Das deutsche Schlachtschiff "Tirpitz" liegt in einem strategisch wichtigen Fjord in Norwegen vor Anker und bedroht die Sicherheit der alliierten Schiffe im Nordatlantik. Der britische Kommandant Frazer (John Mills) hat eine Idee: Mini-U-Boote sollen in den Fjord eindringen und das Schiff sprengen...
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Die Serie setzt ein Jahr nach den Ereignissen in Wolfgang Petersens Film Das Boot im Herbst des Jahres 1942 ein und erzählt die Geschichte einer jungen U-Boot-Besatzung, die an Bord von U 612 auf eine Mission in feindliche Gewässer geschickt wird. Auch das Aufkeimen von Widerstand in der französischen Hafenstadt La Rochelle wird thematisiert. Staffel 1 Die 3. U-Flottille in La Rochelle steht kurz vor neuen Kampfeinsätzen. Die U 113 unter dem erfahrenen Kommandanten Wrangel wird versenkt, Wrangel geht über Bord. Unterdessen wird dem gerade zum Kapitänleutnant beförderten Klaus Hoffmann das neue Boot U 612 unterstellt. Bei einer Reparatur wird der Funkmaat verletzt und kurzfristig durch Frank Strasser ersetzt. Das bei dem Unfall beschädigte Funkgerät wird von Strasser in der Nacht vor dem Auslaufen des U-Boots repariert. Strassers Schwester Simone, die als Übersetzerin aus dem Elsass nach La Rochelle versetzt wurde, sieht ihren Bruder zum letzten Mal, als sie ihm Ersatzteile bringt. Während sich die Mannschaft im Bordell vergnügt, setzt Hoffmann bei der standrechtlichen Erschießung eines Untergebenen wegen Feigheit vor dem Feind selbst den Gnadenschuss, nachdem dieser das Erschießungskommando zunächst überlebt hatte. Bei der Jungfernfahrt von U 612 im Atlantik kommt es zu Spannungen zwischen den Offizieren und innerhalb der Mannschaft. Die Besatzung will statt des zurückhaltenden Hoffmann den energischen Ersten Wachoffizier (1WO) Karl Tennstedt als Kommandanten, da er als kampferfahren gilt und bereits mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Hoffmann gilt zwar als fachlich hochqualifiziert, aber es herrscht das Vorurteil, dass er seine Position nur seinem Vater zu verdanken habe. Hoffmann ordnet unzählige Drillübungen an, denn er will, dass die Mannschaft auf alle möglichen Gefechtssituationen vorbereitet ist. Simone Strasser gerät in einen Loyalitätskonflikt zwischen Kriminalrat Hagen Forster von der Gestapo und einer Zelle der Résistance um Carla Monroe, die in Verbindung mit ihrem Bruder steht. Dieser hatte der Widerstandszelle einen geheimen Bauplan im Austausch gegen gefälschte Pässe versprochen. Diese benötigt er, da er mit seiner Geliebten Natalie, einer versteckt lebenden Jüdin, mit der er eine Tochter hat, fliehen wollte, bevor er auf das U-Boot abkommandiert wurde. Simone trifft in La Rochelle Jacqueline, eine Kontaktperson zur Zelle, wird aber von der Polizei entdeckt und kann nur knapp fliehen. Jacqueline, die Kontaktfrau, wird festgenommen, verhört und gefoltert. Während eines Luftangriffs schleicht Simone ins Gefängnis zu Jacqueline, um sie mit einer Überdosis Schmerzmittel zu töten und ihr so weitere Folter zu ersparen. Eine U-Boot-Besatzung vergewaltigt Natalie, die als Barfrau in einem Bordell arbeitet, im Siegesrausch. Sie stirbt wenig später an den Folgen. Da die Täter zur Besatzung des Kriegshelden Schulz gehören, wird das Verbrechen nicht geahndet. Als Simone von der Tat erfährt, beschließt sie ihre Nichte Anna und Natalies Mutter heimlich zu unterstützen. Die Résistance verübt während einer Parade einen Bombenanschlag auf das U-Boot von Schulz, bei dem Simone leicht verletzt wird. Als Vergeltungsmaßnahme soll der Bürgermeister eine Liste von einhundert Personen erstellen, die erschossen werden sollen. Das wird rechtzeitig verhindert, um die Fronten zwischen Résistance, Kollaboration und Besatzungsmacht nicht noch weiter zu verhärten und da man sonst einen Aufstand der französischen Werftarbeiter befürchtet. U 612 wird einer U-Bootgruppe für einen Rudelangriff auf einen US-amerikanischen Geleitzug zugeteilt. Kurz vor dem Angriff empfängt Funkmaat Strasser den Befehl zum sofortigen Abbruch. Damit sind zwei andere deutsche U-Boote mehreren US-Zerstörern schutzlos ausgeliefert – sie werden versenkt. Tennstedt legt Hoffmanns Entscheidung zur Befolgung des Befehls als Feigheit vor dem Feind aus. Das U-Boot soll sich mit einem anderen deutschen Schiff treffen, um dort Treibstoff und einen wertvollen Kriegsgefangen aufzunehmen. Bei der Übernahme des Gefangenen, des US-Amerikaners Samuel Greenwood, erfolgt ein Luftangriff, bei dem ein Matrose tödlich verwundet wird. Greenwood soll gegen einen deutschen Kriegsgefangen ausgetauscht werden. Vor dem Austausch eskalieren die Konflikte auf U 612: Die Besatzung hält Greenwood für einen Juden und begegnet ihm