Clown Canio saß wegen Totschlags aus Eifersucht 20 Jahre im Gefängnis. Nun erzählt er sein Schicksal einem Komponisten, der daraus die Oper "Der Bajazzo" macht.
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Der Musiker Rudolf ist ein gutmütiger, burschikoser und geselliger Typ mit großen Kinderaugen, mit dem man auch gern mal seine Scherze macht. Als es einer seiner Freunde, der Schriftsteller Alfred, einmal zu toll mit ihm treibt – ein Mädchen war mit im Spiel –, zieht er sich zutiefst getroffen vorübergehend in die Einsamkeit seines Junggesellendaseins zurück. Eines Tages lernt Rudolf eine arme Streichholzverkäuferin kennen, derer er sich erbarmt. Rudolf nimmt sie zu sich nach Haus und gibt ihr ein Heim und Nahrung. Dafür kümmert sich das Mädel als Wirtschafterin um ihn und sein Haus, damit der Eigenbrötler nicht verlottert. Bei Rudolf steigen tiefgehende Gefühle auf, die er seiner Schutzbefohlenen entgegenbringt. Die Dinge scheinen für Rudolf gut zu laufen, zumal er sich mit Alfred, mit dem er sich verkracht hatte, wieder versöhnt. Diesem ist gerade die eigene Freundin Hanni untreu geworden. Rudolf solidarisiert sich aus tiefer Freundschaft mit Alfred und macht Hanni klar, wie viel er von ihrem Verhalten gegenüber dem Freunde hält: nämlich nichts. Es ist derselbe Moment, in dem sein Freund keine Bedenken hat, ihn, Rudolf, mit seiner neuen Flamme, dem Streichholzmädchen, zu betrügen. Rudolf bleibt nur der Ausspruch eines jeden Clowns: Lache Bajazzo ! … auch wenn dir in Wahrheit zum Heulen ist.
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