Der Spieler, auch bekannt unter Roman eines Spielers, ist eine deutsche Literaturverfilmung, basierend auf der gleichnamigen Novelle von Fjodor Dostojewski
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Die junge Russin Nina hält sich mit ihrem Vater, dem pensionierten General Kirileff, im deutschen Kurort Hohenburg auf. Ihr Vater hat sein Vermögen am Roulettetisch verspielt und leiht sich nun zu Wucherzinsen weiteres Geld beim vermeintlichen Baron Vincent. Der will Kirileff dazu bringen, in seine Heirat mit Nina einzuwilligen, der beim Tod ihrer Großmutter ein hohes Erbe zustehen wird. Nina kann Baron Vincent nicht ausstehen, hat sie doch seine Machenschaften durchschaut. Im Schlepptau Vincents befindet sich Blanche du Placet, angeblich eine Komtesse. Ihre Intentionen sind denen des Barons ähnlich: Sie umgarnt Kirileff, der ihr bereits einen Heiratsantrag gemacht hat. Blanche glaubt, dass er Großgrundbesitzer in Russland ist. In Hohenburg halten sich auch Alexej, ein ehemaliger Student und nun Sekretär Kirileffs, sowie der deutsche Arzt Dr. Tronka auf. Alexej ist in Nina verliebt, die seine Gefühle jedoch je nach Laune ausnutzt. Dr. Tronka, dem die junge Frau ebenfalls nicht gleichgültig ist, wird von ihr mit einer kaum spürbaren Herablassung behandelt. Als Vincent auf eine Einlösung der Wechsel drängt, behauptet Kirileff in seiner Not, dass er sicher wisse, dass Ninas Großmutter im Sterben liege. Nina ist konsterniert über das Verhalten des Vaters und will die Familienehre retten. Sie verkauft ihren Schmuck und versucht das fehlende Geld am Spieltisch zu gewinnen. Am Ende verspielt sie alles und der Ruin ihres Vaters scheint besiegelt. Ein Telegramm aus der Heimat scheint die Lösung aller Probleme zu sein, glaubt Kirileff doch, dass Ninas Großmutter verstorben sei. Diese jedoch erscheint kurze Zeit später in Hohenburg und entdeckt das Roulettespiel für sich. Sie verliert beim Spiel einen hohen Geldbetrag, weiß jedoch, wann man aufhören muss, und reist bald darauf zurück nach Russland. Nina entscheidet sich dagegen, sie zu begleiten, und bleibt bei ihrem Vater. Auch andere Hilfsangebote lehnt die junge Frau ab, so will sie nicht, dass Dr. Tronka die Schulden ihres Vaters begleicht. Sie befürchtet, sich ihm damit zu verkaufen. Alexej wiederum kann ihr nicht mehr helfen, da er selbst zum Spieler geworden ist. Durch die ganze Aufregung erkrankt Nina und vertraut sich während eines Krankenbesuchs Dr. Tronka an. Der fordert Vincent kurz darauf zum Duell und der falsche Baron flieht. Die Wechsel Kirileffs gibt er Blanche, die eine Beziehung mit Alexej beginnt und ihm die Wechsel verkauft. Dr. Tronka pflegt Nina gesund. Plötzlich erscheint Alexej und versichert der jungen Frau, dass er sie immer geliebt habe und nicht ohne sie leben könne. Er will mit Nina nach Russland zurückzukehren und erzählt ihr, dass er die Wechsel ihres Vaters bereits vernichtet habe. Diese wurden jedoch erst vor kurzer Zeit von Dr. Tronka aufgekauft. Als Alexej dies erfährt erkennt er, dass Blanche ihm die Wechsel gestohlen und erneut verkauft haben muss. Sein Liebesbeweis an Nina, ihren Vater durch den Kauf der Wechsel zu retten, ist damit nichtig. Diese Erkenntnis bringt Alexej so in Wut, dass er Blanche etwas antun will. Nina bittet Dr. Tronka, Alexej aufzuhalten und tatsächlich kann der Arzt Schlimmeres verhindern. Er nimmt Alexej das Versprechen ab, nicht mehr zu spielen, und gibt ihm Reisegeld für seine Rückkehr nach Russland. Während Dr. Tronka Nina aufsucht und ihr darlegt, dass sie jeder Verpflichtung Alexej gegenüber entbunden ist und nun ihre Gefühle über ihre Zukunft entscheiden lassen soll, kann Alexej seiner Sucht nicht widerstehen: Im Casino setzt er das gesamte Reisegeld, das er von Dr. Tronka erhalten hat, am Roulettetisch aufs Spiel.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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