mit Ablehnung, doch der Kommandant lässt ihn gegen den Widerstand des 1 WO an den Mahlzeiten in der Offiziersmesse teilnehmen. Die Mannschaft regelt ihre Spannungen untereinander per Faustrecht. Beim Hantieren mit einem Torpedo während eines Angriffs auf ein feindliches Schiff kommt es zu einem Unfall, bei dem ein Matrose schwer verletzt wird, woraufhin ihm ein Arm amputiert werden muss. Der Kapitän des US-Schiffs, auf dem der Austausch stattfindet, übernimmt auch den schwerverletzten Deutschen als Kriegsgefangenen, da dessen Überlebenschancen an Bord des U-Boots zu gering wären. Greenwood wird an Bord des Schiffs von seinem Vater empfangen, der als US-Großindustrieller die Aufrüstung der deutschen Wehrmacht schon in den 1930er Jahren mitfinanziert hat. Er sagt den Offizieren, dass es bei Kriegen nicht um Patriotismus oder Ideologien, sondern ausschließlich ums Geschäft gehe. Der gegen Greenwood ausgetauschte Deutsche ist Ulrich Wrangel, Kommandant und einziger Überlebender von U 113. Nach der Übergabe muss U 612 hektisch abtauchen, da die Amerikaner zwei alliierte Schiffe benachrichtigt haben. An Bord von U 612 führt Wrangel gemeinsam mit Tennstedt eine Meuterei an und reißt das Kommando an sich. Hoffmann, der an einer Lungenentzündung leidet, und der loyale Matrose Max von Haber werden in einem Schlauchboot mit Proviant ausgesetzt. Wrangel befiehlt einen Kurswechsel auf die bekannten Geleitzugrouten. Der Großteil der Mannschaft ist begeistert. Nach dem draufgängerischen Einzelangriff auf ein großes Frachtschiff bei Tageslicht wird das abtauchende deutsche U-Boot vom Gegner bemerkt und von Wasserbomben schwer beschädigt. Wrangel, der glaubt, nun den Heldentod zu sterben, zieht sich in seine Koje zurück und überlässt die Mannschaft ihrem Schicksal. Auch Tennstedt ist unfähig, das Kommando zu übernehmen. U 612 läuft auf eine Sandbank. Der Antrieb ist ausgefallen, und es stellt sich heraus, dass auch die Batterien beschädigt wurden, die für den Betrieb unerlässlich sind. Beim ersten Reparaturversuch explodiert eine Zelle und es treten giftige Gase aus. Tennstedt übernimmt den lebensgefährlichen zweiten Reparaturversuch freiwillig und stirbt, doch das Boot kann dank ihm wieder auftauchen. U 612 hat kaum noch Treibstoff und läuft auf der Geleitzugroute Gefahr, von feindlichen Zerstörern versenkt zu werden. Wrangel befiehlt die Suche nach dem Ursprung aufgefangener SOS-Signale. Sie entdecken ein vermeintliches russisches Geisterschiff, das sie entern, um Treibstoff zu holen. Unter Deck finden sie die aus Deutschen und Rumänen bestehende Besatzung. Wrangel vereinbart technische Hilfe für den beschädigten Antrieb des Schiffs, im Austausch gegen Treibstoff. Einige U-Bootmänner erkunden zunächst unbemerkt das Schiff, von denen einer ein gefesseltes Mädchen entdeckt und es vergewaltigt. Unterdessen wird klar, dass die Besatzung des Frachters bewaffnet ist. Wrangel enttarnt die Besatzung als Verräter, woraufhin eine Schießerei an Bord ausbricht, bei der ein Matrose und die Besatzung des Frachters getötet werden. Bei der weiteren Durchsuchung des Schiffs entdecken die Matrosen in einem Frachtraum dutzende Hungertote. Nur noch ein jüdisches Ehepaar ist am Leben, das für eine Flucht nach Kanada bezahlt hatte. Die getötete Besatzung waren Schlepper. Der Ehemann bittet Strasser angesichts der ausweglosen Situation, ihn und seine Frau zu erschießen. Strasser überlässt ihnen eine geladene Pistole. Nachdem der Treibstoff des Frachters umgepumpt wurde, wird das Schiff versenkt. Während Simone sich zum Schein mit Kriminalrat Forster einlässt, geht sie eine Liebesbeziehung zu Carla Monroe ein und arbeitet für die Résistance. Forster enttarnt Monroe und den Attentäter auf den U-Boot-Bunker in La Pallice, der getötet wird. Simone erfährt, dass U 612 als vermisst gilt. Die Résistance setzt ihre Ziele mit Gewalt durch: Sie entführt Flottillenchef Gluck und nimmt in Kauf, dass im Gegenzug einhundert Einwohner von La Rochelle hingerichtet werden sollen. An Bord von U 612 fälscht unterdessen der Smut auf Anweisung Wrangels das Kriegstagebuch des Boots. Er schreibt, dass Hoffmann bei einem Gefecht umgekommen sei und Wrangel legitim das Kommando übernommen habe. Die Besatzung wird auf diese Geschichte eingeschworen, da ihnen sonst das Kriegsgericht droht. Ein Mechaniker, der andeutet, von den Erlebnissen erzählen zu wollen, wird von seinen Kameraden im Schlaf erstickt. Simone verrät das Versteck von Monroes Zelle an die Gestapo, da sie nicht ertragen kann, dass nun Unschuldige für die Aktionen büßen sollen. Forster hebt die Zelle aus, die Gluck als Geisel gefangen hält. Obwohl der Flottillenchef unve
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