Szabi hat es vermasselt. Das Fußballtalent ist bei einem wichtigen Spiel vom Platz geflogen, hat seinen Trainer, den Scout von der Erstliga-Mannschaft und seinen besten Freund und Mitspieler Bernard enttäuscht. Szabi haut ab, zurück nach Ungarn, wo er ein abbruchreifes Haus von seinen Großeltern geerbt hat. Ganz allein, mitten im Nichts, stellt er fest, dass er mit Fußballspielen aufhören will - und lieber anfangen zu leben. Von den Menschen im Dorf argwöhnisch beobachtet, lernt Szabi den gleichaltrigen Áron kennen, der ihm zeigt, wie man das undichte Dach repariert. Eines Nachts, nach einer Mopedtour und viel Wodka, kommen sich die beiden auch körperlich näher. Für beide ist das ungewohnt, doch sie lassen sich darauf ein. Szabi ignoriert die Rufe, die ihn überzeugen wollen, nach Deutschland zurückzukehren, und Aron widersetzt sich dem Druck seiner homophoben Freunde.
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Hintergrund und Vorgeschichte Die Handlung spielt in einer fiktiven, an das europäische Mittelalter angelehnten Welt, in der Sommer und Winter jeweils mehrere Jahre dauern können. Über den Großteil des Kontinents Westeros erstreckt sich ein Königreich, das nach seinen Vorgängerreichen Sieben Königslande genannt wird. Diese sieben Königreiche wiederum sind aus vielen anderen, älteren Reichen hervorgegangen. Im Norden grenzen die Königslande, die etwa die Größe Südamerikas haben, an ein Gebiet ewigen Eises, geschützt durch eine vor mehreren tausend Jahren errichtete gewaltige Mauer aus Eis, welche von der Nachtwache beschützt wird. Östlich von Westeros befindet sich, getrennt durch eine Meerenge, der Kontinent Essos. Es gibt zwei weitere Kontinente namens Ulthos und Sothoryos. Über sie ist allerdings nicht viel bekannt. Die ersten menschlichen Siedler, die „Ersten Menschen“, besiedelten vor mehreren tausend Jahren Westeros bis in den hohen Norden. Sie bekämpften zunächst die ursprünglichen Einwohner von Westeros, die sogenannten „Kinder des Waldes“, doch kam es zu einer Verständigung. Viele Geschehnisse der älteren Geschichte wie das „Heldenzeitalter“ und die „lange Nacht“ sind nur in groben Zügen bekannt, da schriftliche Aufzeichnungen erst aus späterer Zeit erhalten sind. Während sich die Ersten Menschen im Norden des Kontinents halten konnten, wurden sie in den anderen Reichen durch die später eingewanderten „Andalen“ weitgehend verdrängt. Die Andalen brachten den neuen Glauben „der Sieben“ mit nach Westeros (sieben Gesichter eines einzigen Gottes), wohingegen die Ersten Menschen weiterhin zu den alten namenlosen Göttern beteten, die sie von den Kindern des Waldes übernommen hatten. Der Norden, die Flusslande, die vor der Targaryen-Invasion zeitweise mit den Eiseninseln vereint waren, die Westlande, das Tal von Arryn, die Weite, die Sturmlande sowie Dorne waren einst unabhängige Königreiche. Rund 300 Jahre vor Beginn der Handlung eroberte der valyrische Adlige Aegon Targaryen, später auch Aegon der Eroberer genannt, alle Reiche außer Dorne, das fast 200 Jahre später friedlich in das Reich integriert wurde. Die Targaryens etablierten so ihre Königsherrschaft über ganz Westeros. Aegons wichtigste Waffe waren Drachen, doch starben diese gut 150 Jahre später aus. Magie spielt kaum noch eine Rolle, die Geschichten über die „weißen Wanderer“ gelten nur noch als Mythos aus