plan vollständig ausarbeiten zu können und ein zweites Mal ohne ersichtlichen Grund, außer der Wut über den fehlgeschlagenen Coup). Meistens sind es Kleinigkeiten (ein leerer Tank im Fluchtfahrzeug oder – wie im Film 7 – eine nicht abgegebene Steuererklärung), die Egons große Pläne zum Scheitern bringen. Dabei wird immer nur Egon gefasst. Nur ein einziges Mal in Film 5 werden Benny und Kjeld verhaftet, von Egon und Børge aber wenig später während eines Gefangenentransports befreit. Wenn Egon am Ende fast jedes Filmes im Gefängnis landet, dann nur selten wegen des eigentlichen Coups. So wird Egon beispielsweise am Ende des vierten Films wegen „Raubüberfalls mit Gewaltanwendung“ verhaftet, als er versucht, Sonja den Koffer mit der Beute abzunehmen, und nicht wegen des eigentlichen Diebstahls der vier Millionen. Im Film 3, wo ein herrenloser Schatz gehoben wird, wird er verhaftet, weil er nicht bemerkt hat, dass die in dem Bunker gefundenen Dollarnoten gefälscht sind. Die 14 Filme 1. Die Olsenbande Die Olsenbande (Olsen-Banden) – 1968 Premiere in Dänemark: 11. Oktober 1968 – Premiere in der DDR: 26. Juni 1970 Länge: 80 Minuten (Dänemark), 79 Minuten (Deutschland) Der Film beginnt mit einem missglückenden Einbruch in ein Zigarrengeschäft, bei dem nur Egon hinter Gitter wandert. Als er nach zwei Jahren zurückkommt, hat er einen Plan: er will den Kaiseraufsatz stehlen, einen Kunstgegenstand aus dem Erbe der Hohenzollern, der anlässlich einer deutschen Kulturwoche in Kopenhagen ausgestellt und vom trotteligen Polizisten Mortensen bewacht wird. Der Diebstahl glückt, doch auf dem Weg zum Flughafen geht dem Auto der Treibstoff aus, es wird als Falschparker von der Polizei sichergestellt. Die Bande holt den Kaiseraufsatz in der kommenden Nacht heraus und versteckt ihn im Kinderwagen von Kjelds Tochter, den Yvonne jedoch wenig später mitnimmt, als sie Kjeld wütend verlässt. Inzwischen ist auch die Polizei auf ihrer Spur, da Benny ein Bild von sich und seiner Verlobten am Tatort verloren hat. Es kommt zu einer absurden Verfolgungsjagd mit häufigen Fahrzeugwechseln aus Spritmangel. Als die drei den Kinderwagen wieder in die Finger bekommen, ist die Beute nicht mehr darin. Am Ende versöhnen sich alle Paare wieder, Egon wird verhaftet, Mortensen wird degradiert, Birger gibt den Kaiseraufsatz gegen Finderlohn bei der Polizei ab. Dieser Film, der als Parodie auf James Bond sowie auf die Sex-Welle in Dänemark der späten 1960er Jahre angelegt war, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht noch sehr von seinen Nachfolgern – die Olsenbande verkehrt noch regelmäßig in Connys Bordell, während Frauengeschichten in den späteren Filmen weitgehend ausgespart werden, und außerdem ist er actionreicher als die späteren Filme. 2. Die Olsenbande in der Klemme Die Olsenbande in der Klemme (Olsen-Banden på spanden) – 1969 Premiere in Dänemark: 3. Oktober 1969 – Premiere in der DDR: 25. Juni 1971 Länge: 110 Minuten (Dänemark), 107 Minuten (Deutschland) Der Film beginnt mit einem Überfall auf eine Sparkasse, die aber bereits von jemand anderem ausgeräumt wird. Der Bankräuber entkommt, Egon wird verhaftet. Als Egon wieder entlassen wird, hat er dem Verbrechen abgeschworen – angespornt durch die hübsche Sozialfürsorgerin Bodil Hansen (Ghita Nørby). Diese verschafft ihm Arbeit in einer Spielzeugfabrik, wo er am Band Gummibälle auf Qualität prüft. Kjeld schließt sich ihm an, nachdem Yvonne ihn dazu überredet hat, und auch Benny entschließt sich zu ehrlicher Arbeit, nachdem ein Überfall mit Harry gründlich schiefgegangen ist. Als Egon in der Fabrik ein Durcheinander verursacht, werden die drei wieder gefeuert und arbeiten dann als Putzkräfte in einer Bank, wo sie ungewollt Zeugen eines Banküberfalls und der Tat beschuldigt werden. Es gelingt ihnen, aus purer Rache den Cellokasten mit der Beute in ihren Besitz zu bringen. Zur gleichen Zeit erfährt Mortensen, dass die Beute in den Kronjuwelen besteht, die heimlich verkauft werden sollten. Bodil hat endlich das Thema für ihre Doktorarbeit gefunden: den amerikanischen Mafioso Motzarella (Harold J. Stone). Sie nimmt Kontakt zu ihm auf und überredet ihn, sich der Polizei zu stel
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