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Der Waisenjunge Toni Ferency, der mit Ungarnflüchtlingen nach Österreich gekommen ist, verpasst seinen Bus zur Weiterfahrt und wird von dem ehemaligen Donaukapitän Blümel zusammen mit seinem Hund Flocki, an dem Toni mit großer Liebe hängt, aufgenommen. Der alte Herr hat ein Häuschen in der Wachau. Toni und Blümel verstehen sich ausgezeichnet und unternehmen viel miteinander. Als Blümel mit Toni die Kirche von Dürnstein besucht und dort den Gesang der Wiener Sängerknaben, die das Hochamt singen, vernimmt, ist der Junge zutiefst beeindruckt von ihrem Gesang. Er unterhält sich mit seinem Ziehvater über die singenden Knaben und erfährt, dass diese weltberühmt sind. Blümel kommt der Gedanke, dass Toni für die Sängerknaben geeignet wäre und so beschließt er, mit dem Knaben nach Wien zu reisen, um ihn bei den Sängerknaben vorzustellen. Nachdem Blümel vom Portier des Heims der Wiener Sängerknaben barsch abgewiesen wird, kommt er mit einem Gärtner, wie er meint, ins Gespräch, der sich aber als Direktor des Hauses herausstellt, und dafür sorgt, dass Toni vorsingen darf. Er besteht die Prüfung bei Kapellmeister Schmidt mit Bravour und wird bei den Sängerknaben aufgenommen. Der Abschied voneinander fällt sowohl dem alten Herrn als auch Toni sehr schwer. Schwester Maria ist es, die Toni den ersten Trennungsschmerz zu überwinden hilft. Toni sieht nach und nach so etwas wie seine Mutter in Maria, und auch die junge Schwester kümmert sich besonders liebevoll um das Waisenkind. Den Sommer verbringen die Wiener Sängerknaben, wie fast in jedem Jahr (seit den 1930er Jahren), in ihrem Ferienheim, dem Hotel Wiener Sängerkaben in Hinterbichl in Osttirol. Dort soll auch ihre geplante Amerikatournee vorbereitet werden. Schwester Maria und Kapellmeister Schmidt verbindet eine beginnende Liebe miteinander. Schmidt hat eine Sinfonie komponiert und hofft, damit Erfolg zu haben – auch, um Maria dann um ihre Hand zu bitten. Als 1000 Schilling aus Schwester Marias Zimmer verschwinden, gerät Toni in Verdacht, der von einem Kameraden beobachtet worden ist, wie er während der Nacht in Marias Zimmer eingestiegen ist. Er hatte Maria ein Sträußchen selbst gepflückte Edelweiß auf den Schreibtisch gestellt. Der Junge, der ihn angeschwärzt hat, hatte seine Solopartie als „Jugend“ aus Raimunds Der Bauer als Millionär, an Toni verloren. Als Toni dazu befragt wird und man ihm klarmacht, dass nur er oder Schwester Maria das Geld genommen haben können, stellt er sich schützend vor Maria, die er liebt, als wäre sie seine Mutter, und gesteht die Tat. Als sein Pflegevater Blümel in ihn dringt, der nicht an Tonis Schuld glaubt, weiß der Junge sich nicht mehr zu helfen und läuft davon – und stürzt in eine Felsenschlucht. Toni wird schwer verletzt und ringt mit dem Tode. Inzwischen haben sich auch die 1000 Schilling wieder angefunden, die zwischen Noten geraten waren. Toni wird wieder vollständig gesund und natürlich auch wieder in den Schoß der Sängerknaben aufgenommen. Der Knabenchor begibt sich auf seine Amerikatournee. Toni wird die Solopartien singen. Referenzfehler: <ref>-Tags existieren für die Gruppe Anm., jedoch wurde kein dazugehöriges <references group="Anm." />-Tag gefunden.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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