Holly Peacock das mysteriöse neue Mädchen, sorgt für einiges Aufsehen in Mountain Glenn. Erst schnappt sie sich Russell, der eigentlich der Freund von Tricia dem hübschesten Mädchen im Ort, ist und verführt ihn zum Sex auf einem Friedhof. Russell wird ermordet und eine ganze Serie weiterer ungeklärter Morde versetzt die friedliche Kleinstadt in helle Aufregung. Tricia wird bald klar, dass Holly mit den unheimlichen Geschehnissen zu tun hat. Doch wie kann sie aufgehalten werden?
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Der Kinofilm spielt im Jahr 1999 in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo. Die NATO hat Serbien bombardiert und die Kosovo-Albaner feiern dies als „ihren“ Sieg über die serbischen Unterdrücker. Der Hass zwischen den Ethnien wütet noch immer. Die Internationale Gemeinschaft startet die größte und teuerste Hilfsaktion seit 1945 und schickt viele tausend Mitarbeiter aus, um die Region zu befrieden und wieder aufzubauen. Anna, eine Mitarbeiterin eines Medienprojektes der OSZE, ist hochmotiviert und stolz darauf, ihren Beitrag für einen demokratischen Wandel zu leisten, und geht in ihrer Arbeit voll auf. Nach ihrer anfänglichen Euphorie, Gutes tun zu können, muss sie jedoch schon bald entsetzt erkennen, dass viele ihrer Kollegen neurotisch, ignorant, unethisch, korrupt und gelangweilt von ihrer eigenen Mission sind. Commander Rhaci, der gefeierte vermeintliche kosovarische Freiheitskämpfer und Günstling des Westens, geriert sich wie ein Mafiaboss und beutet das Land aus. Anna, die idealistische junge Deutsche, lernt den Glücksritter, Schieber und Charmeur Plaka kennen, der die „Internationals“ vor allem wegen ihres Geldes liebt und sich zunächst opportunistisch zeigt. Plaka holt Anna nach ihrer Ankunft am Flughafen ab. Auf dem Weg zu ihrem neuen Arbeitsplatz unterhält sie sich mit Plaka und sagt gewichtig und überzeugt von ihrer Mission: „Ich will helfen, hier freie und demokratische Medien aufzubauen, nach Jahrzehnten der Unterdrückung“. Plaka lacht laut und zynisch auf. Der Zuschauer ahnt bereits in dieser Szene, dass in diesem Film alles anders kommen wird als von Anna erhofft. Die pädagogisch korrekte, hohe Moral Annas wird im Verlauf der weiteren Handlung durch brutale, realistische Szenen konterkariert. Gemeinsam kämpfen Anna und Plaka jedoch schließlich mutig gegen karriereorientierte westliche Bürokraten, skrupellose Revolutionäre und gegen die eigenen Vorurteile an. Während die Konflikte zwischen den ethnischen Gruppen weiterhin eskalieren, nähren die Warlords von einst und ihre Killer den Hass zwischen den Ethnien und verdienen prächtig am Waffen-, Mädchen- und Organhandel. Anna muss erfahren, dass die Mitarbeiter der OSZE, die eigentlich zur Erhaltung des Friedens und der Demokratie der Region ausgesandt wurden, dem Chaos scheinbar unberührt ihren Lauf lassen und mit ihren eigenen Interessen, Bedürfnissen, Angelegenheiten und Eitelkeiten beschäftigt sind. Anna stellt ernüchtert fest, dass, weil niemand die Organisationen und Mitarbeiter gewählt hat, sie keine Basis haben, gegenüber der sie sich ernsthaft verantworten müssten. Sie wechseln vom IRK zur WHO, vom WWF zum IWF, von der OSZE zur OECD und zurück. Der Krieg tobt indes auch im Frieden unaufhaltsam weiter. So wird der Einsatz für das Gute nicht nur für Anna zur Farce und zudem brandgefährlich. Mit Plaka installiert Anna den subversiven Piratensender Radio-One-Kosovo, was die beiden einander näherbringt, aber alle Seiten bedrohlich provoziert. Die kleine Radiostation funkt mit Humor und lässigem Sound Hoffnung in die verzweifelten Herzen der Radiohörer. Hier wird aber auch mit Tabus gebrochen und Licht ins Dunkel der Ereignisse gebracht, die im Film mit viel Schwarzem Humor inszeniert werden. Anna stellt im Laufe der Zeit fest, dass sie die Institution betrügen muss, um Geld herausholen zu können und damit Gutes zu tun. ↑ Kill Me Today, Tomorrow I’m Sick! Internet Movie Database, abgerufen am 24. November 2018. Vorlage:IMDb/Wartung/Unnötige Verwendung von Parameter 2
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