Liebesfilm, Musik 1935 1h 23m

Königswalzer

Regie: Herbert Maisch

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Liebesgeschichte aus München 1852: Ein österreichischer adliger Offizier bringt seinen Auftrag, für den jungen Kaiser Franz Joseph um die Prinzessin Elisabeth anzuhalten, durch seine Beziehungen zu den Töchtern eines Caféhausbesitzers in Gefahr.

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Der österreichische Offizier Ferdinand von Tettenbach reist im Auftrag von Kaiser Franz Joseph nach München, wo er für ihn bei König Maximilian von Bayern um die Hand von Prinzessin Elisabeth anhalten soll. Dies ist problematisch, ist Franz Joseph doch eigentlich Elisabeths ältester Schwester Helene versprochen – dies liegt auch im Interesse des österreichischen Kaiserhauses. Helene jedoch liebt einen anderen. König Maximilian entschließt sich auf Anraten des österreichischen Gesandten, Graf Tettenbach nicht zu empfangen. König Maximilian plagen nämlich eigentlich ganz andere Sorgen: Er hat kein Geld, um die Verlobungsfeierlichkeiten seiner Nichte – sei es nun Helene oder Elisabeth – zu bestreiten und weiß auch nicht, wie er einen angekündigten Besuch des Kaisers finanzieren soll. Sein Finanzminister hat den rettenden Einfall: Auf einem Ball soll der König neue Hoflieferanten ernennen, die für diese Ehre jeweils 5000 Gulden zahlen sollen. Unter den so beförderten Nahrungsmittellieferanten soll auch der Café- und Konditoreibesitzer Tomasoni sein, der im Gegensatz zum Koch des Königs ordentlichen Kaffee brühen kann. Bei Tomasoni jedoch hängt der Haussegen schief: Nachdem die Sittenpolizei in seinem Lokal wie auch in allen anderen Lokalen das Tanzen verboten hat und auf das Bier eine neue Biersteuer erhoben wurde, gärt es im Volk und das Café Tomasoni wird immer öfter Treffpunkt der aufgebrachten „Bürgerwehr“, die bereits plant, wie sie den König mit Nichtachtung strafen und den Kaiser bei seinem Besuch mit faulen Eiern bewerfen kann. Die Ausführung jedoch scheitert stets an der Obrigkeitshörigkeit jedes Einzelnen. Nur Tomasonis älteste Tochter Theres ist guter Dinge: Sie hat sich in Graf Tettenbach verliebt, der ihre Zuneigung erwidert. Gleichzeitig steckt Graf Tettenbach jedoch ohne sein Wissen in der Klemme: Theres’ kleine Schwester Anni ist zwar noch ein halbes Kind, hat jedoch eine ausgeprägte Phantasie und gibt vor ihren Freundinnen gerne mit erfundenen Geschichten an. Als sie im Englischen Garten auf Graf Tettenbach trifft, täuscht sie einen Sturz vor – Graf Tettenbach führt sie zu einer Bank, untersucht kurz das Bein der laut jammernden Anni und geht. Ein in der Nähe stehender, kurzsichtiger Herr der „Bürgerwehr“ denkt, er habe eine Verführung beobachtet und ruft die Sittenpolizei, doch da ist Graf Tettenbach bereits unerkannt verschwunden. Der Skandal ist groß. Auf dem Königsball eröffnet Tomasoni dem König, dass er kein Hoflieferant werden könne, da ein Offizier seine jüngste Tochter verführt habe – ein bayerischer Offizier, wie Tomasoni fälschlich annimmt. König Maximilian ernennt daraufhin statt ihres Vaters Theres zur Hoflieferantin und kündigt an, den Offizier finden zu lassen und zur Hochzeit mit Anni zu zwingen. Er tanzt mit Theres den Königswalzer, den schließlich Graf Tettenbach übernimmt – er hat sich auf den Ball schmuggeln und so auch ein Gespräch mit König Maximilian zur bevorstehenden Hochzeit des Kaisers führen können. Als Graf Tettenbach Theres wenig später einen Heiratsantrag machen will, erkennt Anni „ihren“ Offizier wieder und Tomasoni glaubt, der der Verführung Schuldige habe sich endlich gefunden. Verwirrt weigert sich Graf Tettenbach, Anni zu ehelichen, doch auch der König befiehlt, er solle „Fräulein Tomasoni“ zur Frau nehmen, schließlich habe er es dem alten Tomasoni versprochen. Erst, als Theres weinend zusammenbricht, erkennt Anni, was sie angerichtet hat. Sie beichtet, die Verführung erlogen zu haben, doch fühlt sich der König außerstande, sein gegebenes Wort und die königliche Anweisung zurückzunehmen. Erst als Elisabeth erkennt, dass auch Theres ein „Fräulein Tomasoni“ ist, kann die Heirat zwischen Theres und Graf Tettenbach verkündet werden. Gleichzeitig wird auch die Heirat von Elisabeth mit Kaiser Franz Joseph in die Wege geleitet, der König Maximilian zugestimmt hat.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Länder
Germany
Studio
UFA

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