längst vergangener Zeit. 17 Jahre (in den Büchern: ca. 15 Jahre) vor Beginn der Handlung in der Serie ließ eine Rebellion die Herrschaft des Hauses Targaryen zusammenbrechen. Auslöser für den als „Roberts Rebellion“ bekannten Umsturz waren die Entführung Lyanna Starks durch den Kronprinzen Rhaegar Targaryen sowie die Ermordung mehrerer hochrangiger Persönlichkeiten (darunter des damaligen Lords von Winterfell, Rickard Stark) durch König Aerys II. Die Häuser Stark, Baratheon, Arryn und Tully erhoben daraufhin die Banner gegen Aerys, der sich auf das mächtige Haus Tyrell in der Weite und das Haus Martell in Dorne stützen konnte. Der Krieg dauerte ein Jahr; erst die Schlacht am Trident, in der Rhaegar Targaryen durch Lyannas Verlobten Robert Baratheon getötet wurde, brachte die Entscheidung. Kurz darauf eroberten die Truppen des Hauses Lennister (im Original Lannister) die Hauptstadt Königsmund (im Original King’s Landing) im Handstreich – König Aerys, der auch „der irre König“ genannt wird, ging davon aus, Unterstützung zu erhalten – und plünderten sie. Aerys selbst wurde von Jaime Lennister, einem Mitglied seiner Leibgarde, getötet. Anschließend bestieg Robert Baratheon den Thron. Einige Jahre später musste er eine Rebellion des Hauses Graufreud (im Original Greyjoy) von den Eiseninseln niederschlagen. Als Sicherheitsmaßnahme schickte er Theon Graufreud, den Sohn Balon Graufreuds (des Lords der Eiseninseln), als Mündel nach Winterfell. Erste Staffel → Hauptartikel: Game of Thrones/Staffel 1 Die Handlung der ersten Staffel folgt recht dicht der Romanhandlung des ersten Originalbands A Game of Thrones. Auf das titelgebende politische „Spiel der Throne“ wird wiederholt angespielt. Die Serie beginnt zu einem Zeitpunkt, als ein neuer Machtkampf zu entbrennen droht. Die maßgeblich Beteiligten sind die mächtigen Adelsfamilien Stark, Lennister und Baratheon. König Robert Baratheon fragt seinen alten Freund Eddard Stark, ob dieser ihm als Hand des Königs dienen will, da seine letzte Hand, Jon Arryn, verstorben ist. Eddard folgt mit seinen Töchtern Sansa, die Roberts Sohn Joffrey heiraten soll, und Arya dieser Einladung. Zu Recht vermutet er, dass sein Vorgänger, der für Robert und ihn wie ein Ersatzvater war, ermordet wurde. Es stellt sich heraus, dass das Haus Lennister, aus dem Roberts Ehefrau Cersei stammt, eigene Ziele hinsichtlich des Eisernen Throns verfolgt. Der Konflikt zwischen diesen Familien und den anderen einflussreichen Adelshäusern (wie den Graufreuds, Tullys, Arryns und Tyrells) führt schließlich zu Roberts Ermordung, Eddards Hinrichtung und zum Krieg. Gleichzeitig erwacht im Norden, jenseits des gewaltigen Eiswalls, der die sieben Königslande dort abschirmt, eine uralte und gefährliche Macht, von der aber während der Thronkämpfe im Süden kaum jemand Notiz nimmt. Jenseits des Meeres auf dem Kontinent Essos planen in der Zwischenzeit die überlebenden Mitglieder der ehemaligen Königsfamilie Targaryen, Viserys und Daenerys Targaryen, die Rückkehr nach Westeros, um den Thron zurückzugewinnen. Viserys geht dafür einen Handel mit einem Khal des Reitervolkes der Dothraki ein, durch den Daenerys besagten Khal (Khal Drogo) heiraten soll. Als dieser einige Zeit nach der Heirat verstirbt, legt Daenerys drei mutmaßlich versteinerte Dracheneier auf den Scheiterhaufen und geht ebenfalls in das