Krimi, Drama 1951 1h 43m

Polizeirevier 21

Regie: William Wyler

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Ein Tag im New Yorker Polizeirevier 21. Detective James McLeod arbeitet wie ein Besessener an seinen Fällen, hat auch gegenüber kleinen Ganoven kein Mitleid und hat es vor allem auf einen Engelmacher abgesehen. Der Grund: Er hat erfahren, dass seine Frau vor ihm eine Affäre mit einem Gauner hatte und ein Kind von ihm bei diesem Arzt abtreiben ließ. Obwohl er sie liebt, kann er ihr nicht verzeihen. Der psychologische "Knoten" macht ihn fertig: Bei einem Feuergefecht mit Gangstern lässt er sich absichtlich erschießen.

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Die Handlung spielt innerhalb eines Tages im New Yorker Polizeirevier 21. Polizist Jim McLeod hasst alles, was gegen das Gesetz verstößt, und er ist auch nicht zimperlich im Umgang mit Verdächtigen oder wichtigen Zeugen. An diesem Tag bekommt er es mit einer sensiblen Ladendiebin zu tun. Gleichzeitig bearbeitet er den Fall des jungen Arthur Kindred, der seinem Chef Geld gestohlen haben soll. Und er muss einen Einbruch aufklären, mit dem der etwas irre wirkende Italiener Gennini in Verbindung gebracht wird. Vor allem aber verfolgt McLeod den Arzt Dr. Schneider, den er seit über einem Jahr verdächtigt, illegale Abtreibungen zu vollziehen. McLeod hat Indizien, dass dabei bereits Mütter und Babys gestorben sind, aber ihm fehlt ein stichhaltiger Beweis. Eine mögliche Zeugin will Schneider nie gesehen haben, und eine Mutter verstirbt im Krankenhaus an den Folgen einer schief gelaufenen Abtreibung, bevor sie gegen Schneider aussagen könnte. McLeod wird schließlich gegen den Arzt handgreiflich, obwohl ihn zuvor sein Vorgesetzter Lt. Monaghan genau vor einem solchen Verhalten gewarnt hatte. Der verletzte Dr. Schneider und sein Anwalt Sims beschuldigen McLeod der persönlichen Rache und drohen mit einer Klage, seine Zukunft als Polizist steht auf dem Spiel. Monaghan beschäftigt sich daraufhin mit dem Fall Schneider. Aufgrund einer Andeutung von Schneiders Anwalt stellt er Nachforschungen über McLeods Frau Mary an. In Gesprächen mit Mary und ihrem damaligen Geliebten Tami findet Monaghan heraus, dass Mary vor rund zehn Jahren – lange bevor sie McLeod kannte – eine Abtreibung bei Dr. Schneider vornehmen ließ. Diese Abtreibung ist offenbar auch der Grund dafür, dass die McLeods trotz jahrelangem Kinderwunsch bislang keine Schwangerschaft vermelden können. Als McLeod von dem Ergebnis der Untersuchung erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er wendet sich von seiner Frau ab. Zugleich zeigt diese Reaktion Monaghan, dass McLeod bislang noch nichts von der Verbindung seiner Frau zu Schneider wusste, seine harte Haltung gegen Schneider also nicht dadurch motiviert ist. Im Fall vom jungen Arthur stellt sich heraus, dass er das Geld von seinem Chef stahl, um seine anspruchsvolle Freundin zu beeindrucken. Die jüngere Schwester der Freundin, Susan Carmichael, versucht ein gutes Wort für Arthur einzulegen, auch weil sie insgeheim selbst in ihn verliebt ist. Obwohl Arthurs Chef Verständnis zeigt und die Anklage bei einer Rückzahlung fallen lassen will, weigert sich McLeod, den reumütigen Arthur freizulassen, mit der Begründung, dass Nachsicht bei einer ersten Tat nur zu weiteren Straftaten führe. McLeod ist nicht bereit, zwischen einem Ersttäter wie Arthur Kindred und einem gefährlichen Wiederholungstäter wie Gennini zu unterscheiden. Bei Gennini stellt sich nämlich inzwischen heraus, dass dieser in reihenweise schwere Diebstähle und sogar einen Raubmord verwickelt ist. McLeods Kollegen wie der befreundete Lou Brody reden ihm zu, dass er sich mit Mary versöhnen soll. Tatsächlich scheint dies nach einem ersten Gespräch zwischen dem Ehepaar möglich. Doch dann deutet Schneiders Anwalt gegenüber McLeod an, dass seine Frau möglicherweise noch weiterer Liebhaber hatte. Daraufhin wirft McLeod ihr wieder allerlei Vorwürfe an den Kopf. Mary kritisiert ihn als grausam und verlässt ihn endgültig. McLeod, der sich immer als Verkörperung des Guten verstand, muss erkennen, dass er beruflich wie privat mit unnachgiebiger Härte aufgetreten ist. Er ist dabei so geworden wie sein Vater, den er stets verabscheut hat. Wenig später nutzt Gennini eine Ablenkung, um einen Beamten den Revolver zu stehlen. Als der lebensmüde wirkende McLeod den bewaffneten Verbrecher Gennini offensiv angeht, erschießt dieser ihn. Vor seinem Tod weist McLeod seine Kollegen an, Kindred freizulassen, und dass sie seiner Frau sagen sollen, er bitte um Vergebung. Zuletzt gibt der Polizeireporter Feinson durch, dass McLeod „im Dienst“ erschossen worden ist.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Originaltitel
Detective Story
Länder
USA
Studio
Paramount Pictures
Freigabe
16

Besetzung

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