Leichenfeuer, aus welchem sie allerdings unversehrt und in Begleitung der geschlüpften Drachen heraustritt. Zweite Staffel → Hauptartikel: Game of Thrones/Staffel 2 In der zweiten Staffel wird im Wesentlichen die Handlung des zweiten Originalbands A Clash of Kings dargestellt, wobei die inhaltlichen Abweichungen gegenüber der Buchvorlage größer sind als in der ersten Staffel. Im Reich tobt ein Krieg zwischen Roberts Brüdern Stannis und Renly Baratheon sowie dem neuen jungen König Joffrey I. Baratheon, der außergewöhnlich tyrannisch herrscht. Unterstützung erhält Joffrey dabei vom Haus Lennister, dem Haus seiner Mutter Cersei. Stannis und Renly hingegen sind uneinig und streiten sich darum, wer der rechtmäßige Nachfolger ihres Bruders ist. Renly stützt sich auf die Sturmlande und auf das einflussreiche Haus Tyrell, während Stannis immer mehr der mysteriösen Melisandre Vertrauen schenkt. Der Norden hat nach der Hinrichtung Eddard Starks in Königsmund seinen Sohn Robb Stark zum König des Nordens gewählt, sich für unabhängig erklärt und in den Flusslanden und im Westen einen Krieg gegen die Lennisters begonnen. Arya Stark ist nach der Hinrichtung ihres Vaters mit der Unterstützung eines Bruders der Nachtwache in Richtung Norden auf der Flucht, doch unterwegs werden sie und die meisten ihrer Mitreisenden gefangen genommen und nach Harrenhal, dem Hauptquartier der Lennisterarmee, gebracht. Kurzzeitig ist sie Tywin Lennisters Bedienstete und wird von Petyr Baelish erkannt, jedoch nicht verraten, bevor sie fliehen kann. Ihre Schwester Sansa ist eine Geisel der Lennisters in Königsmund, wo sie von Joffrey Baratheon misshandelt wird. Jaime Lennister ist nach einer Entscheidungsschlacht mit Robb Stark dessen Gefangener und dient als Geisel zur Wahrung der Sicherheit von Sansa und Arya. Tyrion Lennister versucht, als neue amtierende Hand, in Königsmund die Lage unter Kontrolle zu halten, wobei er sich gegen seine intrigante Schwester Cersei durchsetzen muss. Auf den Eiseninseln plant in der Zwischenzeit Balon Graufreud von den Thronkämpfen im Reich zu profitieren, indem er seinen Sohn Theon Graufreud Winterfell erobern lässt, die Heimat der Starks. Die Männer der Nachtwache unternehmen derweil eine Expedition in das Land jenseits der Mauer, um die unklare Lage vor Ort zu untersuchen. Währenddessen kämpft Daenerys Targaryen auf dem Kontinent Essos um ihr Leben und das Bestehen ihrer Gefolgschaft, mit welcher sie dank der Hilfe von Xaro Xhoan Daxos für einige Zeit in der Stadt Qarth zu Gast ist. Während ihres Aufenthaltes werden ihre Drachen gestohlen und zum Haus der Unsterblichen gebracht, da die residierenden Hexenmeister von ihnen einen Schub an magischer Kraft erhalten wollen. Daenerys kann sich und ihre Drachen retten. Nachdem sie herausgefunden hat, dass Xaro Xhoan Daxos über die Ausmaße seines Reichtums gelogen hat und am Diebstahl der Drachen beteiligt war, verlässt sie die Stadt. Dritte Staffel → Hauptartikel: Game of Thrones/Staffel 3 Die dritte Staffel behandelt etwa die erste Hälfte des dritten Originalbands A Storm of Swords, der für eine einzige Staffel zu umfassend ist, allerdings mit mehreren Abweichungen bzw. Modifizierungen zur Handlung in den Büchern. In Westeros scheinen die Le
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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